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Spannender Kampf mit dem Drittplazierten

 

Am Freitag war in Schöftland wieder einmal mehr tolles Tischtennis zu bestaunen. Wer nicht dabei war, der hat einiges verpasst: Spannung, tolle Ballwechsel, "riesen" Ballwechsel, Kampf, Dramatik. Ein Spieler von Heimberg, Samuel Morales, ein junger Draufgänger und ein sportliches Multitalent bot den leider wenigen Zuschauern geniale Ballwechsel. Als Zuschauer waren nur Fabio und Adi (nach intensivem Training), Sa und der Schreibende anwesend. Uns wurde auf alle Fälle einiges geboten.

Heimberg reiste etwas ersatzgeschwächt an. Nico Ritschard, verletzt (A16) und Daniel Bühlmann, beruflich abwesend (A17) fehlten auf der Gästeseite. Sie traten mit Samuel Morales (A16),  Curdin Robbi (B14) und Fabio Leus (B13) an. Auch wenn Curdin und Fabio nicht so hoch klassiert waren - Tischtennis spielen konnten diese zwei auch, wie unsere Spieler merken mussten. Curdin ist momentan der Leader bei Heimberg und belegt in unserer Gruppe den fünften Platz im "Knob-Ranking".

Dajana spielte zuerst gegen Fabio. Die beiden gingen über die volle Distanz. Im vierten Satz "verschenkte" Dajana eine vorzeitige Entscheiddung zu ihren Gunsten. Nach zwei Matchbällen beim 10:8 verlor sie noch mit 10:12. Im fünften Satz war es lange ausgeglichen. Ganz am Schluss hatte Dajana das Glück ein wenig auf Ihrer Seite - nicht unverdient - aber sie gewann den Finalsatz mit 11:7 natürlich aus Schöftler Sicht zu recht. Erich bekam es mit Curdin zu tun. Der Heimberger spielte mit langen Noppen auf der Backhand - und diese Noppen setzte er sehr unangenehm ein. Er streute immer wieder sehr kurze Blockbälle ein, brach so den Rhythmus der Gegner und setzte immer wieder auch mit gefährlichen VH-topspins seine Gegner unter Druck. Erich musste kämpfen. Erst im fünften Satz setzte er sich klar mit 11:4 durch. Sichtlich erleichtert kehrte Erich zur Spielerbank zurück. Christoph musste gegen Samuel Morales antreten. Ich war am zählen dieses Matches und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, was dieser Samuel an "Endschlägen" aus dem Hut zauberte. Ansatzlos, am Tisch, weit hinten, mit Backhand oder Vorhand peitschte und knallte er die Bälle Christoph um die Ohren. Ab und zu blieb mir nur ein Schmunzeln übrig. Da spielte Christoph einen Hammerball, Samuel schien ausgespielt zu sein und dann knallte es, und knallte es und krachte es. Unglaublich. Christoph blieb cool - aber man sah es ihm an. Phasenweise musste er diese Schläge bewundern. Einen Satz konnte er gewinnen. Aber insgesamt ging der Sieg für Samuel absolut in Ordnung (-9,-5,6,-6).

Nun durfte Erich gegen Fabio antreten. 11:3 im ersten Satz - alles klar? 4:0 Führung im zweiten Durchgang - alles klar? Eben nicht. Wie oben erwähnt, können alle Heimberger Tischtennis spielen. Mit 18:16 zitterte sich Erich in den dritten Satz. Dann aber gelang ihm standesgemäss ein 11:4 Abschlussresultat. Nun hatte ich ein wenig Mitleid mit Dajana. Sie traf auf Samuel. Dajana hatte den Punkt zum 1:1 schon gesichert, Samuel stand weit hinten an der Bande, nicht gut zum Ball - Peng! kam das Geschoss geflogen zum Punktgewinn für den jungen Heimberger. In diesem Stil konnte man noch viele Bälle bewundern. Immerhin, im zweiten Satz hatte Dajana zwei Satzbälle. Ganz alles gelang auch Samuel nicht. Aber locker vom Hocker drehte er auch diesen zweiten Satz (10:12) und mit einem 11:4 im Dritten war das Spiel gelaufen. Christoph kämpfte unterdessen mit Curdin. Das Spiel wogte auch hier wie bei Erich hin und her. Auch Christoph musste über fünf Sätze gehen und konnte diesen Entscheidungssatz für sich entscheiden. Es stand vor dem Doppel 3:3.

Erich/Dajana führten gegen Samuel/Curdin ständig im ersten Satz und verloren dann dennoch mit 9:11. Im zweiten Satz war es dann umgekehrt. Heimberg führte hoch und verlor mit 8:11. Nun kippte das Spiel zu Gunsten des Gastgebers. Das 11:2 im dritten Satz war vielleicht nicht so überraschend, weil wir aus meiner Sicht die bessere Aufstellung hatten. Aber auch der vierte Satz und somit das Match ging mit 11:2 nach Schöftland. Samuel wollte nicht mehr viel gelingen. Erich spielte aber auch sehr klug und mit vermeintlich leichten Bällen stellte er Samuel vor Probleme.

Schöftland war auf dem Weg zu einem Sieg! Aber es war noch alles offen. Erich musste jetzt gegen Samuel antreten. Unsere Nummer eins führte ständig im ersten Satz und eh man sich versah stand es aus unserer Sicht 0:1. Mit 12:14 vergab Erich diesen Satz. Nun war er verärgert. Aus seiner Sicht war dies völlig unnötig. Er hatte das Spiel des Gegners unter Kontrolle und dann kam so etwas. Samuel konnte ab und zu seine verrückten Schläge mit Erfolg anbringen - sogar Erich musste einmal lächeln, weil schlicht und einfach ein unglaublicher Ball geschossen kam. Erich fand wieder zu seinen Stärken zurück. 11:7 im zweiten Satz versöhnte ihn wieder mit sich. Tja, unsere Nummer Eins ist nicht umsonst A17 klassiert, weist ein Goldhändchen auf und kann immer wieder mal einen "ball de merde" spielen, wie einst ein welscher Spieler verzweifelt seinen Mitspielern zuraunte. Ja, diese ekligen, scheinbar harmlosen Bälle brachten Samuel vollends aus dem Tritt. Er verlor die Geduld und die Nerven und ging mit 11:6, 11:2 unter. Bravo Erich!

