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Im Nordwesten nichts Neues!

 

Der klare Tabellenleader Schöftland 2 realisierte beim abstiegsgefährdeten Basel einen klaren 8:2 Erfolg! Ohne Boris, dafür mit einem wiedergenesenen Erik (B12), einem starken Haseeb (B12) und einem soliden Przemek (C10), reisten die Schöftler nach Basel. Die drei Basler Stammspieler Daniel Gisler (noch C8), Jon Mattmüller (C10) und Daniel Müller (C7) versuchten, unserem Team Punkte abzuluchsen. Einzig der starke Daniel vermochte mit zwei Siegen gegen Haseeb (3:0) und Przemek (3:2) etwas Spannung aufkommen zu lassen. Jon war zwar nahe an einem Sieg dran. Aber er verlor sowohl gegen Erik und gegen Haseeb dann doch jeweils im fünften Satz. Weil die Schöftler mit Haseeb und Erik auch noch das Doppel gewannen, konnten vier wichtige Punkte für einen Aufstieg hinzu gewonnen werden. 

In der Einzelrangliste stehen drei Spieler an der Spitze der Tabelle in der Gruppe 1 der zweiten Liga. Erik, Haseeb und Boris! Auch Przemek liegt auf dem guten achten Platz - er hat bis jetzt erst drei Spiele absolviert. Mit 7 Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Frick sieht es momentan stark nach einem Aufstieg in die erste Liga auf!

Wär nid gumbt, dä isch kai Schöftler, hey, hey, hey (Baseldytsch) oder

Wär nöd gumpt, dä esch kei Schöftler, hey, hey, hey (aargauer "Deutsch")

 

So tönte es aus der Kehle von Fabio nach dem Match in Möhlin. Ja, die Freude war riesig bei uns Schöftlerspieler. Fabio, Daniel und ich besiegten Möhlin mit 8:2 und holten somit vier wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg! In der Vorrunde verloren wir noch (unnötig?) mit 4:6. Möhlin spielte allerdings nicht in Bestbesetzung. Bei ihnen fehlten die beiden C7-Spieler Daniel Kaufmann (in der Vorrunde dabei) und Carl Waldmeier. Urs Rotzler(C6 und wie ich schulterverletzt) Christian Clausen (D4) und Peter Güntert (D5) versuchten ihr Bestes - aber wir waren zu stark an diesem Abend. Vor allem Fabio spielte wieder auf seinem Niveau. Er und Daniel gewannen alle Einzelspiele. In der Vorrunde verlor Fabio noch alle Matche und war damals sogar noch schwächer als ich.

Ich verlor wie schon in der Vorrunde (1:3) gegen Christian - diesmal sogar mit 0:3 Sätzen. Im ersten Satz war ich ständig in Führung, "plötzlich" lag ich 8:10 hinten und gab den Satz noch ab. Dann lief gar nichts mehr und ich verlor diskussionslos die folgenden beiden Sätze. Lag es auch an meinen Schulterschmerzen? Wohl kaum - mein Spiel lag offenbar Christian ausgezeichnet. Er blockte mich ständig und ich fand dagegen kein Rezept.

Daniel und Fabio spielten in den Einzeln fehlerfrei. Fabio spielte wie oben erwähnt souverän (9:1 Sätze). Einzig Daniel (9:3) machte es am Schluss des Abends im letzten Einzel noch einmal spannend. Gegen Peter musste er in den fünften Satz. Daniel hatte richtig Mühe mit den "Scheibenwischeraufschlägen" von Peter. Im fünften Satz hatte er langsam den Dreh raus, um diese Services erfolgreich zu retournieren. Mit 11:9 konnte dann ein glücklicher Daniel den Sieg nach Hause bringen und so diese wichtigen vier Punkte sichern. Das Doppel verloren wir knapp im fünften Satz mit 10:12 - zum Glück spielte an diesem Abend dieser Match keine Rolle mehr.

