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Am 12.2 spielte unsere erste Mannschaft zu Hause im Spiel der letzten Chance gegen den Abstieg. Kontrahenten waren die Spieler aus Kriens, die ebenfalls im Abstiegsstrudel steckten. Die Krienser erschienen logischerweise mit ihrer stärksten Besetzung: René Ortner (A17), Jan Trampus (B15) und Martin Furrer (B15). Bei uns spielten Erich (A18), Christoph (A16) und Haseeb (B11). Mit einem Sieg hätten wir noch minimale Chancen gehabt, dem Abstieg zu entrinnen. 

Zu Beginn lief es ganz gut. Erich gewann klar gegen Martin, Christoph unterlag erwartungsgemäss gegen René und Haseeb verlor gegen einen sehr starken Jan Trampus. Im Gegensatz zur Vorrunde konnte Christoph dann gegen Martin Furrer gewinnen. Das Match war knapp, Christoph lag häufig etwas hinten aber gegen Satzende konnte unsere Nummer 2 immer wieder zulegen und so über drei Sätze gewinnen. Es stand also 2:2.

Nun musste Haseeb gegen den starken René antreten und verlor logischerweise. Erich konnte gegen Jan Trampus spielen. Auf dem Papier schien dies eine relativ klare Sache zu sein. Aber ohweh! Jan spielte an diesem Abend brutal gut, es gelangen ihm super Bälle und er konnte Erich immer wieder enorm unter Druck setzen. Spielte Erich seine Topsspins etwas zu zaghaft, dann reagierte Jan mit enorm viel Gegendruck und konnte so Erich in die Defensive drängen. Erich lag 0:2 hinten. Im dritten Satz reagierte unsere Nummer 1 und spielte aus einem Guss. Starke, qualitativ tolle Returns und druckvolle Topsspins liessen Jan keine Chance! Erich verkürzte auf 1:2. Im vierten Satz aber konnte Erich nicht so weiter spielen, Jan seinerseits konnte wieder viel mehr Druck aufbauen und so den vierten Satz gewinnen. Nun lagen wir 2:4 hinten und für eingeweihte Zuschauer war es klar, dass eine Niederlage kaum mehr abzuwenden wäre. Erich liess auf alle Fälle den Kopf so richtig hängen und im anschliessenden Doppel gingen Christoph und Erich auch klar unter.

Nachher gewannen Martin gegen Haseeb (3:0) und Jan gegen Christoph (4:1). 7:2 lagen wir nun hinten. Es drohte eine "Kanterniederlage", Erich musste nun nämlich gegen René Ortner antreten. In der Vorrunde gewann der Krienser. Allerdings behagte Erich die Halle in Kriens überhaupt nicht. Die zahlreichen Zuschauer aus Schöftland und Kriens kamen noch einmal in den Genuss eines spannenden Fightes.

Erich führte mit 2:0 Sätzen - na also, geht doch - dann aber kam es zum Satzausgleich und so musste der fünfte Satz entscheiden. Die Schöftler-Fans feuerten Erich unentwegt an - ebenso natürlich die Krienser, die jeden Punkt benötigen in ihrem Kampf gegen den Abstieg. Erich behielt das bessere Ende für sich und konnte mit 11:6 gewinnen. Am Ende seiner Kräfte bedankte sich unsere Nummer 1 beim Publikum für die Unterstützung.

Mit dieser 3:7 Niederlage ist der Abstieg aus der NLC wohl nicht mehr zu verhindern.  Was Anfangs Saison eigentlich befürchtet und "erwartet" wurde, ist somit nun eingetreten.

Wenn die Mannschaft zusammen bleibt, kann ev. in der nächsten Saison der Wiederaufstieg angestrebt werden. Schaun mer mal.

Drei Tage nach der Klatsche gegen Pratteln ging es am Donnerstag weiter gegen Ostermundigen. In der Vorrunde verlor man 3:7. Bei Ostermundigen traten die gleichen drei Spieler wie bei der Hinrunde an: Roman Wyss (A17), Severin Gilliéron (A16) und Kilian Althaus (B15). Auch wir traten gleich besetzt an. Haseeb spielte für den am Knie verletzten Erik. Beim 3:7 im Vorrundenspiel steuerte Erich alle drei Siege alleine bei. Diesmal sollte es ein wenig anders kommen. Wir verloren zwar wieder 3:7 - konnten also immerhin einen Punkt ergattern - doch diesmal steuerte Christoph einen Punkt dazu. Doch gehen wir schön der Reihe nach.

Im ersten Spiel traf Haseeb auf den starken Roman Wyss. Haseeb zeigte einen tollen Fight und spielte teilweise sensationelle Bälle. Kein Wunder ging der erste Satz an Haseeb (11:8). Satz zwei ging an Roman (7:11). Der dritte Durchgang war dann extrem spannend. Roman musste alles geben. Zum Teil regte er sich über Fehler auf, die Haseeb ihm toll aufzwang. Mit einem "Glücksreturn" konnte Roman zum 4:4 ausgleichen. Dann ging er 8:5 in Führung. Nun zeigte Haseeb sein Können und ging mit 9:8 in Führung. Der A17er war unter Druck - und löste ihn mit 15:13 zu seinen Gunsten auf. Schade für Haseeb. Der vierte Satz und somit das Match ging dann deutlich an Roman (11:6). Bei Haseeb spürte man sein fehlendes Training und vor allem seine fehlende Fitness. Er trat auch etwas erkältet an und war somit nicht voll fit. Trotzdem: Haseeb spielte an diesem Abend gut und seine Ballwechsel waren attraktiv.

Christoph musste gegen Severin antreten. "Gegen ihn gewann ich bis jetzt noch nie einen Satz", war der Kommentar von Christoph an mich vor dem Spiel. Er lag bald 0:1 hinten und im zweiten Satz stand es dann ebenso bald 1:10. "Oh weh", dachte ich. "Das kann ja heiter werden". Christoph aber ist ein Kämpfer und den dritten Umgang holte er sich mit knapp mit 12:10. Satz vier ging ebenfalls an Christoph und im fünften führte er dann 10:7! Es blieb aber spannend, weil Severin noch zum 10:9 aufholte. Nun aber kam der entscheidende Punkt für Christoph und somit holte sich Schöftland den ersten Punkt!