Christoph trat gegen Fabio an. Diese beiden Spieler waren sich ebenbürtig. Christoph führte mit 2:0 Sätzen. Fabio wehrte sich und mit viel Kampf gewann er die nächsten beiden Durchgänge (9,9). Christoph musste also wie gegen Curdin in den fünften Satz. Die Spannung war nun enorm hoch. Christoph hielt dem Druck stand! Mit 11:7 sicherte er sich den Siegpunkt und somit den sechsten Punkt für Schöftland. Bravo, Bravo, Bravo!

Das letzte Spiel von Dajana war dann noch einmal eine Augenweide für die Zuschauer "Wie willst du gegen diesen starken Gegner spielen?" fragte ich Dajana. "Schuss, Schuss, Schuss." bekam ich trocken und überzeugt zur Antwort. "Wie bitte?" fragte ich erstaunt. "Nicht anders?" "Nee, nee" tönte es perfekt auf Hochdeutsch. "Du wirst sehen". So liess mich Dajana stehen. Und dann? Ja, und dann kam ein unglaubliches Feuerwerk an "Schuss, Schuss, Schuss". Drei, vier, fünf Mal Topsin, hart, fein, mit Gefühl, "das was der Ball verlangte", wie es Alen immer zu sagen pflegt. Dann Schuss und Schuss und Schuss. Curdin verstand zwei Sätze lang die Welt nicht mehr (3,7). Ungläubig sprach er mit seinen Kameraden. "Ich habe so etwas noch nie gespielt!" meinte er verzweifelt. Doch eben: die Heimberger können auch Tischtennis spielen. Irgendwie kämpfte sich Curdin zurück, Dajana war mit den Kräften ein wenig am Ende (-3,9). Im fünften Satz ging Dajana zu Beginn unter. 1:5 lag sie hinten. Au weia! Doch Dajana gab noch einmal alles. Ich glaube, es stand 5:9 und dann 10:10. Was für ein Match. Es kam noch besser! 11:10! Matchball für Dajana!! Curdin wehrte ab. Und dann bei 11:12 kam einer dieser voll riskierten, kurzen "Stoppblockbällen" mit den langen Noppen von Curdin, dieser Ball brach den Rhythmus von Dajana, sie erreichte ihn nicht mehr vernünftig und aus war das Match. Nach hartem Kampf noch mit 11:13 verloren. Schade für Dajana - aber nicht unverdient für den Gegner. Unserem Team konnte es am Schluss egal sein. Es gewann mit 6:4 Bravo, Bravo, Bravo.

Dieses Match hätte viele Zuschauer verdient gehabt. Diese unglaublichen Bälle von Samuel wären mir sogar ein Eintrittsgeld wert gewesen. Die Corona-Krise hat vermutlich eine tolle Kulisse vereitelt. Für mich ist aber klar. Ich werde beim nächsten Heimspiel wieder vor Ort sein. Halt mit Maske, wenn verlangt. Als Zähler braucht man vermutlich keine Maske..... Wir liegen momentan über dem Strich! Am 6.11 spielen wir das nächste Match wieder zu Hause! Gegen Tabellennachbar Aarberg. Dort spielt ein "B14er", Jan Svobodova, auch wieder so eine Nummer. Er bezwang im letzten Spiel Samuel Morales. Man darf gespannt sein, wie sich unsere Cracks schlagen werden.

 

 

 

Kämpferische Leistung von unserer 1.Ligamannschaft

 

Am Montag spielte unsere neue 1.Liga Mannschaft ihren vierten Match gegen ein favorisiertes Aesch. Mit Ernö Varga (B14), Thorsten Geisler (B13) und Philipp Zeugin (B15) kamen auch dementsprechend starke Spieler nach Schöftland. Unser Team musste leider ohne den verletzen Haseeb auskommen. So traten Boris (B15), Przemek (C10) und Ersatzspieler Fabio (C9) zum Kampf an. Auf dem Papier war die Sache klar - doch es muss immer zuerst alles gespielt werden. Auf unserer Seite stand ein starker Boris, ein motivierter Przemek und ein sehr motiviertet Fabio.

Przemek musste zuerst gegen Thorsten ran. Und dieser Macht hatte es bereits in sich. In drei Sätzen gewann der Underdog aus Polen sein Auftaktspiel (7,8,7). Was für ein Start! Boris musste gegen Philipp antreten. Der starke Blockspieler und neuerdings seit seinem Privattraining mit Alen auch vermehrt angreifende Aescher bereitete Boris etwas Mühe. Mit 0:3 (-5,-9,-7) musste sich Boris geschlagen geben. Fabio war gegen den starken Ernö voll motiviert. Er forderte seinem klar stärkeren Gegner alles ab. Mit 1:3 erzielte Fabio immerhin einen Achtungserfolg (-7,-9,7,-6) - zumindest war er nun im Match angekommen.

Boris konnte nun gegen Thorsten antreten. Mit 0:2 lag er erstaunlicherweise hinten (-9,-6), doch dann drehte Boris auf und erreichte den Satzausgleich (7,7). Der fünfte Satz hatte es dann in sich. Boris lag hinten, konnte zum 7:7 ausgleichen. ging dann mit 9:7 in Führung und hatte beim Stand von 10:8 sogar zwei Matchbälle. Thorsten war allerdings beim Aufschlag und so konnte er zum 10:10 ausgleichen. Der Aescher realisierte sogar die totale Wende und machte mit 12:10 den Sack zu und "stahl" uns einen wichtigen Punkt. Au weia! Fabio kämpfte mit Philipp wiederum mit viel Herzblut, konnte sogar den ersten Satz gewinnen. Leider verlor er aber schlussendlich doch mit 1:3 Sätzen.

Vor dem Doppel, welches im NWTTV ja wegen Corona nicht gesielt wurde, lagen wir nun schon mit 1:5 Punkten hinten. Nun rückte ein Punktgewinn in weite Ferne.