Für einen Siegestrunk mit Möhlin reichte es dann leider nicht mehr. Wir mussten nach Schöftland zurück, um allenfalls noch beim Aufstellen der Tische für die Punktetrophy vom Samstag zu helfen. Haseeb, Przemek, Beat und Erik hatten aber schon viel geleistet, sodass nur noch Kleinigkeiten zu erledigen waren. Ab und zu stimmten wir im Auto dann noch einmal den Siegessong von Fabio an. Ich ein wenig in Baseldyytsch, Fabio im aargauer Slang und Daniel mit welschem Akzent- es tönte richtig gut.....

 

Schöftland 3 meldet sich zurück!

 

Mit einer tollen Leistung konnten wir uns drei Punkte gegen Bremgarten sichern. Fabio spielte herausragend und gewann alle einzel, Daniel und ich erzielten je zwei Siege. Mit den drei Punkten konnten wir uns vorübergehend vom zweitletzten Tabellenplatz verabschieden und Zofingen hinter uns lassen. Allerdings konnte Zofingen nun seinerseits etwas unerwartet gegen den Tabellenleader Brugg drei Punkte sichern, sodass wir nun wieder unter dem Strich liegen - allerdings mit einem Spiel weniger. Doch der Reihe nach:

Bremgarten erschien mit Toni Fürling (C7), Nick Röder (C7) und Gregor Dufner (C6). Der Tabellendritte wurde von uns zu Beginn unter Druck gesetzt. Zuerst bezwang Daniel Gregor Dufner sicher in drei Sätzen. Fabio konnte gegen Toni in vier Sätzen gewinnen. Fabio strotzte momentan vor Selbstvertrauen. Am Sonntag spielte er die NWTTV-Meisterschaften und schied im Herren C erst im Halbfinale aus! Ich spielte zuerst gegen Nick. Der erste Satz verlief ausgeglichen. Bei 9:9 und bis anhin stetiger Führung und meinem Aufschlag musste ich einen unglücklichen Netzball entgegen nehmen, konnte dann immerhin zum 10:10 ausgleichen. Ich verlor dann aber mit 13:15. Trotzdem war ich guter Hoffnung für die folgenden Sätze. Doch leider spielte Nick zu gut. Sang- und klanglos ging ich unter (-5,-3). Fabio spielte gegen Gregor konstant gut weiter und gewann in drei Durchgängen. Auch Daniel war in Form. Gegen den jungen Nick konnte unser Routinier in vier Sätzen gewinnen.

Nun stand ich etwas unter Druck. Meine Kollegen gewannen schon beide Spiele - ich noch nichts. Zudem musste ich gegen Toni spielen. Bis jetzt verlor er in dieser Saison erst zwei Partien - und jene gegen Fabio. Das Spiel wogte hin und her (-7,7,-4,7) Der fünfte Satz musste entscheiden. Ich lag ständig in Führung, bei 8:6 konnte Toni zum 8:8 aufholen. Nun forderte Boris ein Time-out. Die Trainingsteilnehmer waren nun alle am Zuschauen (Alen, Haseeb, Przemek, Boris, Christoph) - ebenso Beat mit seinem angeschlagenen Rücken auf der Tribüne. Einerseits spürte ich einen enormen Rückhalt, andererseits spürte ich auch Druck, gewinnen zu können, gewinnen zu müssen. Zudem schmerzte meine "blöde" rechte Schulter (kleiner Einschub: die Physiotherapeutin von Sabine ist der Meinung, dass ich eigentlich wochenlang pausieren müsste, um dieses Schulterimpingement wegzubekommen.....:-(( ). Das Timeout und die Tipps von Boris halfen auf alle Fälle. Mit meinem Service kam ich zum 9:8, dann 9:9. Nun hatte Toni Aufschlag - mit einem Aufschlag - Kantenball war ich chancenlos - 9:10 und Matchball von Toni. Ich wehrte mich gegen die Niederlage, riskierte einen tollen BH-Topspin und....... konnte ausgleichen. In der Verlängerung führte ich immer und konnte dann mit 17:15 gewinnen!! Was war ich froh, mein Jubel und die Freude der Zuschauer waren riesig. Wir führten mit 5:1! 