Erich spielte dann gegen Kilian. Der 25jährige Berner zeigte eine Klassepartie und zwang Erich über drei Sätze in die Knie. In der Vorrunde konnte Erich nach 0:2 Satzrückstand noch gewinnen. Diesmal aber war kein Kraut gegen Kilian gewachsen. Kilian zeigte sich unbeeindruckt von Erich's Aufschlägen. Im ersten Satz stand es 4:4, dann 4:11. Im zweiten war 7:7, dann 7:11!! Einmal mehr nervte sich Erich über Netzbälle. Sein Schläger flog einmal im Stil eines Hornussers im weiten Bogen auf den Nachbartisch, bei welchem Christoph am kämpfen war. Diese sehr unschöne Szene löste zu recht bei allen Anwesenden nur noch Kopfschütteln aus. Wäre ein Schiedsrichter im Stile einer Katja Brand anwesend gewesen, so wäre Erich vermutlich der Halle verbannt worden.....So aber "durfte" Erich zu Ende spielen. Mit 4:11 ging auch der dritte Satz an Ostermundigen. Wer sich dermassen aufregt, muss sich nicht wundern, wenn er zu recht sang und klanglos untergeht!

Die Partien Christoph gegen Roman und Haseeb gegen Kilian gingen mit 3:0 an die Gegner.

Erich fand wieder zu seinem Spiel zurück und konnte mit 3:1 Sätzen gegen Severin gewinnen.

4:2 lagen wir vor dem Doppel zurück. Dieses nun folgende Spiel war nicht sehr attraktiv und ging mit 1:3 ebenfalls an Ostermundigen.

Christoph zeigte nun eine super Partie gegen den jungen Kilian. Die Ballwechsel waren äusserst attraktiv. Topspinduelle mit Blockbällen, dann wieder Gegentopspinbälle, gute Returns - kurz: für NLC-Verhältnisse eine Augenweide. Christoph konnte die Partie offen halten. Die Entscheidung fiel dann im fünften Satz. Relativ deutlich gewann dann Kilian mit 11:6. 

Ein Sieg musste für einen Punkt noch her. Erich spielte gegen den starken Roman. Diese Partie war vom psychologischen Punkt aus gesehen ähnlich wie die Partie von Erich gegen Kilian. Diesmal aber war es der Schöftler, der gegen einen entnervten Gegner locker Punkt um Punkt auf sein Konto schaufeln konnte. Relativ klar mit 11:7, 11:6 und 11:7 konnte Erich den wichtigen Sieg erzielen und so einen Punkt für Schöftland sichern.

Haseeb zeigte zum Schluss noch tolle Ballwechsel gegen Severin. Relativ klar aber ging die Partie mit 1:3 nach Ostermundigen, womit der Schlussstand von 3:7 feststand. 

Am Schluss blieb noch etwas Zeit beim vorbereiteten Imbiss, welcher noch vom Samichlaushock übrig war, mit den gegnerischen Spielern zu fachsimpeln. Zum Glück war der "Samichlaus" vom Sonntag nicht mehr zugegen. Vielleicht wäre Erich nun auf dem Weg in den dunklen Wald und läge nicht schon am Badestrand von Thailand....Dorthin reiste er nun und wird zusammen mit seinen Spielern wieder im neuen Jahr für den nächsten Match bereit sein. Am 27.1 gehts auswärts gegen Lenzburg. Ich hoffe, dass einige Zuschauer unsere Spieler in dieser wichtigen Partie anfeuern werden. Nach wie vor habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir uns noch über den Strich hieven können.

 

Bittere Niederlage gegen Pratteln!

Mit 0:10 verloren unsere Crack sang und klanglos gegen den Tabellenleader Pratteln. Das hatte es schon lange nicht mehr gegeben, dass unsere Nummer eins, Erich, keinen Match gewinnen konnte.

Vor dem Match war allen bewusst, dass ein möglicher Punktgewinn in weiter ferne liegen würde, wenn Pratteln in Vollbesetzung erscheinen würde. Mit Thilo Vorherr (A19!!), Thomas Vorherr (A18) und Edgar Hagmann (B15) erschien unser Gegner auch in entsprechend starker Aufstellung. Unser Christoph hat gegen Edgar eine ausgeglichene Bilanz - sicher besser wie gegen einen möglichen Jürgen Vanzeir, den die Prattler auch noch in ihren Reihen haben, sodass ich mir einen möglichen Punktgewinn erhoffen konnte. Doch im Sport muss immer alles zuerst gespielt werden - so auch an diesem Abend....

 

Zu Beginn sah das ganze ganz ansprechend aus. Erik spielte gegen Thilo (in unserer Gruppe eine "zu Null-Bilanz") ganz anständig mit. Die zahlreich anwesenden Zuschauer sahen tolle Ballwechesel: Mit 1:3 ging die Partei erwartungsgemäss an die Pratteler. Ueberraschend schnell verlor auch Christoph gegen Thomas Vorherr über drei Sätze. Die dritte Partie hatte es dann in sich. So wie im letzten Match war unser Erich mit Edgar Hagmann der Hauptakteur. In den vielenBegegnungen, die diese beiden Spieler schon austrugen, verlor Erich vielleicht einmal.... 11:9 im ersten war für Erich schon etwas gar knapp, dann 8:11 im zweiten (Erich hatte schon immer auch Sätze verloren gegen Edgar...), dann 9:11 im dritten (die Gesichter wurden langsam länger auf "schöftler" Seite), und dann 7:10 im vierten - die Enttäuschung bei Schöftland war riesig - das Anspornen unseres Leaders war aber auch riesig und Erich schaffte das beinahe Unmögliche und gewann den vierten Satz noch mit 12:10!! Die Stimmung in der Halle war sensationell!! Der fünfte Satz war an SPannng nicht zu überbieten. Erich lag zurück (2:5?) dann aber führte Erich 9:6 und der logische Sieg schien in Griffweite -  a . b  e .  r es kam für Schöfltand knüppeldick. Erich verlor diesen Satz noch mit 9:11 und für viele war nunklar, dass dies kein gelungener Abend für das Heimteam werden wird.