Boris zeigte nun sein Können. 3:1 rang er Ernö nieder. Immerhin ein Achtungserfolg für unsere Clubnummer 2. Wenn nun Fabio oder Przemek ein Spiel gewonnen hätte, hätten wir immerhin einen Punkt ergattert. Przemek war gegen Philipp leider chancenlos (-6,3,-8). Dafür zeigte Fabio zum dritten Mal ein "Hammermatch". Gegen Thorsten lag er 1:2 zurück. Dabei verlor er den ersten Satz mit 15:17!!!! Den vierten Satz zum Ausgleich sicherte sich Fabio mit einem kämpferischen 11:9 Sieg. Und im fünften Satz kam es noch besser. Mit 9:5 konnte Fabio davon ziehen. Mittlerweile trainierte in der Halle niemand mehr. Alle sahen einen toll aufspielenden Fabio glänzen. Thorsten allerdings kämpfte sich zurück - er konnte zum 9:9 ausgleichen. Dann kam es für Fabio leider ganz bitter. Es wollte ihm einfach nichts mehr gelingen. Unser an und für sich nervenstarke Fabio konnte leider den Match nicht nach Hause bringen. Mit 9:11 ging er logischerweise enttäuscht als Verlierer vom Platz.

Als kleiner Trost möchte ich Fabio das WM Spiel von 2017 ans Herz legen. Da führte Lin Gaoyuan im siebten Satz mit 10:5 gegen Xu Xin und musste am Schluss mit 10:12 als Verlierer vom Platz! Das kommt also in den besten Familien vor! Leider!  Somit gab es leider auch keinen Punktgewinn für unser Team. Mit 2:7 mussten wir leider die Segel streichen. Das Team liegt leider mit 1 Punkt als Zweitletzter unter dem Strich. So, nun haben wir genug "leider" gehört. Am 26.10 geht es weiter gegen Olten 1. Da müsste etwas drin liegen... Doch leider kann ev. Boris nicht spielen, leider sollte auch Fabio nicht mehr spielen, weil er sonst schon Stammspieler würde, leider ist ev. Haseeb immer noch verletzt - oh Mann - hören diese "leider" denn gar nie auf......Zum Glück ist unser Przemek stark, zum Glück haben wir noch einen starken Daniel König. Na also - geht doch!

 

Kämpferische Leistung von unserer 1.Ligamannschaft

 

Am Montag spielte unsere neue 1.Liga Mannschaft ihren vierten Match gegen ein favorisiertes Aesch. Mit Ernö Varga (B14), Thorsten Geisler (B13) und Philipp Zeugin (B15) kamen auch dementsprechend starke Spieler nach Schöftland. Unser Team musste leider ohne den verletzen Haseeb auskommen. So traten Boris (B15), Przemek (C10) und Ersatzspieler Fabio (C9) zum Kampf an. Auf dem Papier war die Sache klar - doch es muss immer zuerst alles gespielt werden. Auf unserer Seite stand ein starker Boris, ein motivierter Przemek und ein sehr motiviertet Fabio.

Przemek musste zuerst gegen Thorsten ran. Und dieser Macht hatte es bereits in sich. In drei Sätzen gewann der Underdog aus Polen sein Auftaktspiel (7,8,7). Was für ein Start! Boris musste gegen Philipp antreten. Der starke Blockspieler und neuerdings seit seinem Privattraining mit Alen auch vermehrt angreifende Aescher bereitete Boris etwas Mühe. Mit 0:3 (-5,-9,-7) musste sich Boris geschlagen geben. Fabio war gegen den starken Ernö voll motiviert. Er forderte seinem klar stärkeren Gegner alles ab. Mit 1:3 erzielte Fabio immerhin einen Achtungserfolg (-7,-9,7,-6) - zumindest war er nun im Match angekommen.

Boris konnte nun gegen Thorsten antreten. Mit 0:2 lag er erstaunlicherweise hinten (-9,-6), doch dann drehte Boris auf und erreichte den Satzausgleich (7,7). Der fünfte Satz hatte es dann in sich. Boris lag hinten, konnte zum 7:7 ausgleichen. ging dann mit 9:7 in Führung und hatte beim Stand von 10:8 sogar zwei Matchbälle. Thorsten war allerdings beim Aufschlag und so konnte er zum 10:10 ausgleichen. Der Aescher realisierte sogar die totale Wende und machte mit 12:10 den Sack zu und "stahl" uns einen wichtigen Punkt. Au weia! Fabio kämpfte mit Philipp wiederum mit viel Herzblut, konnte sogar den ersten Satz gewinnen. Leider verlor er aber schlussendlich doch mit 1:3 Sätzen.

Vor dem Doppel, welches im NWTTV ja wegen Corona nicht gesielt wurde, lagen wir nun schon mit 1:5 Punkten hinten. Nun rückte ein Punktgewinn in weite Ferne.

Boris zeigte nun sein Können. 3:1 rang er Ernö nieder. Immerhin ein Achtungserfolg für unsere Clubnummer 2. Wenn nun Fabio oder Przemek ein Spiel gewonnen hätte, hätten wir immerhin einen Punkt ergattert. Przemek war gegen Philipp leider chancenlos (-6,3,-8). Dafür zeigte Fabio zum dritten Mal ein "Hammermatch". Gegen Thorsten lag er 1:2 zurück. Dabei verlor er den ersten Satz mit 15:17!!!! Den vierten Satz zum Ausgleich sicherte sich Fabio mit einem kämpferischen 11:9 Sieg. Und im fünften Satz kam es noch besser. Mit 9:5 konnte Fabio davon ziehen. Mittlerweile trainierte in der Halle niemand mehr. Alle sahen einen toll aufspielenden Fabio glänzen. Thorsten allerdings kämpfte sich zurück - er konnte zum 9:9 ausgleichen. Dann kam es für Fabio leider ganz bitter. Es wollte ihm einfach nichts mehr gelingen. Unser an und für sich nervenstarke Fabio konnte leider den Match nicht nach Hause bringen. Mit 9:11 ging er logischerweise enttäuscht als Verlierer vom Platz.

Als kleiner Trost möchte ich Fabio das WM Spiel von 2017 ans Herz legen. Da führte Lin Gaoyuan im siebten Satz mit 10:5 gegen Xu Xin und musste am Schluss mit 10:12 als Verlierer vom Platz! Das kommt also in den besten Familien vor! Leider!  Somit gab es leider auch keinen Punktgewinn für unser Team. Mit 2:7 mussten wir leider die Segel streichen. Das Team liegt leider mit 1 Punkt als Zweitletzter unter dem Strich. So, nun haben wir genug "leider" gehört. Am 26.10 geht es weiter gegen Olten 1. Da müsste etwas drin liegen... Doch leider kann ev. Boris nicht spielen, leider sollte auch Fabio nicht mehr spielen, weil er sonst schon Stammspieler würde, leider ist ev. Haseeb immer noch verletzt - oh Mann - hören diese "leider" denn gar nie auf......Zum Glück ist unser Przemek stark, zum Glück haben wir noch einen starken Daniel König. Na also - geht doch!