Das Doppel mit Daniel und Fabio ging deutlich verloren. Wir wollten und brauchten mindestens noch einen Sieg. Fabio spielte weiterhin wie aus einem Guss und konnte gegen Nick klar gewinnen (6,9,8). Am Sonntag an den NWTTV-Meisterschaften gewann Fabio äusserst knapp gegen den jungen "Bremgartner" im fünften Satz, obwohl er in den Sätzen immer weit zurücklag. Ich konnte gegen Gregor in drei Sätzen gewinnen. Ihm lief es an diesem Abend überhaupt nicht. Das Gekreische und Gejohle in der Nebenhalle von den Damenvolleyballerinnen machte ihm enorm zu schaffen. Er machte seinem Aerger manchmal mit lautem Rufen Platz - es nützte nicht - die Damen in der anderen Halle konnten nichts hören - sie kreischten einfach zu laut!! Nun lag es noch an Daniel. Wenn er gegen Toni gewonnen hätte, hätte es für vier Punkte gereicht. Doch Toni spielte nun sehr gut und liess unserem "König" keine Chance. Mit dem 7:3 Erfolg konnten wir allerdings mehr als zufrieden sein.

Wir schöpfen nun wieder Hoffnung, dem Abstieg entrinnen zu können. Wäre nur meine Schulterimpingement nicht, hätte Beat nur wieder einen etwas fitteren Rücken, wären da nur nicht die baldigen Thailandferien von Daniel, wäre nur nicht der Abschluss des Musikstudiums von Fabio. Vermutlich geht es aber den anderen Mannschaften ähnlich. Auch dort werden einige "Bobos", Ferien und berufliche Gründe die Trainingseinheiten zu kurz kommen lasen.

Klarer 8:2 Erfolg in Aarau für Beat, Daniel und Martin

 

Lumbago (Hexenschuss), Schulterimpingement und einige andere "Kleinigkeiten" waren auf Seite der Schöftler die ständigen Begleiter an diesem Tischtennisabend. Wo es die Aarauer überall zwickte und behinderte entzog sich meiner Kenntnis, doch wenn man das Alter der Aarauer betrachtete (Hanspeter O60, Ottavio O70, Thomas O60), so dürfte es auch auf der Aarauer Seite einige körperliche Beschwerden gegeben haben. Wir "Schöftländer" waren auf alle Fälle geradezu die jungen Knaben an diesem Abend. Keiner von uns hatte die 60er Grenze überschritten. 

Beat mit seinem latenten Hexenschuss war auf alle Fälle am stärksten behindert. Er zog auch zwei Niederlagen ein. Beat wollte körperliche Beschwerden nie als Ausrede für verlorene Matche gelten lassen - so auch an diesem Abend. "Wenn ich spiele, dann spiele ich und dann gibts keine Ausreden", war und ist das Motto von Beat. "Der Gegner muss nämlich auch noch etwas zum Siegen beitragen". So nahm Beat seine Niederlagen gelassen hin. Mit einem fitten Rücken wäre sicher mehr drin gelegen. Für mich ging es einiges besser mit meiner schmerzenden Schulter. Während des Spiels hielten sich die Schmerzen in Grenzen - dafür waren und sind sie einen Tag später um so deutlicher :-(  Es scheint aber    l a n g s a m   besser zu werden.

Am meisten zu schaffen machte uns Hanspeter. Mit seinem guten Blockspiel, seinen gefährlichen VH-Angriffsbällen machte er uns das Leben schwer. Ich gewann knapp über vier Sätze, Daniel etwas deutlicher auch über vier Sätze und Beat musste leider eine Niederlage einstecken. Gegen Ottavio konnten wir alle drei gewinnen. Er spielte sichere Schupfbälle, hat einen schönen Stil aber einen zwingenden Gewinnschlag gehörte an diesem Abend nicht zu seinem Repetoire. Thomas hingegen war der vielseitigere Spieler. Zwischendurch zog er ganz schöne VH- und BH-Topspins. Er konnte gegen unseren angeschlagenen Beat sogar über vier Sätze gewinnen. Mit insgesamt nur zwei Niederlagen konnten wir verdient vier Punkte nach Schöftland bringen. 

