Newsfeeds

In der vierten Runde empfingen wir mit Oberrohrdorf das Schlusslicht in der Tabelle der O40-Gruppe. Mit Richi Morks (C6) spielte allerdings bis anhin der stärkste Spieler noch keinen Match bei Oberrohrdorf. Gegen uns kam er also zum ersten Mal zum Einsatz. Er wurde begleitet von Marcel (D4) und Roger Rolli (D2). Wir spielten mit Daniel König (C8), Beat Knoblauch (C6) und mit meiner Wenigkeit (D5).

Daniel gegen Marcel und Beat gegen Roger konnten klar mit 3:0 gewinnen. Ich durfte zuerst gegen Richi. Leider erging es mir wie in der Meisterschaft vor circa zwei Wochen. Ich verlor knapp über vier Sätze und hatte beim dritten Satz noch Satzball bei 10:9 für mich. Mit einem unglücklichen Kantenball musste ich das 10:10 hinnehmen und dann so den dritten und nachher noch den vierten Satz (4:11) abgeben. Immerhin, wir führten mit 2:1.

Das Spiel Daniel gegen Richi ging noch enger aus. Zu Beginn meinten die Beiden noch, sie könnten ja gleich den fünften Satz spielen. So geschah es dann auch. Im fünften Satze führte unser König mit 10:9 : Topsspin Daniel, Block von Richi - sehr glücklich an die Kante - Ausgleich zum 10:10 und dann 10:12 Sieg für Richi.... auweia. In der Meisterschaft konnte Daniel vor zwei Wochen noch im fünften Satz gewinnen.

Ich reüssierte gegen Roger mit 3:0. Beat lieferte sich ein"Hitchcockspiel" gegen Marcel. Mit 17:19!! und dann mit 9:11, 9:11 verlor Beat denkbar knapp. Vor dem Doppel stand es somit 3:3. Und nach dem Doppel stand es 3:4: Daniel und ich spielten miserabel oder aber der Gegner sensationell. Wir gingen sang- und klanglos unter....

Nun lagen wir mit 3:4 zurück. Daniel bekundete gegen Roger erwartungsgemäss keine Mühe (zu 5, zu 4, zu 2). Ich rackerte mich gegen Marcel über fünf Sätze ab und konnte dann mit 11:6 gewinnen. Dabei hätte ich schon den vierten Durchgang gewinnen müssen - ich lag mit 9:5 vorne und "verlauerte" den Satz mit einem viel zu passiven Spiel. Nun lagen wir also insgesamt mit 5:4 vorne! 

Was machte Beat gegen den besten "Oberrohrdorfer" Richi. Mit Glück gewann der den ersten Satz 13:11, dann gewann er mit 11:6, ging dann mit 7:11 und 6:11 "ein" und musste so noch in den fünften Satz: Mit 11:1!!! konnte er dann Richi niederringen. Beat gelang einfach alles und Richi gelang dementsprechend nicht mehr viel. Mit Glück (und Können) drehten wir den Match also noch zu einem 6:4 Sieg. Momentan liegen wir auf dem dritten Tabellenplatz.

Unser erstes Auswärtsspiel führte uns nach Aarau. Daniel König (C8), Fabio Vezzio (C8) und ich (D5) vertraten den TTC Schöftland. Als Gegner standen uns Timo Kuonen (C6), Rainer Pöpken (C6) und Philipp Styger (D5) gegenüber. Die Vorbereitung gegen Aarau ist immer enorm wichtig. Wer nämlich zu spät in den Umkleideräumen erscheint, der wartet eine Ewigkeit, bis er sich das Turndress überziehen darf. Aus Kinderschutzgründen muss man den Junioren vom FC Aarau nämlich den Vortritt in den Garderoben lassen (Erich Niessner weiss davon ein Lied zu singen), sodass, wer zu spät erscheint, meistens keine Zeit mehr zum Einspielen hat.

Mit diesem Basiswissen erschien ich schon umgezogen, Fabio war bereits am Einspielen mit einem Aarauer. Nur Daniel erschien sehr spät. Er hatte aber Glück und konnte sich zügig umziehen, weil von den Junioren vom FC Aarau niemand zugegen war.

Wir konnten uns also alle drei genügend warm machen, sodass dem Wettkampf mit Freuden entgegen geblickt werden konnte. Nach der ersten Runde führten wir bereits komfortabel mit 3:0 Siegen. Ohne Satzverlust ging es in die nächste Runde. Nun wurde es etwas härter. Ich konnte mit 3:1 gegen  Philipp gewinnen. Daniel gewann ebenfalls mit 3:1 gegen Rainer. Fabio allerdings hatte eine echte Knacknuss zu bewältigen. Gegen den jungen Timo lag er mit 1:2 hinten. Im vierten Satz führte Fabio dann mit ca. 10:5 um dann doch noch das 10:10 hinnehmen zu müssen. Mit 13:11 brachte Fabio dann den vierten Satz doch noch nach Hause. Er machte es also sehr spannend. Der fünfte Satz musste entscheiden Bis 6:6 verlief es ausgeglichen. Dann unterliefen Fabio zwei dumme Fehler: Ein riskanter Return ging ins aus und anschliessend hatte Fabio einen Netzball, der ins Out ging!! Eingeweihte wissen natürlich, dass die Netzbälle von Fabio normalerweise ihr Ziel treffen - diesmal allerdings nicht! So lag er mit 6:8 hinten, dann mit 8:10. Wir alle kennen Fabian als einen grossen Kämpfer. Diesmal allerdings war bei 9:11 dann allerdings Schluss.  Schade

Komfortabel führten wir aber immerhin mit 5:1 Siegen.