 

Erstes Heimspiel in der NLC spannend bis zum Schluss

Vor einer grossen Kulisse konnte unsere erste Mannschaft ihr erstes Heimspiel antreten. Adrian, Beat, Markus, Poldi!, Axel von Rupperswil!, wie so häufig die Familie Masucci, meine Wenigkeit, Tim Lüscher, Nils mit weiblicher Begleitung, am Schluss des Abends auch noch die Spieler von Bremgarten 2 und Schöftland 2 (Haseeb, Boris, Fabio): sie alle sahen attraktive, spannende Matche.

Lenzburg erschien in Bestbesetzung mit Silvan Lauper (A18!), Ronny Abt (B15) und Vito Semeraro (B15). Schöftland spielte ebenso in Topbesetzung mit Erich (A17), Dajana (B13) und Christoph (B13). Das erste Match verlor unser Team gegen ein starkes Luzern glatt mit 10:0. Lenzburg konnte daheim gegen Burgdorf bereits den ersten Sieg einfahren. Dabei erwies sich Ronny mit drei Siegen noch vor Silvan als Teamleader.

Erich war also gewarnt, dass mit Ronny zu rechnen war. Souverän und  konzentriert liess Erich im ersten Spiel nichts anbrennen (5,3,8). Dajana musste gegen den starken Silvan spielen. Sie verlor klar mit 1:3 Sätzen. Christoph begann mit einem riesigen Fight gegen Vito. Mit 0:2 Sätzen lag er hinten (-10!,-9!), konnte zum Satzausgleich gelangen (7,8). Leider ging dann der fünfte Satz mit 8:11 an Vito. Wir lagen mit 1:2 Punkten hinten.

Dajana konnte nun gegen Ronny spielen. Mit ihrem jahrelangen Training mit ihrem Vater Alen sollte sie ja eigentlich mit Abwehrspielern umgehen können. Sie sollte nicht nur - sie konnte auch. 3:0 Sätze für Dajana waren am Schluss ein klares Verdikt, wer an diesem Abend besser war. Erich war gegen Vito ebenfalls der bessere Spieler (klar 3:0), sodass wir nun mit 3:2 kurz in Führung lagen. Allerdings musste nun Christoph gegen den starken Silvan spielen. Ebenfalls mit 3:0 entschied der Lenzburger die Partie für sich. Allerdings waren davon zwei Sätze sehr knapp ausgegangen (11:13, 8:11, 13:15).  Vor dem Doppel stand es nun 3:3 unentschieden.

Das Doppel mit Erich/Dajana gegen Silvan/Ronny hatte es in sich. Fünf Sätze lang wurde gefightet und gelitten. Den dritten Satz verloren wir knapp in der Verlängerung, gewannen dann den vierten Satz und mussten leider mit 7:11 den fünften Durchgang Lenzburg überlassen. Nur zwei Bälle mehr hatten die Lenzburger für sich auf dem Konto verbuchen können (49:51). Schade aus unserer Sicht. Wir lagen nun mit 3:4 hinten.

Dajana spielte nun gegen Vito. Dieses Spiel war an diesem Abend vermutlich das eigenartigste Match des Abends. Zwei Sätze lang schien Dajana ihren Gegner im Griff zu haben, ständig führte sie - um am Schluss dann doch noch die Sätze abzugeben. Im zweiten Satz führte sie mit 8:2 und verlor trotzdem noch. Vito meinte am Schluss: "Ich hätte gar nicht gewinnen dürfen. Irgendwie habe ich die beiden ersten Sätze gestohlen". Am Schluss stand es 3:0 für Vito und seine Mannschaft führte mit 5:3 Punkten.

Nun hatte Christoph seine Sternstunde im Match gegen Ronny. Er lag mit 7:10 hinten im ersten Satz, konnte mit 13:11 das Spiel noch wenden. Nun war der Siegeswille von Ronny gebrochen. Mit 11:8 und 11:6 sicherte sich Christoph am Schluss verdient den wichtigen Sieg. Wer weiss, was Passiert wäre, wenn Ronny den ersten Satz gewonnen hätte?

Nun musste also das Königsduell Erich gegen Silvan den ganzen Matchabend entscheiden. Niederlage oder doch noch ein Unentschieden "für" Schöftland?. 

Erich spielte aus einem Guss. Er lief gut, blockte gut, "zog" gut, spielte taktisch gut und und und - ebenso tat es ihm aber auch Silvan gleich. Die Zuschauer sahen nun ein super Match. Im ersten Satz führte Erich ständig und verlor dann mit 9:11! Er liess sich nicht aus dem Konzept bringen und gewann verdient Satz zwei (7). Im dritten Umgang führte Erich mit 8:4, kassierte zwei unglückliche Kantenbälle, nervte sich nur ein wenig, verlor darum vielleicht noch einmal zwei Punkte, und noch einen und lag nun mit 8:9 hinten! Die Spannung war nicht mehr zu überbieten. unser Nummer Eins zeigte nun sein grosses Können. Mit 15:13 rang er Silvan nieder. Aber Silvan ist nicht umsonst A18 klassiert. Den vierten Satz gewann er mit 11:3 Punkten. Hichtkock schien an diesem Abend Regie geführt zu haben. Wer nun meinte, das Spiel kippe für Lenzburg, sah sich getäuscht. Es war unser Erich, der mit 11:3 den fünften Satz sehr klar für sich entscheiden konnte. Silvan kam nicht mehr ins Spiel rein. Erich gewann verdient und holte so den fünften Punkt zu einem gerechten Unentschieden "für" Schöftland. Bravo, Bravo, Bravo!!!

 

 

Am Montag spielte unsere erste Mannschaft gegen Bremgarten ein weiteres Heimspiel. Einmal mehr spielten Erich (A17), Dajana (B13) und Christoph (B13) gegen Bruno Böller (B13), Markus Korner (B13) und Christian Tallner (B14).