Zu unserer Überraschung verabredeten wir uns nachher nicht in der Burestube in Buchs zu einem Getränk. Dieses Traditionsrestaurant musste leider aus finanziellen Gründen schliessen. Das Restaurant Sportplatz beim Brügglifeld war darum der Ort, wo wir nach dem Match mit den Aarauern noch fachsimpeln konnten.

 

Souveräner Auftritt des Tabellenführers

Am Freitag spielte unsere 2.Ligamannschaft gegen KV Liestal 1. Als Tabellenleader empfingen wir den Tabellenzweiten. Mit Boris (B14), Erik (B12) und Haseeb (B12) stellten wir eine geballte Ladung an Power den "Liestalern" gegenüber.  Die Baselbieter erschienen ohne ihren Leader Wen Rihui (B14). Mit Thomas Kerscher (B12), Rolf Krattiger (C10) und Roman Huber (C9) versuchte Liestal Punkte in Schöftland zu erobern. Für die Baselbieter blieb es allerdings beim Wollen und Versuchen. Schöftland war einfach zu stark. Am Schluss der Begegnung meinten die Liestaler, unsere Mannschaft gehöre nicht in diese Liga. Damit dürften sie wohl Recht haben. Mit 9:1 Siegen sicherten sich unsere Spieler locker weitere 4 Punkte auf dem Weg zum Aufstieg in die erste Liga - und dies gegen den Tabellenzweiten!

Zwei Mal musste über vier Sätze gespielt werden, einmal über fünf Durchgänge. Diese Begegnung sicherte sich Boris gegen den sehr unangenehm Spieler Thomas Kerscher (B12). Thomas war es auch, der mit seinem Sieg über Haseeb (3:0 Erfolg) den einzigen Ehrenpunkt für KV Liestal beisteuerte. Mit seinen schnellen Noppen brachte er zumindest Boris ins Schwitzen, verlor dann aber den fünften Satz deutlich (-4).  Gegen Haseeb lief es dann viel besser. Haseeb fand kein Rezept gegen die Spielweise von Thomas und ging somit klar mit 0:3 Sätzen ein.

Schöftland liegt nun souverän an der Tabellenspitze. Wenn es einigermassen normal verläuft, dann wird mit einem Aufstieg in die erste Liga zu rechnen sein.

Am Montag spielten unsere beiden Daniels (der König und Lanz) mit Fabio gegen den Tabellenleader Bremgarten. Bremgarten erschien mit den selben Spielern, die auch am Freitag zuvor in der ersten Liga gegen unser Team mit Erich und Christoph antraten (7:3 Erfolg für unser Team). Nun waren die Vorzeichen aber ein wenig anders gesetzt. Mit Bruno Böller (B13), Christian Tallner (B14) und Markus Korner (B13) waren doch ziemlich übermächtige Gegner für unsere Spieler am Start.

Nur schon ein Matchgewinn wäre eine grosse Überraschung gewesen. Daniel König konnte in den letzen Jahren einmal überraschend gegen Christian gewinnen. Bremgarten spielte locker auf. Sie konnten es sich leisten, unsere Spieler ein wenig mitspielen zu lassen. So gab es immer wieder schöne Ballwechsel zu bestaunen. Mehr liessen die Bremgartner aber nicht  zu.

Es gab zwar fünf Spiele über fünf Sätze. Aber alle diese Partien gingen deutlich (-6,-6,-3,-5,-6) an die Gäste. Am Schluss resultierte eine klare 0:10 Niederlage für unser Team. Natürlich wollten unsere Akteure mehr als nur gelegentlich einen Schönheitspreis für einen gelungenen Abschluss in einem Ballwechsel gewinnen. Doch der Gegner war einfach zu stark und dies mussten wir neidlos anerkennen. Zum gemütlichen Teil trafen wir uns anschliessend in der Pizzeria Traube zu Speis und Trank, wie es sich für die O40 Kategorie gehört.