Christoph verlor gegen Thilo nach tollem Fight mit 1:3 und Eric verlor gegen Edgar ebenfalls mit 1:3. Dann folgte Erich gegen Thomas Vorherr. Erich spielt gerne und gut gegen Abwehr und gegen Thomas dürfte er eine positive Bilanz haben. doch an diesem Abend gab es für Erich eine bittere Niederlage (wie in der Vorrunde) mit 1:3 Sätzen.  0:6 lagen wir hinten! das Doppel war chancenlos gegen Vater und Sohn Vorherr. Schon stand es 0:7  

Es folgte Christoph gegen Edgar. Ich dachte:"In den letzen Partien siegte Christoph mehrheitlich. Ein Sieg könnte drin liegen". 2:0 ging unser Spieler auch in Führung. Dann vergab Christoph etwas dumm den dritten Satz, brachte so Edgar ins Spiel zurück und am Schluss ging auch diese Partie verloren. 0:8!! Dann kämpfte Erich noch einmal gegen Thilo. Die beiden zeigten super Ballwechsel. Die bessere Klasse von Thilo setzte sich erwartungsgemäss durch. Mit 1:3 stand es 0:9. Erik gab die letzte Partie forfait ab. Erik spürt seit zwei Wochen zum Teil starke Schmerzen im Knie, sodass er sich aus gesundheitlichen Gründen zu einem w.o. entschied.  Mit 0:10 stand somit der bittere Endstand fest.    

Logischerweise war bei allen die Enttäuschung riesig. Es wäre etwas drin gelegen - aber wie zu Beginn geschrieben: Ein möglicher Punktgewinn wäre eigentlich eine Ueberraschung gewesen.

Am Donnerstag geht's als Heimspiel weiter gegen Ostermundigen. Dort konnte Erich in der Vorrunde alle drei Gewinnen. Drücken wir ihm und den anderen vom Team die Daumen, dass es zu einer Ueberraschung kommen kann!                                                                               - 

Im letzten Siel der Vorrunde spielten Daniel Lanz(C8), Patrick(C6) und Martin(D5) auswärts gegen Aarau. Patrick spielte zum ersten Mal in seiner Karriere in der O40 Kategorie. Ja, ja auch die ehemals jungen kommen so langsam ins Alter......

Aarau spielte mit Beat Schneider (C9, lange Noppen), René Furer (C7) und Albert Madörin (D5, lange Noppen). Auch wir waren mit "Material" vertreten (Patrick - Antitop). Allerdings konnten wir unser Material nicht so gut wie die Aarauer einsetzen. Es setzte an diesem Abend eine brutale Niederlage für uns Schöftler ab. 9:1 wurden wir von Aarau nieder gemacht. Für Patrick war es kein schöner Einstand.

Das erste Spiel verlor er im fünften Satz gegen René mit 10:12! :-(                            Dann verlor er gegen Albert ebenfalls im Fünften mit 11:6 :-(( .    Gegen Beat war er dann hilflos (7:11, 5:11, 5:11).

Daniel kämpfte an diesem Abend völlig chancenlos. Er konnte keinen Satz gewinnen, obwohl er aus meiner Sicht eigentlich gut in Form ist. Ok, er hat gegen alle drei Aarauer eine deutlich negative Bilanz und Albert Madörin ist so etwas wie sein Angstgegner ("Ich weiss einfach nicht, wie ich gegen ihn spielen soll!", so tönte es ab und zu während des Spiels). Gegen René spielte er zwar mit (11:13, 7:11, 9:11) aber leider auch ohne Satzgewinn. Auch gegen Beat (7:11, 8:11, 6:11) gab es "nichts zu bestellen".

Gegen Albert haderte ich wegen vielen kassierten Netzbällen. Mindestens sechs pro Satz hatte ich zu verdauen. Im fünften Satz verlor ich dann entnervt mit 11:6! Trotzdem: diese Netzbälle sollen und dürfen nicht als Entschuldigung hinhalten. Ich müsste mein Spiel eben umstellen und diesen verflixten Bällen aus dem Weg gehen  - aber wenn man es nicht besser kann, hat man es am Schluss eben nicht besser verdient.

Gegen Beat spielte ich dann stark - so stark wie noch nie in dieser Saison. Aus meiner Sicht machte ich es taktisch geschickt und führte dann im fünften Satz mit 6:0. Leider brachte ich es nicht über die Runde. Beat holte zum 8:8 auf, das 10:8 war dann noch ein Netzroller...Am Schluss stand es 9:11. Trotzdem: mit meiner Leistung war ich zufrieden. Gegenüber dem Spiel gegen Albert spielte ich viel frecher und suchte mit Angriffsbällen den Erfolg. So macht Tischtennis spass.

Dank dem guten Spiel gegen Beat war ich motiviert gegen René. Zwar musste ich in den fünften Satz (im vierten lag ich noch 5:9 zurück und gewann dann 11:9) und dort auch einen Rückstand aufholen. René hatte bei 10:9 einen Matchball, dann auch bei 11:10 doch dann konnte ich mich durchsetzen und den Match mit 15:13 gewinnen! Die Sätze waren mit 11:9, 9:11, 11:8, 9:11, 13:15 enorm ausgeglichen. wir beide zeigten für unser Niveau einen tollen Match: ein Unentschieden wäre hier gerecht gewesen. Wenigstens einen Ehrenpunkt konnten wir aber so nach Hause mitnehmen.

Ah ja, Doppel wurde auch noch gespielt. Daniel und Patrick waren aber chancenlos und mit 15:13, 11:4, 11:4 wurde auch diese Niederlage klar besiegelt.

Nun gut, O40 soll Spass machen und am Schluss hatten wir einen gemütlichen, lustigen Ausklang in der Stammbeiz von Aarau. 

Am Montag fand vor einer tollen Zuschauerkulisse ein spannendes Abstiegsduell statt. Unsere Mannschaft liegt wie anfangs Saison vermutet unter dem Strich. Unser Gegner hiess Aarberg. Die Berner lagen vor der Begegnung nur zwei Punkte vor uns. Mit einem Sieg gegen einen greifbaren Gegner hätten wir uns für die Rückrunde etwas mehr Hoffnung auf einen möglichen überraschenden Ligaerhalt machen können. Leider, leider verloren unsere Helden die Partie etwas unglücklich mit 3:7! Es wäre ein Unentschieden durchaus möglich und aus "schöftler" Sicht natürlich auch verdient gewesen - aber "es hat nicht sollen sein". Trotzdem: Der Abend bot glänzende, spannende Unterhaltung. Die Zuschauer kamen in den Genuss von tollem, packenden Tischtennissport. 

Lassen wir die einzelnen Begegnungen noch einmal Revue passieren.