Nur zwei Tage zuvor konnte/musste Erich auswärts in Bremgarten schon einmal gegen Bruno und Markus im Rahmen der O40 Meisterschaft antreten.  An jenem Samstag verlor er etwas überraschend gegen Markus Korner und auch mit Bruno hatte er ein unglaublich spannendes, intensives und sehr enges Match. Eigentlich wollte Erich ja gar nicht spielen gehen. "Für meine Spielweise ist es kein Vorteil, wenn ich innert zwei Tagen gegen die gleichen Gegner spiele", war sein Kommentar. "Kommt dazu, dass ich nicht gerne in der Halle von Bremgarten antrete!", führte er weiter aus. Aber weil Erich grundsätzlich keine Spiele absagen will, war er bereit auf Wunsch des Präsidenten, gegen Bremgarten in der O40 Kategorie anzutreten.

So war ich nun echt gespannt, ob Erich in der ersten Liga würde Revanche nehmen können. Zu Beginn ging es gegen Markus Korner - ausgerechnet. Der erste Satz ging mit 9:11 verloren. "Oh weh", dachte ich. "Und das alles wegen mir und diesem blöden "Samstagmatch". Das wird keine gemütlich Pizza in der Traube geben.....", ging es mir durch den Kopf. Aber weil Erich grundsätzlich nicht gerne verliert, rappelte er sich auf und bezwang dann den Präsidenten von Bremgarten mit 3:1 doch noch relativ klar. Der gemütliche Pizzaabschluss rückte wieder in den Vordergrund.

Dajana und Bruno lieferten sich einen begeisternden Kampf. Dajana lag 1:2 hinten. Sie konnte aber das Game noch wenden und bezwang Bruno mit 11:7 im fünften Satz. Die Spielweise von Dajana war aus meiner Sicht wieder einmal mehr eine Augenweide. Technisch spielt sie brillant. Leider kann sie sich trotz ihrer tollen Technik nicht immer durchsetzen. Diesmal aber reüssierte sie verdient.

Christoph kämpft momentan etwas um seine Form. So verwunderte es nicht, dass es gegen Christian ein enges Spiel gab. 9:11, 11:13 - hmm  , dann 11:4! und 12:10 - hmmmm und dann im fünften 10:12 verloren.... Schade, schade. Ein spannendes Match hatte aus Schöftler Sicht leider den falschen Sieger.

Mit dem Sieg gegen Markus spielte Erich nun etwas besser und konnte gegen Bruno ein weiteres enges Match wie am Samstag zuvor verhindern. Mit 3:1 Sätzen stand es nun im Match ebenfalls 3:1 für Schöftland.

Dajana verlor nun 1:3 gegen Christian. Die Sätze waren zwar knapp (-7,10,-8,-9) aber Dajana musste die Niederlage akzeptieren. Christoph mühte sich derweil gegen Markus ab. Auch er verlor mit 1:3 Sätzen. Die Bilanz dieser beiden Spieler in den letzten 20 Jahren ist jetzt in etwa ausgeglichen (3:3). In den letzten Jahren gewann Markus allerdings eher häufiger - Christoph konnte dafür früher etwas mehr gewinnen. Vor dem Doppel stand es nun 3:3 unentschieden.

Einmal mehr spielten Dajana und Erich im Doppel zusammen. Mit 11:1 Siegen steht dieses Doppel einsam an der Spitze in der ersten Liga. Unser Team gewann klar mit 3:0 gegen Markus/Christian.

Vor der abschliessenden Einzelrunde war noch alles offen. Mit einem Sieg von Erich konnte grundsätzlich gerechnet werden. Aber eine Prognose abzugeben für Dajana gegen Markus und Christoph gegen Bruno war sehr schwierig.

Erich gewann gegen Christian deutlich und schnell (4,6,5). Er sass also relativ schnell wie so oft in dieser Saison wieder auf dem "Bänkli" und konnte ruhig seinen Kameraden zuschauen.

Christoph verlor zuerst gegen Bruno den ersten Satz (9:11). Dann kam er aber immer besser ins Spiel und siegte in vier Sätzen (-9,9,7,4). Der Sieg gegen Bremgarten und somit drei Punkte waren gesichert.

Für Dajana sah es gar nicht gut aus. Sie lag mit 0:2 Sätzen hinten (-8,-7). Ihr Vater Alen, während des Spiels mit mir am Trainieren und immer mit einem Auge den Match beobachtend, gab nun kleine Anweisungen an Dajana weiter: ruhiger spielen, warten und.....genau, richtig: drehen, den Oberkörper drehen bei den VH-Schlägen, sich die Zeit nehmen und drehen!

Offenbar nützte sein Coaching. Mit 11:6, 11:9 und 11:8 konnte unsere Dame die Partie nach Hause bringen und den 7:3 Heimsieg sicherstellen. Bravo!

Nach einem Match gegen Haseeb konnte ich dann auch noch mit Haseeb zu Erich und den Bremgarten Spieler in die "Traube" gelangen - der Pizzaabschluss war gerettet und verlief sehr harmonisch....

 

 

Starkes Unentschieden gegen den klaren Tabellenleader

 

In der "Plauschkategorie" O40 stand das allerletzte Spiel der Saison an. Der Tabellenleader Bremgarten begrüsste Schöftland. Zeitgleich mit dem wichtigen "Drittligamatch" von Schöftland 3 gegen Bremgarten 6 wurden einige Spieler in eben dieser Liga absorbiert, sodass unser Team etwas Mühe bekundete, eine komplettes Mannschaft gegen Bremgarten zu stellen. Dazu kam noch die ganze Aufregung um das Coronavirus, welche dazu führte, dass wir beinahe das Spiel abgesagt hätten. Weil mir Erich (A17) schon lange zugesagt hatte, sogar Boris (B14) sich noch mit Freude zu einem Match gegen starke Gegner meldete und sich ganz am Schluss auch noch Markus (D5) für das Match bereit erklärt hatte, konnten wir mit einer recht starken Mannschaft gegen Bremgarten antreten.

Bremgarten hatte sich schon vor der Partie den ersten Platz gesichert und sich somit die Teilnahme am Schweizer Final verdient. Ausser um's Prestige ging es also somit um nichts weiteres mehr....

Der Berichterstatter spielte während dieses Matches gegen Bremgarten 6 zeitgleich in der dritten Liga und bekam das Geschehen mehr oder weniger nur am Rand mit. Der erste Match zwischen Bruno Böller (B13) und Erich verlief auf alle Fälle extrem lang. In der dritten Liga waren schon beinahe zwei Runden gespielt, während dem der Match zwischen Erich und Bruno immer noch am Laufen war. Erich war am Schluss der glücklichere Gewinner. Im fünften Satz lag er mit 2:9 Punkten hinten und gewann dann doch noch mit 14:12 in der Verlängerung. Auch wenn Erich momentan etwas mit seiner Form am kämpfen ist, so ist er eben nach wie vor mit einem grossen Siegeswillen ausgestattet. Bravo!