Das folgende Doppel ging ebenfalls über 5 Sätze. Im vierten Satz konnten wir mit 11:9 ausgleichen. Wir stellten dann unsere Aufschlagspositionen um, sodass ich vermehrt mit der Vorhand angreifen konnte. Fabio gelangen zudem ein paar sensationelle Punkte. Mit einem klaren 11:4 brachten wir den Sieg ins Trockene und somit mindestens drei Gewinnpunkte auf unseren Tabellenstand.

Bei diesen drei Punkten blieb es leider auch. Daniel gewann zwar noch sein drittes Einzel. Fabio und meine Wenigkeit mussten uns aber geschlagen geben. Ich verlor mit 3:2 gegen den jungen Timo und Fabio brachte gegen Rainer nicht mehr viel zu stande. Mit 3:1 musste sich Fabio überraschend geschlagen geben.

Immerhin: wir gewannen mit 7:3. Von den Aarauern war anschliessend erstaunlicherweise niemand in der Buurestube in Buchs anwesend. So genossen wir halt zu dritt noch einen "kleinen Znacht" und ein oder zwei kühle Biere.

3.Liga

Przemek, Patrick, Markus, Martin, Beat

 

Mit einem guten, aus meiner Sicht nicht erwarteten vierten Schlussrang, beendeten wir diese Saison. Zum guten Gelingen haben in erster Linie Przemek und Patrick beigetragen. Mit einer Quote von 75% (Przemek) respektive 61% (Patrick) errungenen Siegen belegen sie in der "knob-Statistik" die Plätze 8 und 11 in der Gruppe 3 der dritten Liga.

 Deutlich abgeschlagen folgen Markus (35%) und meine Wenigkeit (30%). Beat spielte nur zwei Partien. Seine Resultate sind nicht so aussagekräftig (17%). Zu Beginn der Meisterschaft sah ich unsere Team eher gegen den Abstieg  spielen. Przemek konnte oft nicht mittun, sodass wir bald in den hinteren Regionen der Rangliste anzutreffen waren. Je mehr dann Przemek spielte umso mehr schoben wir uns wieder Richtung Mittelfeld vor. Patrick spielte eine hervorragende Saison. Ich dachte nicht, dass er eine solch gute Saison hinlegen würde. Hätte ich ab und zu unser Team noch besser aufgestellt, dann hätte Patrick, dies allerdings nur gemäss seinen Aussagen (ich sah das jeweils ein wenig anders....), ja dann hätte Patrick noch mehr Partien gewonnen ;-).

Auf alle Fälle hatten wir Spass und gute Kameradschaft. Przemek sorgte mit seinen polnischen Wörtern für heitere Stimmung, als er die Turnhose vergass für eine gewisse Spannung und Heiterkeit neben dem Spiel. Patrick war jeweils in der Hinfahrt zum Match mit allen möglichen "Aufstellvarianten" beschäftigt - er wusste immer wie die generische Mannschaft aufstellen wird (kein Witz - er traf sehr häufig die richtigen Entscheide!) - sodass die Autofahrt zu den Spielen immer sehr kurzweilig war. In Baden war es offenbar so kurzweilig und ich derart abgelenkt, dass ich beinahe ein Rotlicht übersah - wie gesagt nur beinahe - aber dennoch... es war knapp! So trug auch ich zu heiteren Autofahrten bei....

Nächste Saison wird wiederum hart werden. Patrick verlässt leider den Club, Przemek wird vor allem in der zweiten Liga spielen, sodass es für Beat, Markus und mich sehr "unbequem" werden wird. Noch sind die Mannschaften nicht definitiv gebildet. Wir benötigen auf alle Fälle Verstärkung - sonst wird es sehr, sehr eng werden, nicht abzusteigen.

Vor einer Woche spielte unsere erste Mannschaft ihr letztes, wichtiges Spiel auswärts gegen Bremgarten. Nach wie vor musste unser Spitzenteam auf Erich verzichten. Dank unserem Edelreservisten Haseeb, welcher eine gute und vor allem gesteigerte Leistung gegen Ende der Saison geboten hatte, verweilte unser Team nach wie vor auf Platz zwei, dicht bedrängt von Aesch. Mit einem Sieg gegen Bremgarten 3 wäre unser Team für die Aufstiegsspiele qualifiziert gewesen.

Christoph (B14), Dajana (B13) und Haseeb (B11) zeigten eine tolle Vorstellung. Mit einem schönen 7:3 Erfolg konnte sich unser Team also für die Aufstiegsspiele vom 5.Mai qualifizieren! Bravo, Bravo.

Bremgarten spielte unverändert wie in der Vorrunde mit Silvan Wöhrle (B13), Janine Ebner (B11), und Marcel Vogelsang (B13). Vor allem Christoph konnte sich steigern und gewann alle seine Einzel - klar und deutlich. Dajana gewann leider wie in der Vorrunde nur gegen Janine. Die anderen beiden Spiele verlor sie knapp im fünften Satz. Haseeb konnte sogar zwei Spiele gewinnen, verlor dafür gegen Janine. Haseeb und Dajana gewannen einmal mehr ihr Doppel. Sie verloren in dieser Saison keinen einzigen Doppelmatch!! Mit 16:2 Siegen liegt Schöftland klar an der "Doppelspitze" in dieser Erstligagruppe. Sowohl Erich wie Haseeb harmonieren zusammen mit Dajana hervorragend.