Eric (B14) eröffnete gegen Marc Steinhauser (A16). Marc ist momentan enorm angefressen vom Tischtennis (er weilte unmittelbar vor dem Match zwei Wochen in Polen und zu beginn der Saison trainierte er schon dort mit Spitzenspielern - er stellte sein ganzes Material um....) und er liess Eric im ersten Satz keine Chance. Unser Spieler steigerte sich aber enorm und konnte die Partie dann offen gestalten. Erst im fünften Satz musste sich Eric knapp geschlagen geben.

Christoph "durfte" zuerst gegen den jungen Daniel Brünisholz (B14). Der 18 jährige Newcomer zeigte dem Publikum und Christoph aber schnell, dass er nicht gewillt war, "Kanonenfutter" zu werden. Beide zeigten tolle Ballwechsel und die Sätze waren hart umkämpft: 12:10, 13:15, 8:11 (in allen drei Sätzen lag Christoph mit 8:10 hinten!!), dann 11:3!! für Christoph. Nun musste der fünfte Satz entscheiden. Christoph gewann in der Verlängerung mit 14:12. Wir lagen noch im Fahrplan.

Der dritte Match des Abends war wohl einer der denkwürdigsten in den vergangenen Jahren. Erich (A18) gegen Zdzislaw Paliwoda (A17). Der Verteidigungskünstler von Aarberg konnte letzte Saison mit 3:1 gegen Erich gewinnen. Schon damals war ich der Meinung, dass Erich Zdzislaw hätte schlagen können. Heute bot sich nun die Revanchemöglichkeit. Und Erich legte stark los. Im ersten Satz gewann Erich mit 11:9 und im Zweiten lag er verdientermassen auf Siegeskurs, als Zdzislaw mit einem unglaublichen Netzball die Partie noch drehen konnte und mit 10:12 gewann! Erich war natürlich genervt und lag im dritten dann enorm schnell weit zurück. Aber er kämpfte sich zurück um dann aber dennoch knapp zu verlieren. (12:14). Alen coachte ihn so weit, dass er sich beruhigen konnte und mit einer starken, verdienten Leistung holte sich Erich Satz vier (11:5). Wer nun glaubte, Erich hätte seinen Gegner im Griff, der erlebte sein blaues Wunder. 0:8!! stand es im fünften Durchgang nach wenigen Minuten (Erich hatte viel Pech mit Netzbällen). Sollte unsere Nummer eins dermassen "abgefertigt" werden? Weit gefehlt! Erich kämpfte sich zurück, 1:8, dann 1:9 (oh weh).....und dann stand es plötzlich 10:9 für unsere Nummer eins!! Erich hatte Matchball und, und , ......und konnte ihn nicht verwerten. Er führte dann noch mit 11:10. Wieder hatte er Pech und am Schluss verlor er die Partie leider mit 12:14. Das Spektakel für das Publikum war natürlich sensationell - das bittere Ende war dann leider auch "sensationell" niederschmetternd. Wir hätten verdient 2:1 führen können.....

Christoph verlor dann gegen Marc über vier Sätze und auch Eric musste sich Zdzislaw über vier Sätze knapp geschlagen geben (11:7, 5:11, 7:11, 10:12). Erich konnte gegen den jungen Daniel Brünisholz in drei Sätzen gewinnen. Die Enttäuschung ob dem verlorenen Spiel gegen Zdzislaw war Erich noch im Gesicht geschrieben. Statt einem möglichen, verdienten 3:3 stand es nun also 4:2. Das Doppel war nun wegweisend.

Erich und Eric spielten stark gegen zwei ebenso starke Gegner. Im ersten Satz lagen wir immer hinten und gewannen am Schluss mit 13:11. "Na also, die Tischtennisgötter sind nicht nur gegen uns", dachte der Schreibende. Im zweiten führten wir immer (10:7) und... verloren dann leider mit 10:12:-(. Der dritte Satz war wieder knapp,  wir kämpften uns zum 9:10 und verloren dann mit 9:11, nachdem Eric zum Schuss kam, das Netz traf und der Ball über den Tisch knapp hinten raus sauste. Die Schöftler gewannen dann im Vierten mit 11:9 nach einer 9:5 Führung! Hitchcock schien an diesem Abend Regie zu führen. Der fünfte Satz ging im gleichen Stil weiter. Die Seeländer lagen mit 10:6 vorne, wir holten auf und verloren dann mit 9:11. Eric servierte kurz/halblang gegen Marc (obwohl Alen dies gar nicht empfohlen hatte.... was Alen einen Moment aus der Fassung brachte) und dieser spielte einen tollen Topspin unhaltbar auf die "schöftler" Platte - 9:11 ging somit das Doppel verloren.

Theoretisch lag immer noch etwas drin. Erich kann gegen Marc gewinnen, Eric kann gegen Daniel gewinnen und Christoph ist gegen Abwehrspieler eine "Wundertüte". So auch an diesem Abend: Paliwoda konnte in den ersten beiden Sätzen machen, was er wollte. 4:11, 4:11 - Christoph sah alt aus. Dann stellte Christoph um und mit weicheren, langsameren Bällen holte er sich knapp Satz drei (12:10) und deutlicher Satz vier (11:8). Urplötzlich keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch das Ende war dann bitter. Im fünften Satz kam Christoph schnell weit ins Hintertreffen und Zdzislaw verwaltete geschickt seinen Vorsprung zum 11:8 Sieg.

Erich verlor in der Zwischenzeit etwas überraschend gegen Marc. 11:8, im zweiten lag Erich noch deutlich vorne doch er verlor mit 11:13 :-( und nun spielte Marc aus einem Guss und liess nichts mehr anbrennen (11:7, 11:7). Aus einem erhofften 4:5 wurde ein 2:7 und nun lag es an Eric, wenigstens den einen Punkt noch für Schöftland zu holen. Daniel Brünisholz zeigte aber wiederum im ersten Satz, dass mit ihm zu rechnen war. Er traf alles und fertigte Eric ab (11:8). Geschicktes Coaching von Alen, gutes Spiel von Eric führte dann aber zu einem ungefährdeten Viersatzsieg (8:11, 11:6, 11:9, 11:4). Immerhin konnten wir so noch einen Punkt gewinnen.