Boris hatte es etwas einfacher. Gegen Franco Fontana (C9) gewann er klar mit 3:1 Sätzen (5,-7,6,4). Markus bekam es mit dem Clubpräsidenten von Bremgarten, Markus Korner (B13), zu tun. Markus spielte mit seinen Noppen schon immer sehr unangenehm und momentan schien er mir so stark wie schon lange nicht mehr zu spielen. Für "unseren" Markus ging es um Schadensbegrenzung. Mit 3:0 verlor er dann auch logischerweise relativ deutlich gegen ein guten Gegner.

In der nächsten Runde konnte dann Markus gegen Franco sein Können etwas besser zeigen. Er verlor zwar auch über drei Sätze aber im dritten Satz lag beinahe eine Überraschung drin. Mit 10:12 unterlag Markus sehr knapp. Schade.

Erich bekam nun die Stärke von Markus zu spüren. Unsere Nummer 1 verlor bis jetzt vermutlich erst einmal gegen Markus. An diesem Samstag allerdings gab es eine weitere Niederlage: mit 3:1 Sätzen musste sich Erich relativ deutlich geschlagen geben (-7,2,-7,-3)! Auch Boris verlor nun gegen Bruno. Allerdings sehr knapp. Nach unglücklich kassierten Netzbällen ging es für Boris in den fünften Satz, in welchem er dann mit 12:10 verlor. Bitter und Schade! Nach einer 2:0 Satzführung musste Boris doch noch als Verlierer vom Platz abtreten. Unsere Mannschaft lag vor dem Doppel mit 4:2 hinten.

Das Doppel war dann eine klare Sache für Erich/Boris. Gegen Franco/Bruno resultierte ein 3:1 Sieg (9,-9,5,7).

Unser Markus hatte nun mit Bruno Böller einen weiteren "Hochkaräter" als Gegner. Mit einigen schönen Punkten kam Markus zu ein paar Achtungserfolgen. "Logischerweise" verlor er die Partie (-3,-8,-6). Bremgarten führte nun mit 5:3 Punkten. Erich gewann erwartungsgemäss gegen Franco mit 3:0 Sätzen. Das letzte Spiel von Boris gegen Markus Korner entschied nun über Niederlage oder Remis. Dieses Match hatte es in sich. Boris lag mit 1:2 Sätzen hinten, wobei er den dritten Satz äusserst knapp mit 13:15 verlor. Im vierten Satz sah der Schreibende dann einen unglaublich tollen Ballwechsel. Der Ball ging unzählige Male hin und her. Das Publikum war begeistert. Markus konnte sich diesen Punkt sichern - und Boris war frustriert!! Der Spielball wurde wütend zertreten. Schade - aber irgendwie begreiflich. Trotzdem sollte sich ein Sportler nicht zu einer solchen "Frusttat" verleiten lassen. Nun gut, dem Publikum wurde auf alle Fälle etwas geboten....

Mit 11:9 konnte Boris dann diesen Satz doch noch nach Hause bringen. Der fünfte Satz hatte es dann auch in sich. Er verlief ausgeglichen. Einmal spielte Boris eine beidhändige Backhand - etwas das er immer wieder mal macht. Markus war nun darüber etwas frustriert und reklamierte bei Boris, er würde den Gegner "gering schätzen" - Boris verstand nun seinerseits die Welt nicht mehr ("auch Hugo Calderano, Weltnummer 6 spiele ab und zu eine solche beidhändige Backhand", wurde bemerkt). Wie schon vorher erwähnt: dem Publikum wurde etwas geboten - nicht nur Tischtennis....

Irgendwie kam es zum 9:9 Ausgleich - Boris gelangen nun zwei relativ einfache Punkte und das dramatische Match fand ein jähes, schnelles Ende zu Gunsten von Schöftland.

Mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennten sich somit die beiden Mannschaften. Tabellenschlussrang: Bremgarten klar Platz 1, Schöftland klar Platz 4.

 

Dank Auswärtssieg Ligaerhalt gesichert

 

In der letzten Runde spielten Daniel König (C7), Fabio Vezzio (C8) und ich (C6) ein nach wie vor wichtiges Spiel im Kampf um den Ligaerhalt. Rein rechnerisch waren wir von einem direkten Abstiegsplatz nach wie vor nicht gesichert und falls wir es nur auf den drittletzten Platz schaffen würden, hätte auch da noch eine Abstiegsgefahr bestanden. Mit einem 6:4 Erfolg sicherten wir uns nun aber ganz deutlich im minimum den fünften Platz und sind nun alle Abstiegssorgen los.

Bremgarten spielte mit Toni Fürling (C7), Daria Schindler (D4) und Marcel Finke (D5).

In der ersten Runde war ich chancenlos gegen Daria. Ihr schnelles Angriffsspiel, ihre leeren Aufschläge stellten mich vor grosse Probleme. Mit 0:3 Sätzen ging ich sang- und klanglos ein. Zum Glück spielten Fabio und Daniel wesentlich besser. Daniel König musste zuerst gegen den zweitstärksten Spieler in unserer Gruppe antreten - Toni Fürling. In der Vorrunde verlor Daniel noch mit 0:3 Sätzen. Diesmal konnte Daniel im fünften Satz sogar gewinnen. Mit 11:8 reüssierte Daniel schlussendlich relativ knapp. Fabio bekundete mit Marcel keine Probleme (8,7,7) - wir führten mit 2:1 Punkten. In der nächsten Runde konnte ich gegen Marcel ebenso deutlich gewinnen wie Fabio zuvor. Im zweiten Satz "schwächelte" ich ein wenig (14:12) - doch mit 3:0 Sätzen war es schlussendlich eine klare Sache. Mit diesen drei Siegen und einem gewonnen Punkt war der Abstieg definitiv vom Tisch! Fabio und Daniel spielten nun gegen Toni respektive gegen Daria jeweils über fünf Sätze - beinahe wäre uns eine 5:1-Führung gelungen - doch: Fabio unterlag mit 8:11 gegen Toni und auch Daniel verlor noch etwas knapper mit 9:11 gegen Daria. Es stand vor dem Doppel also 3:3 unentschieden.