Also: mit diesem deutlichen Sieg dürfen wir an die Aufstiegsspiele in die Westschweiz nach Vernier fahren. Eventuell wird auch Erich dann wieder mit von der Partie sein.

Im letzten Spiel der Saison empfingen wir den Tabellenleader Döttingen. Przemek weilt ja momentan nicht unter uns, weil seine Frau Olga in Polen ihr erstes Kind zur Welt brachte. Auf diesem Weg möchten wir den Beiden ganz herzlich gratulieren. Markus, Patrick und ich versuchten also gegen das starke Döttinger-Team noch zu Ehrenpunkten zu gelangen. Döttingen trat wie in der Vorrunde mit Mimmo Calabretto (B11), Daniel Häfeli(C7) und Patrick Müller (C10) an.

Patrick spielte eventuell zum letzten mal für Schöftland. Vor 30 Jahren vertrat er erstmals den "Schöftler" TT-Club. So ganz glauben, dass er aufhört für Schöftland zu spielen, kann man fast nicht. Sehr häufig schon hat Patrick sein Karriereende vorausgesagt und zum Glück für Schöftland nicht eingehalten.

Patrick erzielte wieder einmal mehr zwei sehr gute Resultate. Daniel konnte er wie in Vorrunde ziemlich deutlich schlagen (3:1) und ganz sensationell konnte er auch gegen Mimmo über vier Sätze gewinnen. Die Punkte waren sehr knapp, aber gewonnen ist gewonnen (13:15, 12:10, 11:8, 14:12)!

Markus konnte auch einen Sieg beisteuern. Gegen Daniel gewann er im letzten Einzel mit 3:1. Gegen Mimmo und Patrick erlitt er zwei deutliche 0:3 Niederlagen.

Ich konnte leider keinen Match gewinnen. Ich spielte gegen Mimmo sehr gut und verlor im fünften Durchgang knapp mit 11:13, wobei ich noch zwei Matchbälle hatte!! Schade, schade. Gegen Daniel ging es auch über fünf Umgänge. Ich führte am Schluss noch mit 4:1, kassierte dann einen Kantenball und ein "Netzli", musste das 4:5 hinnehmen und verlor dann mit 5:11 im fünften Satz. Bitter, bitter oder dumm?? Von beidem vermutlich etwas....

So erreichten wir dasselbe Resultat wie in der Hinrunde (3:7). Döttingen verlor kein Spiel in dieser Saison und wird nächstes Jahr wieder in der zweiten Liga spielen. Unser Team belegt den guten 4.Schlussrang. Zu Beginn der Saison sah ich unser Team eher gegen den Abstieg kämpfen. Nun konnten wir sicherlich dank Patrick und Przemek eine ganz vernünftige Platzierung erreichen. Bravo! Wie die nächste Saison aussehen wird ist noch völlig offen. Bleibt Przemek in der Schweiz, spielt er dann nur zweite Liga? Was macht Patrick? Gibt er den Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt vom .... Sicherlich ist es nicht einfach, immer von Engelberg an die Spiele zu kommen. darum gebührt ihm einen besonderen Dank.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei den wenigen dafür um so treueren Lesern für ihre anregende Kritik meiner Matchberichte. Ab und zu lasse ich durchaus einige Gedankeneingänge meiner Kritiker in die Texte einfliessen. So gab es diesmal keine Polenwitze (wobei, da kommt mir noch einer in den Sinn:   "........................." verd..., wer hat mir den jetzt gestohlen?) und die Statistik sollte diesmal stimmen.

Gegen Saisonende wird dann noch ein Schlussbericht folgen.

 

 

In einem spannenden und wichtigen Spiel erkämpften unsere Spitzenspieler gegen Bremgarten 2 einen wichtigen Auswärtssieg. Mit 7:3 bezwangen Christoph (B14) Dajana (B13) und Haseeb (B11) die "Reussstädter". Nach wir vor muss unsere erste Mannschaft leider ohne unseren Spitzenspieler Erich (A17!!) auskommen. Die Bremgartner erschienen mit der selben Aufstellung wie in der Vorrunde. Mit Christoph Tallner (B14), Markus Korner (B13) und Bruno Böller(B14) versuchte der Gastgeber zu reüssieren.

Unser Spitzenteam kämpfte hervorragend. In der Vorrunde gewann man "nur" mit 6:4, wovon Erich damals mit drei Einzelsiegen standesgemäss brillierte. Christoph und Dajana gewannen damals nur je ein Einzel.

Nun aber spielte Christoph hervorragend. Er gewann alle Spiele - alle knapp im fünften Satz - aber eben - er gewann alle Spiele. Das reicht ja - mehr kann man nicht verlangen.

Dajana konnte sich ebenfalls gegenüber der Vorrunde deutlich steigern. Nach 0:2 Sätzen gewann sie gegen Christoph Tallner die nächsten drei Durchgänge und konnte so einen Punkt nach Schöftland bringen. In der Vorrunde verlor sie chancenlos über drei Sätze. Gegen Markus Korner konnte sie wie in der Vorrunde mit 3:0 Sätzen gewinnen und so einen weiteren Punkt nach Schöftland entführen. Gegen Bruno gab es diesmal eine 1:3 Niederlage. Mit Haseeb gewann Dajana auch noch das Doppel.