Tja, das war nun ein bitterer Abend für Schöftland. Gut gespielt, packendes Tischtennis gezeigt aber am Schluss doch zu wenig Punkte geholt wie erhofft oder erwartet. Immerhin. Das zahlreich anwesende Publikum sah tollen Sport. An dieser Stelle sei allen Erschienen herzlich gedankt. Die Mannschaft war von der guten Stimmung begeistert - leider lag am Schluss nicht mehr drin.

Die Hoffnung stirbt zuletzt und vielleicht geschieht ja noch ein Wunder und in der Rückrunde läuft es uns etwas besser und den Gegnern etwas schwächer. Vielleicht liegen wir am Ende der Saison doch noch über dem Strich.

Es folgen nun die beiden Heimspiele gegen Pratteln ((5.12 - nach unserem Chlaushock) (da müssen/können wir nicht gross punkten)) und gegen Ostermundigen am Donnerstag, dem 8.12 (da könnten wir punkten!). Ich hoffe, es erscheint wieder zahlreich das Publikum!!

Am Freitag spielte unser "Eins" zu Hause gegen Luzern. Erich, Eric und Christoph versuchten, den ersten Sieg in dieser Saison zu verbuchen. Luzern erschien mit Andreas Meyer (A17), Weronika Walna (A17), und Michael Wagner (B14). Soviel vornweg: Die Partie war heiss umstritten, es gab viele tolle Ballwechsel - alle Abwesenden verpassten einen spannenden Match.

In der ersten Partie spielte Eric gegen Andreas Meyer. Eric spielte hervorragend. Gemessen an seinem momentanem Trainingsaufwand spielte er genial gut. 10:12, dann 9:11 verloren. Im dritten aber gewinnt Eric mit 11:4. Im vierten liegt Eric immer etwas hinten, konnte dann aber mit Kämpferherz noch zum 9:10 aufholen. Leider verlor er mit 9:11, nachdem er auf einen leeren Aufschlag von Andreas mit seinen gefährlichen Flip-Bällen antwortete - aber leider geriet der Ball viel zu lang und ging klar ins Aus. Ein Fehler, den er noch ein paar Mal an diesem Abend beging. So ist das Spiel von Eric eben aufgebaut. Risikoreich, athletisch und mit toller Technik beschlagen - so will Eric punkten.

Christoph spielte gegen Michael Wagner. Mehr oder weniger hatte Christoph das Spiel im Griff. Viel Reserve hatte er allerdings nicht. Mit 11:7, 11:9 und 11:8 brachte er den ersten Punkt ins Trockene. Michael spielte mit langen Noppen auf der BH. Mit der Vorhand suchte er aber konsequent auch den Angriff und konnte einige super Punkte erringen. Einige Male konnte er aber auch von Netzbällen profitieren.

Erich musste zuerst gegen Weronika antreten. Auch sie hatte in der Rückhand lange Noppen. Und auch sie spielte mit der Vorhand ausgezeichnetes Angriffstischtennis. Gegen Erich konnte sie im ersten Satz nicht viel ausrichten. Mit den super Aufschlägen von Erich kam sie überhaupt nicht zu recht. Dann aber spielte sie taktisch ausgezeichnet und Erich musste alles geben, um in drei Sätzen gewinnen zu können (11:4, 11:9, 11:9).

Schöftland führte also mit 2:1!

Nun kam Christoph gegen Andreas. In einem heissen Fünfsatzkampf unterlag Christoph dem Luzerner. Christoph gewann den vierten Satz relativ klar. Aber im fünften kam er nicht richtig ins Spiel. Wobei anzumerken ist, dass Andreas natürlich geniale Bälle zeigte und mit einigen schönen Gegentopspins zu sensationellen Punkten kam.

Eric spielte gegen die starke Weronika. Auch in diesem Match fightete Eric sensationell!! Das Match ging ebenfalls über fünf Sätze. Weronika hatte zu Beginn keine Chance (9:11, 8:11). Dann aber änderte sie die Taktik. Sie spielte Eric konsequent in die RH, was ihm Mühe bereitete. Zu sieben und zu sechs holte sich die Luzernerin Satz drei und vier. Im fünften Satz führte Eric mit 5:1 - alle deutete auf einen Sieg für Schöfltand. Doch Weronika kämpfte sich zurück. Ihr gelangen nun serienweise Punkte - sie traf schlicht und einfach jeden Ball hammermässig. Mit 7:11 ging der Satz und Match für Eric leider doch noch verloren.

Erich konnte nun gegen das Nummer drei von Rapid antreten. Der Schreibende sah eigentlich keine "Gefahr", dass dieses Spiel nicht an Schöftland gehen würde. Doch im ersten Satz lief es etwas gegen Erich. Zwei Aufschlagfehler vom Schöftler, ein paar kassierte Netzbälle (die interessierten Leser wissen, dass unser Erich etwelche psychische Schwierigkeiten mit kassierten Netzbällen aufweist.....) und schon musste Erich Satzbälle abwehren. Er glich noch zum 10:10 aus, doch mit 10:12 obsiegte Michael gegen unsere Nummer Eins. Au weia! Nun war Erich wütend und mit dieser geladenen Stimmung holte er sich klar Satz zwei und drei (11:7, 11:6). Im vierten führte er dann enorm. Doch statt den Sack schnell zu zu machen, wollte Erich dem leider spärlich anwesendem Publikum noch etwas Spannung bieten. Michael wehrte Matchbälle ab und hatte dann in der Verlängerung Satzbälle. Dem Publikum wurden tolle, spannende Ballwechsel geliefert!

Bei 14:14 hatte Michael leider etwas Pech. Mit einem Servicefehler und dann mit anschliessendem "Netz und über die Platte hinaus" ging das Match somit an Schöftland. Vor dem Doppel stand es nun 3:3!

Das anschliessende Doppel hatte es sich. Im ersten Satz lagen wir mit 5:10 hinten. Eric und Erich konnten aber noch ausgleichen. Trotzdem ging der erste Satz an Luzern. Im zweiten Satz lagen wir immer leicht vorne. "Plötzlich" stand es 9:9 und noch schneller stand es 9:11. Schade, schade, da wäre mehr drin gelegen. Satz drei holte sich in der Folge Schöftland. Der vierte Satz war ein Krimi pur! Beim stand von 9:9 machte Eric zwei ganz "leichte" Fehler und schon war der Satz und das Match fertig. Erich musste ab und zu schmunzeln, mit was für genialen Punkten Eric phasenweise auftrumpfte. Verrückte Flipbälle, geniale Returns, hammermässige Gegentopspins und dann aber wieder einige ganz "leichte" Fehler waren im Spiel von Eric vorhanden.