Im Doppel spielten Daniel und ich zusammen - wie schon gegen Wettingen. Und wir spielten wirklich gut. In Satz eins und zwei lagen wir zwar gegen Schluss immer leicht hinten, doch mit einer spielerisch starken Leistung kämpften wir uns zurück und gingen mit 2:0 Sätzen in Führung (9,10). Im dritten Satz lief es dann noch besser und mit 11:8 sicherten wir das Match zu unseren Gunsten. Das Doppel verlief für unser Spiel-Niveau auf einem guten Level. Beidseitig gab es tolle Ballwechsel - toll war es natürlich auch für uns, dass wir am Schluss das gute Ende für uns behalten konnten.

Nun konnte Daniel gegen Marcel spielen. Für unsere "Nummer zwei "gab es keine Probleme (3,6,9) - das Remis und zwei Punkte waren gesichert. Ich spielte gegen Toni - in der Vorrunde konnte ich noch mit 3:2 knapp gewinnen. Diesmal verlief es etwas harziger. ich konnte mich zwar von Satz zu Satz etwas steigern (-6,-8), machte mir schon etwas Hoffnung für den Dritten und lag dann mit 5:10 hinten! Au weia! Ich kämpfte mich noch einmal zurück - nun gelang mir jeder Ball (endlich mal eine gute Leistung), konnte dann sogar noch einen Satzball verbuchen und verlor doch noch mit 13:11 (oder 14:12?). Schade, ich hätte gerne noch einen Satz oder noch zwei weitere Sätze gespielt. Wollten wir nun noch gewinnen, dann musste es Fabio gegen die starke Daria richten. Und Fabio richtete es gut. Beinahe mühelos konnte Fabio das Match für sich entscheiden (4,10,-8,5). Der Sieg war perfekt und drei wichtige Punkte waren gesichert! Der Ausflug nach Bremgarten verlief äusserst zufriedenstellend.

Wichtiger Heimsieg gegen Basel

 

In einem verschobenen Spiel mit Platzabtausch konnten Erich (A17), Christoph (B13) und Dajana (B13) also zu Hause gegen Basel antreten (Martin Hafen B14, Jonas Müller B13, René Dahms B14). In den letzten Spielen der Rückrunde gaben unsere Spieler schon einige Punkte ab. Wenn wir an die Aufstiegsspiele für die NLC wollen, dann mussten möglichst viele Punkte gegen Basel her.

Christoph gewann gegen Jonas mit 3:1 Sätzen. Erich konnte gegen René nach Anfangsschwierigkeiten (14:16) sogar mit 3:0 gewinnen (6,2). Dajana musste gegen den sehr unangenehm spielenden Martin hart kämpfen. Leider blieb sie erfolglos und musste sich mit 1:3 Sätzen geschlagen geben.

Christoph spielte in der folgenden Runde gegen Martin und konnte etwas überraschend mit 3:0 klar gewinnen. Erich tat es im gleich und bezwang Jonas ebenfalls mit 3:0 (3,6,11). Auch Dajana spielte sehr gut und konnte ihre Startniederlage mit einem ebenfalls glatten 3:0 Sieg gegen René wett machen. Wir führten mit 5:1 Punkten.

Das Doppel verlief nun etwas harziger. In fünf Sätzen konnten Erich und Dajana dann gegen Basel gewinnen.

In den letzten drei Einzelpartien bäumte sich Basel noch einmal auf. René konnte gegen Christoph reüssieren (9,-9,8,4). Dajana ihrerseits trumpfte gegen Jonas auf. Klar gewann sie ohne Satzverlust. Nun lag es an Erich. Mit einem Sieg gegen Martin hätte er zu vier Siegespunkten beitragen können.

Der erste Satz verlief gut. Mit einer 2:0 Führung schien alles in Ordnung zu sein. Am Ende stand es dann aber 11:2 für Martin! Au Backe! Martin gelangen 11 Punkte in Serie gegen unsere klare nummer 1! Mit Hängen und Würgen gewann Erich dann mit 15:13 den zweiten Durchgang. Doch schon im dritten Satz gab es die nächste Klatsche. 11:6 fertigte Martin unsere Nummer 1 ab. Erich revanchierte sich nun seinerseits mit einem deutlichen 11:3 Sieg. Der Entscheidungssatz musste nun über die möglichen vier Punkte befinden. Es blieb spannend. Sehr spannend. Erich spannte uns alle auf die Folter. Erst mit 13:11 sicherte er sich den Sieg und somit den 8:2 Erfolg über Basel.

Die Basler wurden dann in der "Pizzeria Traube" von Erich dank ihrer grosszügigen Verschiebung mit Platzabtausch zu einer Pizza eingeladen. Dajana fuhr die Basler nach Schöftland und ihr Papa Alen übernahm dann die Heimfahrt für die "Gäste". Wir liegen nun wieder an der Tabellenspitze - zwei Punkte vor Döttingen.

Ein erkämpfter Punkt im Auswärtsspiel gegen Wettingen

 

Am letzten Dienstag spielten Daniel König (C7), Fabio Vezzio (C8) und ich (C6) gegen den Tabellenersten Wettingen. Wir wurden vom Leader mit Peter Vrkljan(C8), Guido Helbling (C7) und Cagri Önal (C7) empfangen. 

Das Ziel war mindestens einen Punkt wie in der Vorrunde zu holen. Fabio war wie immer positiver eingestellt und glaubte an mehr als nur an einen Punkt. Nach der ersten Runde machte sich aber schon etwas Ernüchterung breit. Daniel verlor gegen Cagri mit 3:1, Fabio verlor ebenfalls gegen Peter mit 3:1. Ich kämpfte ebenfalls mit Guido. Nach einer 2:1 Führung musste ich den Satzausgleich hinnehmen. Im fünften Satz zog dann Guido davon. Ich konnte es noch einmal spannend machen und kam bis auf 10:9 heran. Leider verlor ich aber mit 11:9 und somit standen wir mir Null Siegen da. Anschliessend verlor Fabio gegen Cagri über drei Sätze. Fabio kämpfte, die Sätze verliefen knapp (-7,-9,-8) - aber leider kamen wir zu keinem Punkt. Ich verlor gegen Peter mit 3:1 Sätzen. Nach dem ersten gewonnenen Satz war ich eigentlich zuversichtlich - ich konnte auch schon einmal gegen Peter gewinnen. Er spielte nach dem ersten Satz aber sehr geschickt weiter und mit weichen, drucklosen Bällen verleitete er mich zu Fehlern. Nun lag es an Daniel. Gegen Guido zeigte er ein durchzogenes Spiel. Daniel führte mit 2:0 Sätzen, musste dann den Ausgleich hinnehmen (-8,-2!). Dann aber im fünften Satz spielte Daniel wie aus einem Guss - so gut sah ich ihn schon lange nicht mehr - und mit 11:4 gewann er verdient gegen Guido.