Haseeb lieferte ebenfalls seinen Beitrag zum wichtigen Auswärtserfolg. Mit Dajana gewann er das Doppel. Die ersten drei Sätze waren knapp (10:12, 11:8, 12:10). Im vierten Satz lief es uns dann wie am Schnürchen. Mit 11:3 gewann unser gemischtes Doppel klar gegen Bremgarten das Männerdoppel Bruno/Christian.

In den Einzeln verlor er knapp gegen Markus Korner (_6,10,-9,-7) und noch viel knapper gegen Christoph Tallner (-10, -12, 9, 9, -10!!!). Dafür gewann er gegen Bruno Böller (B14)  (-9, 10, 11, -6, 8) in einem spannenden Fight mit 3:2 Sätzen. 

Unser Team spielte sechs Partien über 5 Sätze und konnte davon fünf gewinnen. Diese Begegnung hätte auch einen anderen Ausgang nehmen können. Die drei Punkte sind natürlich enorm wichtig, um nach wie vor an den Aufstiegsspielen teilnehmen zu können - wenn wir dann wirklich mitmachen wollen.

Wir liegen nach wie vor auf dem zweiten Platz hinter Lenzburg.

Am letzten Dienstag spielten wir gegen Baden unser wichtiges Auswärtsspiel im Kampf gegen den Abstieg. Rein rechnerisch mussten wir drei Punkte holen, um in den letzten beiden Runden nicht mehr auf die zwei letzten Plätze verwiesen zu werden. Praktisch hatten wir allerdings schon einen schönen Vorsprung auf Bremgarten 5 und Spreitenbach 2.

Baden spielte mit Luis Roberto Tay Wo Chong Hilares (C9) - sorry, es geht nicht anders - aber dies ist sein korrekter Name, mit Andy Wolf (C7) und Nebojsa Ostoiijc (D4) - achtung: diese Klassierung gibt nicht die wirkliche Stärke von "Nebi" an - im aktuellen Click-Ranking ist er gemäss Elo-Punkten eher bei C6 als bei D4....... Allen drei Spielern gemeinsam war, dass sie mit "Material", sprich langen Noppen auf der Rückkhand agierten - Andy benützte sogar noch kurze Noppen auf der Vorhand.

Przemek (C9), Patrick (C7) und ich (D5) stellten uns also der Herausforderung: Diese begann schon bei der Hinfahrt nach Baden. Um 18.30 verliessen wir Baden West (besser wäre es gewesen, eine Ausfahrt weiter nach Wettingen zu fahren) um dann 40 Minuten!!!!!!! zu benötigen, bis wir entnervt das Parking Schmiede der Turnhalle erreichten. Also - entnervt war nur der Fahrer des Audi Q7 - Patrick und Przemek amüsierten sich köstlich ob der blank liegenden Nerven des Captains. Während dieser endlos scheinenden Warterei hatten wir immerhin alle Zeit, die Gegner zu analysieren und Mutmassungen anzustellen, wie der Verlauf der Saison je nach Resultat des Matches weiter gehen könnte.

Als wir um 19.15 Uhr das Parking erreichten, erschien gerade Andy Wolf in der Garage... - okay - so spät waren wir also nicht dran (Spielbeginn offiziell 19:30 Uhr)

Fürs Einlaufen war auch gesorgt. Der Fahrstuhl nach oben (30 m Treppen laufen - Haseeb wäre KO gewesen) war nämlich - defekt!.....Blitzschnell zogen wir uns dann um, um noch genügend Einspielzeit zu haben. Wie beruhigend war es dann, dass Luis Roberto Tay Wo Chong Hilares noch nicht anwesend war - wie gesagt, dies ist sein richtiger Name. Es war auch noch nicht ganz alles aufgestellt - dies ist das sympathische an Baden - mit den Zeiten nehmen sie es nicht so genau und sie nehmen diesbezüglich auch Rücksicht auf die Gegner. Vor zig Jahren kam der Schreibende nach einer ebenfalls endlos langen Warterei im Stau viel zu spät an einen Match in Baden - der Gegner hatte vollstes Verständnis und blieb absolut cool!!

Nun zum Match. Patrick gegen Nebi - fünf Sätze lang ein Gestöhne und Gerede - und am Schluss gewinnt Nebi!! Patrick führte mit 8:4! im fünften Satz, dann gelang ihm nicht mehr viel, zum 10:11 musste er noch einen Kantenball hinnehmen!!!! - dies bezahlte sein Schläger mit einem hinterhältigen Wurf auf den Boden und an den Wandvorhang (dabei hatte Patrick schon vor einer Woche an einem Turnier sein Racket demoliert!!) - zum Glück blieb sein "Brättli" ganz (natürlich wäre kein Ersatzracket vorhanden gewesen) - doch es nützte nichts mehr: mit 10 : 12 war das Match verloren.

Ich verlor relativ knapp gegen Luis Roberto Tay............. (dies ist nun mal sein Name). In der Vorrunde konnte ich noch knapp gewinnen - allerdings war er zu jener Zeit brutal ausser Form. In der Zwischenzeit spielte er eine tolle Rückrunde mit 10 und mehr Siegen in Serie!!