Nun lagen wir also mit 4:3 hinten. Christoph verlor in der Folge in einem sehr sehenswerten Match gegen Weronika. Die beiden hatten den Ballwechsel des Abends! Gefühlte zwanzig Mal flog der Ball übers Netz! Mit vielen Gegentopsins zogen sie denn Blick aller anwesenden auf sich. Der Punkt ging am Schluss an Weronika - doch lauten Applaus kam von beiden Zuschauerparteien!

Wir lagen 5:3 zurück.

Erich musste nun gegen Andreas Meyer. Gegen diesen Spieler hatte Erich auch schon verloren und dementsprechend respektvoll ging Erich in diese Partie. Völlig ausgeglichen war der erste Satz. Erich lag immer etwas hinten - doch am Schluss gewann er Satz eins. In der Folge war Andreas völlig von der Rolle! Mit 11:2 spazierte Erich förmlich zum zweiten Satzgewinn. Der Dritte Satz war dann wieder ausgeglichen. Doch gegen Schluss gewann Erich relativ locker mit 11:7! Mit schönen Aufschlagpunkten aber auch toll herausgespielten Punkten aus dem Spiel war der Sieg für Schöftland verdient.

Eric hatte es nun in der Hand, dass erstmalig in dieser Saison Schöftland nicht als Verlierer vom Platz musste. Und wie er es nun in der Hand hatte. Beide lieferten sich tolle Ballwechsel. Eric aber war überall eine kleine Spur besser. Auf die sehr kurzen Noppenverteidigunsbälle gab es jeweils nur eine Antwort: "Voll drauf schmettern". Dem konnte man nicht anders sagen. Es krachte regelrecht an der Platte!! Eric kam zu vielen Hammer-Punkten.

In drei Sätzen war der Sieg und das hochverdiente Unentschieden im Trockenen! Bravo, Bravo Bravo!!

Erich Niessner liess sich als "Spieler des Abends" feiern, Christoph hatten gegen Weronika den "Ball des Abends" und Eric hatte zum Schluss den wichtigsten "Sieg des Abends". 5:5 in den Spielen, das Satzverhältnis gewannen wir aber klar mit 22:16! Leider gibts dafür keine Punkte.....

Noch liegen wir erwartungsgemäss auf einem Abstiegsplatz - aber noch ist nichts entschieden!! Zwei Punkte fehlen auf den rettenden sechsten Platz! Das nächste Spiel gegen Aarberg wird ganz entscheidend werden. Ich erwarte einen grossen Publikumsaufmarsch. Schliesslich ist es ein Heimspiel an einem Montagabend!!

 

Am Sonntag spielte unser Fanionteam auswärts in Bremgarten. Ein Punkt aus dem Reussstädtchen zu entführen wäre ein grosser Erfolg gewesen.

"Erich ist ein Spieler, der gegen Stefan Renold (A19), Matthias Meier (A17) und Jannick Renold (B14) gewinnen kann. Christoph hat es da schon schwieriger - gegen den jungen Jannick könnte etwas drin liegen. Haseeb kann locker drauf los spielen". So etwa waren meine Gedanken vor dem Spiel. Als Zuschauer war nur Daniel Lanz vor Ort.

Also, gegen Jannick gewann Erich problemlos. Gegen Stefan (immerhin mehrfacher Schweizermeister!!) verlor er knapp (im fünften Satz) und gegen Matthias Meier verlor er leider auch (über vier Sätze).

Christoph kämpfte gegen den jungen Jannick. Im fünften Satz lag er 8:10 hinten. Christoph konnte ausgleichen und hatte dann mehrere Matchbälle! Doch Jannick beendete die Partie als Sieger. Gegen Matthias konnte Christoph den ersten Satz noch knapp gewinnen. Doch dann kam Matthias in Fahrt und liess Christoph keine Chance mehr.

Haseeb sammelte Erfahrung und leider nur sehr wenige Punkte (immerhin ein Satzgewinn gegen Stefan Renold).

Tja, so ging die Partie mit 1:9 verloren. Leider konnten wir keinen Punkt ergattern und bleiben mit vier Punkten am Tabellenende.....

Am Mittwoch, dem 2.11 durften wir in der nigelnagelneuen Halle in Spreitenbach antreten. Haseeb, Markus und meine Wenigkeit versuchten gegen Céline (C6), Pascal (C6) und Ljupko (C8) Punkte zu sammeln.

Nach den ersten drei Einzeln führten wir mit 2:1. Haseeb gewann gegen Pascal, Markus gewann in extremis gegen Ljupko im fünften Satz. Er lag "hoffnunglos" hinten (etwa 2:7), doch irgendwie kämpfte sich Markus wieder heran. Ljupko hat manchmal Phasen, da trifft er "alles", dann macht er wieder unglaublich viele leichte Fehler am laufenden Band. Auf alle Fälle gewann Markus am Schluss mit 11:8. Es gelangen ihm also beinahe neun Punkte in Serie!. Ich verlor über drei Sätze gegen Céline - schnief ;-(  .

Die nächsten Einzel hatten es in sich. Markus verlor knapp über drei Sätze (-9, -10, -5) gegen Pascal. Ich fightete in einem fünf "Sätzer" gegen Ljupko. Im ersten führte ich ständig und verlor dann doch noch, dann traf Ljupko nicht mehr sehr viel, ich dafür ein paar mal das Netz und schon führte ich mit 2:1 Sätzen. Satz vier ging klar an Ljupko. Nun kam er in diese Phase, wo er alles treffen kann und liess mir im fünften Satz dann keine Chance mehr (-4) - schnief ;-( . Haseeb machte es noch viel geschickter: den ersten Satz gewonnen, im zweiten hoch geführt und dann verloren. "So, Céline, nun habe ich Dir den Satz ja beinahe geschenkt, nun musst du aber auch das Match gewinnen" so etwa scherzte er mit seiner Gegnerin. Dieser war nun nicht mehr nach Scherzen zumute. Sie verlor zwar knapp den dritten Satz, doch den vierten und fünften Umgang entschied sie zu ihren Gunsten (13:11, 11:8). Unser B11 Aushängeschild schlich mit einer unerwarteten Niederlage vom Tisch! Schnief :-(.