Nun begann ich zu rechnen. Falls wir das Doppel gewinnen und Fabio eventuell gegen Guido gewinnen könnte, dann würden wir einen Punkt ergattern. Fabio spielte in den letzten Matches meistens das Doppel mit Daniel - sie konnten aber nur einmal gewinnen. Ich harmonierte mit Daniel eigentlich immer besser und so bestimmte ich, das Doppel mit Daniel zu spielen.

Dieses Doppel hatte es nun in sich. Den ersten Satz verloren wir mit 6:11. Im zweiten lief es besser. Wir hatten die bessere Aufstellung - gewannen aber nur mit 12:10! Im dritten Satz hatten wir wieder aus meiner Sicht die "schlechtere" Aufstellung. Wir kamen auf 11:12 heran, Daniel konnte zu einem Topspin ausholen, traf aber nur die Kante, der Ball war schon praktisch im out - da ertönte ein Stoppruf von einem Wettinger Trainingsspieler - Glück gehabt??????!!! "Nein!!", sagte ich zu Daniel. "Dein Ball war schon fertig gespielt ohne Störung. Wir haben diesen Satz verloren" Was meinst Du?" Daniel zögerte einen Moment (ich wollte ihm ja einen möglichen Sieg nicht wegnehmen - auch ich stand unter Druck, schliesslich hatte ich noch keinen Siegespunkt auf meinem Konto...). Peter und Guido stellten sich auf einen Wiederholungsball ein - wir aber gaben fair den Satz ab. Wettingen führte mit 2:1. Nun hatten wir im vierten Satz wieder die für uns günstigere Aufstellung und tatsächlich gewannen wir mit 11:5. Daniel spielte hervorragend - auch ich trug meinen Teil dazu bei - aber Daniel war sehr stark.

Im Entscheidungssatz lief es für uns wie am Schnürchen. Wir konnten mit 9:4 in Führung gehen. Wettingen nahm ein "Timeout". Nun kam Wettingen auf 10:9 heran. Wir nahmen nun unsererseits die Auszeit. Auf einen Schupfball kam ich zum Topspin, ging schön in die Knie, zog einen hohen VH-Loop und Guido blockte ins Netz - wir hatten gewooooonnnnnnnen! Ein Punktgewinn lag nun wieder drin.

Tatsächlich konnte Fabio gegen Guido gewinnen, ich verlor nach einer guten Leistung gegen einen besseren Cagri und auch Daniel kam gegen Peter unter die Räder (4,9,10). Mit dem Sieg von Fabio sicherten wir uns aber einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg. Am Samstag gehts nun gegen Bremgarten im letzten Spiel dieser Saison noch einmal um die Wurst!

Nur 6:4 Sieg gegen reduzierte "Prattler Mannschaft"

 

In Bestbesetzung trat unser Team (Erich A17, Christoph B13, Dajana B13) gegen die beiden "Prattler" Ronny Abt (B14) und Wladislaw Fortuna (C10) an. In der Vorrunde besiegte unser Team auswärts einen wesentlich stärkeren Gegner mit 8:2!! Dajana gewann damals alle Matche (Ronny (B14), Jürgen Vanzeir (B14), Recher Florian (C10)), Erich holte sich seine bisher einzige Niederlage gegen Ronny Abt und Christoph verlor gegen einen starken Jürgen Vanzeir.

Alles schien für einen gemütlichen "Tischtennisabend" zu sprechen. Pratteln erschien nur zu zweit, der starke Jürgen fehlte, Wladislaw erschien etwa 8 Minuten vor Matchbeginn .......

 

Nun, in der ersten Runde verlor Dajana klar gegen Ronny (-8,-8,-6) - au weia.

Erich verlor in dieser Runde gegen Wladislaw (C10) im fünften Satz nach 10:5 Führung noch mit 11:13!! Au Backe, au weia, herjemine.

Christoph gewann w.o. Immerhin resultierte nun ein Punkt für den Favoriten.

 

Erich gewann nun mit einer gehörigen Wut im Bauch gegen Ronny mit 3:0 Sätzen (9,6,2). So konnte er sich für die Niederlage in der Vorrunde revanchieren.

Christoph reüssierte über fünf Sätze gegen Wladislaw. 

Dajana gewann w.o.

 

Der Favorit führte nun mit 4:2 Punkten. Das Doppel war dann für Dajana und Erich ein klare Sache (-10,7,9,7). Wir führten nun mit 5:2. Erich gewann nun seinerseits w.o. und somit stand der Sieg gegen Pratteln fest. Im Kampf um den Aufstieg mit Döttingen und Aesch zählen natürlich alle Punkte und so wollten wir einen möglichst hohen Sieg einfahren.

Dajana verlor nun aber gegen Wladislaw - knapp zwar - aber sie verlor (10,-9,-8-10). Im vierten Satz bei 10:10 kassierte sie noch einen unhaltbaren Netzball. Wenns nich läuft, dann kommen auch noch solche Sachen dazu!

Christoph verlor gegen Ronny (-10,-8,10,-6). In der Vorrunde konnte Christoph noch mit 3:1 gewinnen. Nun musste er dem verdienten Sieger Ronny gratulieren.

Mit diesem Sieg und den drei Punkten liegt Schöftland wieder an der Tabellenspitze. Allerdings folgt Döttingen mit nur einem Punkt weniger auf dem Konto. in der Rückrunde hat unser Spitzenteam nun schon einige Punkte liegen gelassen. Es bleibt spannend an der Tabellenspitze. Am Montag spielt unser "Eins" gegen Basel - ebenfalls ein Heimspiel. Basel war bereit, das Spiel zu verschieben mit Platzabtausch und so noch einmal nach Schöftland zu reisen....An dieser Stelle sei Basel herzlich gedankt für ihr Entgegenkommen.

 

 

 

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