Przemek gewann deutlich gegen Andy. Wir lagen 1:2 hinten.

Patrick war nach seiner Niederlage "geladen", gleichzeitig auch deprimiert (einmal mehr propagierte er sein Saisonende.....). Aber gegen Luis Roberto Ta. .............. spielte er einfach fantastisch und bodigte ihn mit 11:6, 11.8, 8:11, und 11:4. Die lange Siegesserie von Luis Roberto T.... war gebrochen. Bravo, bravo, bravo!!

Für mich lief es nicht wunschgemäss. Wie in der Vorrunde verlor ich ähnlich knapp gegen Andy (6:11, 11:7, 9:11, 13:11). In der Zwischenzeit fightete unsere Nummer 1 gegen die Nummer 3 von Baden. Der D4 schickte den C9er mit 11:4 in den zweiten Satz. Aber Przemek ist eben unglaublich stark in der dritten Liga.... 11:9, dann 9:11 und dann knapp die Niederlage verhindert mit 11:9 um dann im fünften Satz alles klar zu machen (11:7). "Ich "kurwa" spielen", stöhnte Przemek.... Mir war es egal ob "kurwa" oder "nirvana" - Hauptsache gewonnen. Es stand 3:3 und nun war alles möglich.

Das Doppel spielten Patrick und Przemek - und dies sehr erfolgreich. In vier Sätzen bodigten unsere "Schöftler" die Badener (Andy und Luis Roberto .......)

Patrick bezwang anschliessend Andy diskussionslos in drei Sätzen. Przemek bekam es mit Luis Robert. ........ zu tun. (Wer sich jetzt an das Kinderlied: "Auf der Mauer auf der Lauer liegt ne kleine Katze, auf der Mauer auf der Lauer liegt ne kleine Katz...." erinnert, dem gratuliere ich herzlich.). Anfänglich gewann unsere Nummer 1 (14:12), mit 9:11 musste er den Satzausgleich hinnehmen. Dann aber reüssierte Przemek mit 11:5 und 11:5.

Der Sieg war unser und somit auch rein rechnerisch der Abstieg kein Thema mehr. Ich kämpfte einmal mehr schwach gegen Nebi. Im ersten Satz führte ich immer hoch (8:4) um dann mit viel Pech noch zu verlieren. 11:8 im zweiten liess Hoffnung aufkommen. Im dritten traf ich gar nichts mehr (3:11). Trotzdem war ich überzeugt noch siegen zu können. Mit 11:8 gewann ich den vierten Durchgang. Im fünften Satz lag ich zuerst hinten, übernahm dann die Führung, 10:9!!, um dann mit 10:12 noch zu verlieren. Bitter, bitter - oder "kurwa, kurwa". Zu gerne hätte ich dieses Match gewonnen. 

Przemek war einmal mehr überragend, Patrick kämpfte sich aus einem Tief heraus und erzielte 2.5 wichtige Punkte und ich spielte auch noch mit. Der Ligaerhalt ist gesichert. Die letze Partie gegen Döttingen ist "nur" noch ein Prestigeduell.

 

Przemek wird sicher nicht dabei sein. Er hat dann wichtigeres vor. Er wird, so hoffen wir, Vater werden, wenn seine Olga im März Geburtstermin hat.

Wer Przemek und Olga in Polen besuchen möchte: Nur zu - denke daran: Dein Auto ist schon da.....

In einem wichtigen Match gegen den Abstieg trafen wir auf den Tabellenletzten Bremgarten 5. In der Hinrunde konnten wir auswärts in der gleichen Besetzung mit Przemek, Patrick und mir 8:2 gewinnen. Nun erschien Bremgarten wieder mit Sven Godel (C8), Gert Rupinski (C7) und neu mit Deborah Suter (D5).

Das wichtigste vorweg: Schöftland erschien nicht nur vollzählig, nein, Schöftland erschien mit komplettem Tenue bei allen Spielern. Sowohl Przemek als auch Patrick hatten ihre Turnhosen dabei (für nicht Eingeweihte: siehe Matchbericht gegen Rupperswil), respektive Patrick hatte seine Trainerhosen dabei, welche er nach oben krempelte und so mit korrektem Tenue antreten konnte. Ihm war nämlich vor ein paar Wochen von einem Gegner das Spielen in seiner weissen "Italia-Turnhose" verboten worden, eine kurze Spielzeit in Unterhosen wurde dann vom Schiedsrichter untersagt - aus welchen Gründen auch immer -, sodass er dann zum Trick mit den raufgekrempelten Trainerhosen greifen musste....

Prezemek spielte souverän. Ihm war zwar nicht so wohl - er beklagte Kopfweh - doch mit drei Einzelsiegen konnte unsere Nummer 1 wichtige Punkte liefern. Er gewann klar gegen Gert mit 3:0, gegen Deborah mit 3:1 (2:11!, dann zu 5, dann zu 10! und dann im vierten klar zu 6). Im letzten Einzel gegen Sven war es ebenfalls etwas knapp (6,-10,9,9). 

Patrick musste zu Beginn gegen Deborah und war chancenlos. Vor zwei Jahren gewann Patrick hauchdünn im fünften - heute musste er sich klar über vier Sätze geschlagen geben. Zu Beginn eines Matches ist solch eine Niederlage nie gut für die Nerven von Patrick. Doch im anschliessenden Einzel gegen Sven fand er zu seiner mentalen Stärke zurück und reüssierte mit 3:0 gegen den Reussstädter.