Tja, schon lagen wir 4:2 hinten. Markus und Haseeb bestritten das Doppel. Nach zwei Sätzen lagen wir 0:2 zurück - trotz zum Teil deutlicher Führung. Au Backe!! Nun aber legte Haseeb los. Offenbar war sein Stolz nun doch etwas angekratzt. Er sorgte für furiose Topspinpunkte, Markus spielte konzentriert mit und steuerte einzelne wichtige Punkte zum Sieg bei. Zu drei, zu vier und zu sieben beendeten sie die Sätze und das Match für Schöftland.

Ich hoffte noch auf eine Wende an diesem Abend. Haseeb könnte Ljupko schlagen, was er dann auch kurz und bündig erfüllte. Markus könnte gegen Céline gewinnen, was er eben dann nicht erfüllte und mit 3:1 verlor. Ich könnte doch gegen Pascal gewinnen, was mir letzte Saison gelang! - doch diesmal leider konnte ich den Sieg nicht realisieren und mit 3:1 Sätzen ging die Partie an den Spreitenbacher. Schnief :-(.

Fazit: am Schluss mit 6:4 verloren. Nun stehen wir punktgleich mit Spreitenbach da. Wir müssen nun noch gegen das starke Brugg antreten - schnief :-(  .   Spreitenbach hat's etwas leichter gegen Baden. "Schaun mer mal", wie wir Ende November in der Tabelle platziert sind.

Im Rahmen der O40 Spiele reisten Erich (A18!!!!!!!), Daniel Lanz (C8!) und Martin (D5) nach Sisseln. Anständig und sportlich fair wollten wir auch gegen Sisseln mit drei Spielern antreten. Erich war sich einmal mehr nicht zu schade, als dritter Spieler zur Verfügung zu stehen, weil alle anderen nicht konnten. Ich denke, wir haben noch ca. 10 andere Spieler zur Verfügung, doch niemandem anderem war es möglich, auswärts gegen Sisseln anzutreten.....Lag es am Weg? Mussten alle anderen an diesem Abend ganz wichtige Geschäfte erledigen (Wahlcouvert studieren, Steuerformulare ausfüllen, Haushaltbudget erstellen, Lampe auffüllen?) - Lag es an der Halle?? Sisseln - dyllisch am Rhein gelegen, bietet eine schöne Halle - von aussen betrachtet. Von innen betrachtet weist sie fürs Tischtennis einige Mängel auf. Licht! Wärme (oder muss man sagen: Kälte?)! Boden!!!. Zum Thema Boden lässt sich folgender Dialog anschliessen. Martin: "Hier drin ist's brutal rutschig. Schade, ich habe meine Schlittschuhe vergessen...." Darauf entgegnet Erich: " Martin, ich habe gute gute, neue Schuhe - für mich ist's nicht rutschig". "Doch, hier drin ists rutschig!", entgegnete der Schreibende. Nach dem ersten Einzel bemerkt Erich:" Martin, du hast recht, hier drin ists enorm rutschig! Hätte ich nie gedacht - sogar meine neuen Turnschuhe rutschen umher....!" Darauf der Schreibende:" Erich, es ist nicht nur rutschig, es ist auch saukalt in dieser Halle. Schade, ich habe Handschuhe und Kappe vergessen...."

Mit diesem Intro möchte ich versuchen, die Stimmung an diesem Abend wieder zu geben. Für Erich war es sicher kein Highlight spielerisch gesehen, ebenso für Daniel nicht. Für mich war es schon etwas anspruchsvoller, musste ich mich doch gegen ähnlich klassierte Gegner behaupten. Sisseln trat mit Gerhard Rösch (D4), Saffet Kaptan (D4) und Marc Chatelain(D2) an. Erich allein weist mehr Klassierungspunkte als das gesamte Team von Sisseln auf. Trotzdem spielte Erich respektvoll mit seinen Gegnern und liess ihnen Gelegenheiten, sich sportlich auszuzeichnen. Logischerweise gewann Erich alle seine Matches mit 3:0 Sätzen. Auch Daniel besiegte seine Kontrahenten alle mit 3:0. Er hatte aber schon etwas mehr zu kömpfen mit Gerhard (unangenehmer Noppenspieler) und mit Saffet.

Der Schreibende musste noch etwas mehr fighten als seine Mitspieler und gab auch zwei Sätze ab. Gegen Saffet bekundete ich zu beginn etwas Mühe mit seinen guten Aufschlägen. Und gegen Gerhard war es etwas schwierig, auf seine unangenehmen, leider auch unkorrekten Aufschlägen zu reagieren. Nachdem ich diese Saison schon einmal mich einen ganzen Match lang geärgert hatte über inkorrekte, viel zu kurz aufgeworfene Aufschläge, wies ich Gerhard darauf hin, dass er den Ball hochwerfen sollte. Vielleicht kam es etwas grob beim Gegner an - auf alle Fälle brauste nun ein Tornado über mich hinweg. Ich solle ruhig sein, ich wolle ihn nur aus dem Konzept bringen, das habe ihm noch nie jemand gesagt ("Ja, ja, das kenne ich, das sagen alle", versuchte ich daraufhin zu erklären). Auf alle Fälle brachte mich mein, aus meiner Sicht korrekter Einwand, völlig aus dem Konzept, sodass der zweite Satz flöten ging. Jedenfalls wurden nun die Aufschläge deutlich besser aufgeworfen, sodass auch mir eine Chance blieb, anständig und gut zu returnieren. Satz drei und vier gingen dann wieder an mich, sodass ich 3:1 gewinnen konnte.

Am Schluss siegten wir mit 10:0, gingen dann duschen, verabschiedeten uns von Marc und wunderten uns ein wenig, dass von den beiden anderen Spielern niemand mehr zum "Auf wiedersehen" gesichtet wurde. 

Nächste Saison lass ich mal offen, ob ich beim Match gegen Sisseln ganz andere, wichtige Sachen zu erledigen habe.....Wobei, der gemeinsame Abend mit Erich und Daniel, die lustigen und sportlichen Momente zählen am Schluss doch mehr als alle anderen Widerwärtigkeiten.

 

Eine Quizfrage sei zu Beginn gestellt: Erich Niessner ist schon beim Einspielen am Schimpfen, am "Händeverwerfen", am zynisch Lächeln; wo spielt unsere erste Mannschaft?