Ich kämpfte zuerst gegen Sven. Etwas unglücklich lag ich mit 0:2 Sätzen hinten (-7,-12) - fühlte mich aber nicht wirklich so viel schlechter als Sven - und konnte dann die nächsten drei Sätze gewinnen. Mit diesem 3:2 Erfolg (auch in der Hinrunde gewann ich über fünf Sätze) lagen wir mit 2:1 in Führung. Auch das zweite Einzel gegen Gert konnte ich gewinnen. 

So lagen wir also vor dem Doppel immerhin beruhigend mit 5:1 Siegen in Front.

Nun folgte das Doppel: Unsere Mannschaft brauchte einige Minuten an Diskussionen, bis klar war, wer spielen sollte. Patrick hätte gerne, ich sah eher Przemek mit mir, Przemek war es offiziell egal - er äusserte sich nicht - inoffiziell machte es ihm vermutlich weder mit mir noch mit Patrick Spass - dann kam die Idee von Przemek: Patrick und Martin zusammen - das schien mir aber auch nicht gut, weil der beste (Przemek) sicher spielen sollte, sodass ich am Schluss als "Diktator" entscheiden musste. Die Wahl fiel auf Przemek mit mir. Den ersten Satz lagen wir immer in Führung - aber am Schluss mussten wir noch mit Netzbällen das 12:14 hinnehmen. Bitter, bitter. Patrick sprach uns Mut zu. Im zweiten gings den Bremgartner ähnlich. Sie führten konstant, aber am Schluss siegten wir mit 12:10 - um dann den Vierten Umgang mit 10:12 verlieren. Und weil es so schön war, dachten die Bremgartner: gewinnen wir doch auch den vierten Satz und das Match, dann bleibt es noch etwas spannend. Gedacht - getan!! Mit einer 3:1 Niederlage schlichen Przemek und ich von dannen..... Noch hatten wir den wichtigen Sieg nicht im Trockenen.

Ich nämlich wurde von Deborah "eingeteilt" (-7,-10,-6). Es stand nun 5:3....

Patrick machte dann als Erster den Satz zu. Mit einem schönen 11:3, 11:9 und 11:6 brachte er gegen Gert den Gesamtsieg ins Trockene. Przemek musste etwas länger leiden (wie oben erwähnt). Über vier Sätze trug er zum 7:3 Schlussresultat bei. Mit diesen drei Punkten sind wir nun dem Abstieg ganz schön davongeeilt. Wir sind noch nicht ganz durch - aber es sieht nun doch schon ziemlich besser aus.

In einem spannenden Spitzenkampf trennten sich und Schöftland und Aesch mit einem gerechten 5:5 Unentschieden.

Eine erfreulich grosse Zuschauerkulisse nahm regen Anteil am Geschehen in der Halle.

Unter den Zuschauern befand sich auch unser Erich, der nach seiner ernsthaften Erkrankung nun schon zum zweiten Mal wemigstens als Beobachter zugegen sein konnte. Vor ein paar Wochen wäre es für ihn noch unmöglich gewesen, nur schon als Zuschauer anwesend zu sein. Umso erfreulicher war es für uns alle, dass er sich wenigstens als Betrachter präsentieren konnte. Wir alle hoffen natürlich, dass er bald gesund sein kann und wieder als Leistungsträger unseren Club vertreten wird!

Also, das Publikum wurde belohnt von teils sensationellen Ballwechseln. Vor allem Dajana zuzuschauen, ist eine wahre Freude. Sie hat eine enorme Ballsicherheit und spielt locker zehn mal die Bälle mit attraktivem Angriffstischtennis hin und her. Leider kann sie sich gegen die physisch stärkeren Männer oft lange nicht oder eben gar nicht durchsetzen. Dies führt für die Zuschauer zu attraktiven, langen Ballwechseln aber leider am Schluss zu Punkten für die Gegner. An diesem Donnerstagabend kämpfte Dajana besonders unglücklich und konnte am Schluss keinen Sieg realisieren (ausser im wichtigen Doppel mit Haseeb - davon später). Aesch trat mit Daniel Kurth (B15), Philip Zeugin (B15) und Stefan Wüest (B14) an.

Wie knapp Dajana gegen ihre Gegner spielte und eben auch etwas unglücklich verlor, lässt sich anhand der gespielten Punkte schön belegen. Gegen Stefan Wüest verlor sie über 4 Sätze mit 35:37 Punkten, gegen Daniel Kurth verlor sie über fünf Sätze mit 51:50 Punkten. Einzig gegen Philip  ging es nur über drei Sätze mit 27:40 Punkten. Mit dem sehr guten Blockspiel von Phillip kam Dajana gar nicht zurecht.

Auf der anderen Seite spielte Christoph an diesem Abend sehr erfolgreich. Er konnte alle Spiele gewinnen - aber auch für ihn waren es mehrheitlich sehr knappe Resultate. Gegen Stefan ging es über fünf Sätze (52:51), gegen Daniel ebenfalls über fünf Durchgänge (48:46). Jeweils im fünften Satz konnte Christoph mit 11:9 gewinnen. Gegen Phillip gewann er dann über drei Sätze (37:28, aber Achtung: zwei Sätze davon mit 12:10 und 14:12 nach Hause serviert....). Christoph spielte stark - aber mit nur etwas weniger Wettkampfglück hätte er auch drei Spiele verlieren können...

Wie schlug sich Haseeb, unser Edeljoker, gegen die allesamt deutlich höher klassierten Gegner? Im ersten Spiel gegen Daniel verblüffte er vermutlich sich selber und natürlich auch die Zuschauer. In drei Sätzen bodigte er diskussionslos den Aescher, der über ein wunderschönes Ballgefühl verfügt und der in enorm langen Ballwechseln sein tolles Können immer wieder zu zeigen weiss. Da wechseln sich gefühlvolle Topsspins mit Verteidigunsballonbällen ab, da steht er einige Meter hinter dem Tisch in der Defensive um dann mit einer enorm harten Backhand zurück zu schlagen und da folgen schlicht geile Ballwechsel wo er mal kurz die Schlägerhand wechselt (an diesem Abend x-mal gezeigt) und für Staunen bei den Zuschauern sorgt. Und gegen Haseeb? Gar nichts konnte er von seinem Können zeigen. Haseeb überzeugte mit seinen Services und mit einem enorm harten und schnellen, ersten Topspin, mit dem er Daniel immer wieder überraschte. In einem kurzen Fight gewann Haseeb mit 11:8,11:4 und 11:8.

Gegen Philipp ging Haseeb dann dafür mit 0:3 Sätzen unter. Wie oben schon erwähnt blockte Philip ausserordentlich gut und Haseeb konnte sich nicht durchsetzen, nahm dann immer mehr Risiko auf sich und machte so gezwungener Massen viele Fehler.

Bis zum Doppel stand es 3:3 unentschieden. Haseeb wünschte trotz der vorangegangenen Niederlage gegen Philipp, das wichtige Doppel mit Dajana zu spielen. Alen, unser Coach, hätte lieber Christoph am Tisch gesehen. Der erste Satz ging an Schöftland, der zweite dann aber deutlich an Aesch, welche mit Daniel und Philipp antraten. "Hmm", dachte der Schreibende, "hoffentlich hat sich Haseeb da nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt". Mit 11:8 und 11:7 (Schöftland lag mit 1:4 Punkten hinten) konnten unsere Cracks dieses wichtige Spiel nach Hause bringen. Sowohl Haseeb wie Dajana ergänzten sich tip top und beide Spieler hatten gleichen Anteil am Erfolg. 

Erich Niessner prophezeite nun ein 5:5 mit möglichen Siegen von Dajana gegen Daniel (sie verlor aber leider wie oben erwähnt sehr knapp nach 2:1 Satzführung) - dafür konnte Christoph gegen Pilipp gewinnen. Wir führten also mit 5:4. Nun lag es an Haseeb (B11) als Underdog gegen Stefan Wüest (B14) mit einem guten Resultat den Sieg nach Schöftland zu bringen. In einem sehr spannenden Match gab Haseeb alles, für mich schien er über sich hinauszuwachsen. Mit einem 11:8 startete Haseeb, dann ging es knapp mit 10:12 und 9:11 weiter, um dann mit einem bravourösen 11:6 den fünften Satz zu erzwingen. Die Spannung war enorm! Doch leider ging im fünften Satz für Haseeb gar nichts mehr, er kam schnell gross in Rückstand. Und nun zeigte Stefan eben auch sein Können. Für die Zuschauer gab es nicht tolle Ballwechsel zu bestaunen, weil der Aescher sehr geschickt unseren Haseeb mit langen und kurzen Bällen ausspielte. Mit einem deutlichen 4:11 musste sich Haseeb enttäuscht geschlagen geben.

Mit 5:5 in den Spielen, 21:20 Sätzen für uns und mit 386:387 gespielten Punkten trennten wir uns also mit einem leistungsgerechten Unentschieden von den Baselbietern.

 

(ich werde in den nächsten Tagen versuchen, noch etwas Filmmaterial auf die Homepage zu schalten...- also wieder reinschauen)

 

 

 

 

 

 

 

(ps

In einem spannenden Spitzenkampf trennten sich und Schöftland und Aesch mit einem gerechten 5:5 Unentschieden.

Eine erfreulich grosse Zuschauerkulisse nahm regen Anteil am Geschehen in der Halle.

Unter den Zuschauern befand sich auch unser Erich, der nach seiner ernsten Erkrankung nun schon zum zweiten Mal wenigstens als Beobachter zugegen sein konnte. Vor ein paar Wochen wäre es für ihn noch unmöglich gewesen, nur schon als Zuschauer anwesend zu sein. Umso erfreulicher war es für uns alle, dass er sich wenigstens als Betrachter präsentieren konnte. Wir alle hoffen natürlich, dass er bald gesund sein kann und wieder als Leistungsträger unseren Club vertreten wird!

Also, das Publikum wurde belohnt von teils sensationellen Ballwechseln. Vor allem Dajana zuzuschauen, ist eine wahre Freude. Sie hat eine enorme Ballsicherheit und spielt locker zehn mal die Bälle mit attraktivem Angriffstischtennis hin und her. Leider kann sie sich gegen die physisch stärkeren Männer oft lange nicht oder eben gar nicht durchsetzen. Dies führt für die Zuschauer zu attraktiven, langen Ballwechseln aber leider am Schluss zu Punkten für die Gegner. An diesem Donnerstagabend kämpfte Dajana besonders unglücklich und konnte am Schluss keinen Sieg realisieren (ausser im wichtigen Doppel mit Haseeb - davon später). Aesch trat mit Daniel Kurth (B15), Philip Zeugin (B15) und Stefan Wüest (B14) an.