Richtig: in Kriens, genauer gesagt in der Krauer Halle in Kriens. Anhänger von Schöftland sind sich gewohnt, dass in dieser Halle unsere Nummer Eins zu allem fähig ist.....die Spielbedingungen liegen ihm einfach nicht.

Die Anhänger an diesem Samstagnachmittag waren Daniel Lanz und der Schreibende. Die Spieler waren wie oben erwähnt Erich, Christoph und Haseeb. Ihnen gegenüber standen alte Bekannte: René Ortner (A17), Jan Trampus (B15) und Martin Furrer (B15). In der Saison 2012/2013 spielten wir gegen die genau gleichen Gegner und gingen damals mit einer 1:9 Packung nach Hause. Reto Müller konnte damals ein Einzel gewinnen....(siehe Erläuterung oben). Zu Hause im Rückspiel gewannen wir dann immerhin mit 6:4.

Eine gute Stunde vor Matchbeginn waren wir alle anwesend. Während sich unsere Stars einspielten, pilgerten die beiden Anhänger buchstäblich durch Kriens und versuchten alles, dass dieser Match zu Gunsten von Schöftland ausfallen möge.... (siehe Foto oben)

Schliesslich ging es bei diesem Duell um einen wichtigen Abstiegskampf.

Beim ersten Einzel spielten René gegen Erich. Wie oben erwähnt; die Nerven von Erich liegen in dieser Halle immer etwas blank: bei der ersten Ballberührung von René traf dieser schon mal den Ball mit der Schlägerkante - unhaltbar sauste der Ball an Erich vorbei. Die Mimik von Erich sprach Bände! In ähnlichem Stil ging es weiter und mit 11:5 war der erste Satz weg. Nun, Erich ist, auch wenn alles sich gegen ihn zu verschwören scheint, immer ein Kämpfer. Denkbar knapp ging mit 12:10 der zweite Satz leider auch an den Krienser. Im Dritten lief es dann besser, Erich gewann 11:5 und nun glaubte man, das Blatt könne sich noch wenden. Doch René hatte etwas dagegen und reüssierte mit 11:8.

Bei Christoph sah es zu beginn ganz gut aus. Mit 11:9 gewann er den ersten Satz. Dann verlor er aber knapp mit 8:11 und 8:11 und im vierten dann klar mit 5:11. Haseeb spielte zuerst gegen Martin Furrer. Er zeigte ein tolles Spiel. Im ersten Satz verlor er zwar knapp zu acht, dann gewann er ebenso knapp zu neun. Der dritte Satz war dann zum Vergessen (11:3). Haseeb kämpfte sich im Vierten zurück und hatte Satzbälle. Doch Martin konnte ausgleichen und dann mit 12:10 gewinnen. Schade, schade.

Nun lagen wir schon mit 0:3 zurück. Haseeb verlor dann über drei Sätze gegen die Nummer eins von Kriens. Allerdings waren die einzelnen Ballwechsel zum Teil sehr sehenswert und René (A17) musste sich ganz schön anstrengen gegen unsere Nummer drei (B11). Es stand nun 0:4 und Erich war am Kämpfen mit Jan Trampus. Wie gesagt, in dieser Halle ist Erich zu allem fähig. Ich sah ihn schon drei Mal verlieren....Erich musste im vierten Satz den Ausgleich mit 11:9 hinnehmen. Im fünften spielte er dann noch einmal gross auf und führte mit 10:6. Doch Jan kam auf 10:9 heran - er machte es noch einmal spannend. Erich liess aber nichts mehr anbrennen und mit 11:9 holte er den ersten Punkt für Schöftland.

Den spannendsten Match an diesem Tag lieferten sich wohl Christoph und Martin. In allen Sätzen lag Christoph hinten. Aber mit viel Kampfgeist kämpfte er sich immer wieder heran. Martin Furrer spielt sehr attraktive Ballwechsel, er umläuft die Rückhand praktisch ständig und flipt und zieht mit der Vorhand, was das Zeug hält. Doch Christoph hielt immer wieder dagegen. Der erste Satz ging mit 11:7 an Martin. Im zweiten hatte er auch schon Satzbälle, doch Christoph konnte den Innerschweizer noch abfangen und gewann mit 13:11. Der dritte Satz ging knapp mit 11:9 an Kriens. Im Vierten war es wieder wie im zweiten Satz. Martin hatte etwa drei Matchbälle. Doch mit unglaublichen Ballwechseln kämpfte sich Christoph heran und konnte noch einmal mit 13:11 gewinnen. der fünfte Satz blieb ebenso spannend wie die vorhergegangenen. Martin führte hoch und Christoph konnte wieder zum 9:9 ausgleichen!! "Christoph gewinnt!!", raunte mir Haseeb zu. Doch leider wurde daraus nichts. Martin nützte seine beiden letzten Aufschläge geschickt aus und gewann mit 11:9 im fünften Satz!

Vor dem Doppel lagen wir also mit mit 1:5 zurück.

Das Doppel spielte Erich und Haseeb. Souverän und fast schon zu locker gewannen die Schöftler die ersten beiden Sätze. Erich und Haseeb harmonierten ausgezeichnet. Der dritte Durchgang ging klar an die Innerschweizer. Erich und Haseeb spielten aber zu gut und gewannen dann das Match im vierten Satz mit 11:8. Wir verkürzten auf 2:5. Rein theoretisch läge also noch ein 5:5 drin.

Haseeb spielte gegen Jan und gewann den ersten Satz. Sollte doch noch die Wende kommen? Nein. die nächsten drei Sätze gingen an den B15-Spieler und die Niederlage war da. Jetzt konnte im besten Falle noch ein Punkt für uns resultieren. Dafür war dann Erich besorgt. Gegen Martin Furrer realisierte er einen 3:0 Sieg. Das letzte Einzel (Christoph gegen René) war mannschaftsmässig nicht mehr so wichtig. Der Krienser setzte sich erwartungsgemäss auch durch und sicherte sich so den 7:3 Erfolg.

Auf unseren mageren Kontostand kommt also nur ein Punkt dazu. Mit vier Zählern sind wir auf dem letzten Platz. Der rettende sechste Platz hält momentan Kriens mit 7 Punkten inne....

Am Sonntag, dem 6.11 spielen wir gegen den Tabellenleader in Bremgarten.

 

 

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