Wie knapp Dajana gegen ihre Gegner spielte und eben auch etwas unglücklich verlor, lässt sich anhand der gespielten Punkte schön belegen. Gegen Stefan Wüest verlor sie über 4 Sätze mit 35:37 Punkten, gegen Daniel Kurth verlor sie über fünf Sätze mit 51:50 Punkten. Einzig gegen Philip ging es nur über drei Sätze mit 27:40 Punkten. Mit dem sehr guten Blockspiel von Phillip kam Dajana gar nicht zurecht.

Auf der anderen Seite spielte Christoph an diesem Abend sehr erfolgreich. Er konnte alle Spiele gewinnen - aber auch für ihn waren es mehrheitlich sehr knappe Resultate. Gegen Stefan ging es über fünf Sätze (52:51), gegen Daniel ebenfalls über fünf Durchgänge (48:46). Jeweils im fünften Satz konnte Christoph mit 11:9 gewinnen. Gegen Phillip gewann er dann über drei Sätze (37:28, aber Achtung: zwei Sätze davon mit 12:10 und 14:12 nach Hause serviert....). Christoph spielte stark - aber mit nur etwas weniger Wettkampfglück hätte er auch drei Partien verlieren können...

Wie schlug sich Haseeb, unser Edeljoker, gegen die allesamt deutlich höher klassierten Gegner? Im ersten Spiel gegen Daniel verblüffte er vermutlich sich selber und natürlich auch die Zuschauer. In drei Sätzen bodigte er diskussionslos den Aescher, der über ein wunderschönes Ballgefühl verfügt und der in enorm langen Ballwechseln sein tolles Können immer wieder zu zeigen weiss. Da wechseln sich gefühlvolle Topsspins mit Verteidigunsballonbällen ab, da steht er einige Meter hinter dem Tisch in der Defensive um dann mit einer enorm harten Backhand zurück zu schlagen und da folgen schlicht geile Ballwechsel wo er mal kurz die Schlägerhand wechselt (an diesem Abend x-mal gezeigt) und für Staunen bei den Zuschauern sorgt. Und gegen Haseeb? Gar nichts konnte er von seinem Können zeigen. Haseeb überzeugte mit seinen Services und mit einem enorm harten und schnellen, ersten Topspin, mit dem er Daniel immer wieder überraschte. In einem kurzen Fight gewann Haseeb mit 11:8,11:4 und 11:8.

Gegen Philipp ging Haseeb dann dafür mit 0:3 Sätzen unter. Wie oben schon erwähnt blockte Philip ausserordentlich gut und Haseeb konnte sich nicht durchsetzen, nahm dann immer mehr Risiko auf sich und machte so gezwungener Massen viele Fehler.

Bis zum Doppel stand es 3:3 unentschieden. Haseeb wünschte trotz der vorangegangenen Niederlage gegen Philipp, das wichtige Doppel mit Dajana zu spielen. Alen, unser Coach, hätte lieber Christoph am Tisch gesehen. Der erste Satz ging an Schöftland, der zweite dann aber deutlich an Aesch, welche mit Daniel und Philipp antraten. "Hmm", dachte der Schreibende, "hoffentlich hat sich Haseeb da nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt". Mit 11:8 und 11:7 (Schöftland lag mit 1:4 Punkten hinten) konnten unsere Cracks dieses wichtige Spiel nach Hause bringen. Sowohl Haseeb wie Dajana ergänzten sich tip top und beide Akteure hatten gleichen Anteil am Erfolg. 

Erich Niessner prophezeite nun ein 5:5 mit möglichen Siegen von Dajana gegen Daniel (sie verlor aber leider wie oben erwähnt sehr knapp nach 2:1 Satzführung) - dafür konnte Christoph gegen Pilipp gewinnen. Wir führten also mit 5:4. Nun lag es an Haseeb (B11) als Underdog gegen Stefan Wüest (B14) mit einem guten Resultat den Sieg nach Schöftland zu bringen. In einem sehr spannenden Match gab Haseeb alles, für mich schien er über sich hinauszuwachsen. Mit einem 11:8 startete Haseeb, dann ging es knapp mit 10:12 und 9:11 weiter, um dann mit einem bravourösen 11:6 den fünften Satz zu erzwingen. Die Spannung war enorm! Doch leider ging im fünften Satz für Haseeb gar nichts mehr, er kam schnell gross in Rückstand. Und nun zeigte Stefan eben auch sein Können. Für die Zuschauer gab es nicht tolle Ballwechsel zu bestaunen, weil der Aescher sehr geschickt unseren Haseeb mit langen und kurzen Bällen ausspielte. Mit einem deutlichen 4:11 musste sich Haseeb enttäuscht geschlagen geben.

Mit 5:5 in den Spielen, 21:20 Sätzen für uns und mit 386:387 gespielten Punkten trennten wir uns also mit einem leistungsgerechten Unentschieden von den Baselbietern.

 

(ich werde in den nächsten Tagen versuchen, noch etwas Filmmaterial auf die Homepage zu schalten...- also wieder reinschauen)

 

 

 

 

 

 

 

(ps

Seite 1 von 6
Zum Seitenanfang