 

Tolle Leistung von Christoph in Bremgarten

 

Als Tabellenleader wollte unsere erste Mannschaft mit einem Sieg in Bremgarten gegen den Tabellensechsten natürlich den Vorsprung gegen Döttingen und Aesch ausbauen. Leider war Erik wegen eines Hexenschuss' noch nicht einsatzfähig. Zu allem Übel hatte auch Dajana an diesem Morgen ein arges Rückenproblem, sodass ein Einsatz für sie unmöglich war. Przemek weilte wie immer in Polen, wenn man ihn hätte brauchen können, Haseeb war an irgendeinem Anlass, Boris war von der Klassierung nicht einsetzbar, Fabio wurde vergessen aufzubieten (respektive ist er nicht im Gruppenchat vertreten, weil er kein Whatsapp hat - ja, das gibt es heute tatsächlich noch). Langer Rede kurzer Sinn: Schöftland fuhr mit Erich (A17) und Christoph (B13)  leider nur zu zweit nach Bremgarten.

Sie wurden von Markus Korner (B13), Bruno Böller (B13) und Christian Tallner (B14) empfangen. Begegnungen gegen Bremgarten sind immer von einer gewissen Rivalität begleitet. Jeder Akteur will natürlich gewinnen, das Niveau ist hoch, die Spiele werden vermutlich knapp werden, usw. usw. Man ist sich grundsätzlich freundschaftlich gesinnt, man kennt sich seit Jahr(zehnt)en, man respektiert sich. Kommt hinzu, dass Tischtennisspieler als Einzelkämpfer manchmal - sagen wir mal - etwas speziell sind. Langer Rede kurzer Sinn: Bremgarten meinte schon zu Beginn, dass Christoph bitte versuchen solle, korrekte Aufschläge auszuführen, da diese ja ohnehin nicht korrekt seien (schmunzel).

Ja, ja, die Fragen um reglementskonforme Aufschläge sind und bleiben wohl ein Thema im Tischtennis. Das Regelwerk ist leider auch etwas schwammig, die Beobachtungen sind halt immer auch sehr subjektiv und nicht immer einfach, sodass auch im Amateurbereich dieses Thema heikel ist.

Der Schreibende konnte leider nicht selber anwesend sein, sodass er auf Berichte von Erich angewiesen war. Christoph spielte sensationell (ob mit normalen Aufschlägen oder nicht konnte nicht beurteilt werden). Er gewann sicher etwas überraschend alle drei Spiele: Er benötigte jeweils vier Sätze und beendete diese klar und deutlich zu seinen Gunsten. Bravo!

Erich bekundete auch nicht extrem Mühe. Zwei mal musste er über vier Durchgänge spielen. Unsere Nummer 1 konnte diese dann relativ knapp mit 14:12 für sich entscheiden. Insgesamt zeigte auch er eine tolle Leistung. Unsere beiden Spitzenspieler gewannen auch noch das Doppel. Ohne Makel mit einem 7:3 Sieg reisten also Erich und Christoph nach Schöftland zurück.

Die Vorrunde ist somit abgeschlossen und Schöftland liegt an der Tabellenspitze. Bravo!

 

GEGENDARSTELLUNG

!Achtung Ironie!

 

Im Spielbericht "Schöftland 1 gegen Döttingen 1" wurde seitens der Redaktion Aesserungen über den Spieler Erich gemacht. In erster Linie ist die Redaktion äusserst positiv überrascht, dass Berichte von ihr offenbar gelesen werden und deren Inhalt auch kritisch überprüft wird.

Die Gegendarstellung ist im schweizerischen Zivilgesetzbuch in den Paragrafen 28g ff. geregelt.

Die Redaktion nimmt nun folgendermassen Stellung. Erich beanstandet folgende Aussage: ....böse Zungen würden von einem Jammeri schreiben, einem Jammeri dem es nicht läuft, der Pech hat, .....

Tatsächlich ist dem Reporter an dieser Stelle ein Fehler unterlaufen. Erich äusserte sich an diesem Abend entgegen seinen Gewohnheiten tatsächlich nicht ein einziges Mal über erlittene Netz- und Kantenbälle. Im Gegenteil bemerkte er, auch wiederum entgegen seinen Gewohnheiten, dass er selber auch Netz- und Kantenbälle "produzierte" - in der Halle von Döttingen gibt es auch aus Sicht des Reporters und einer dort anwesenden heimischen Zuschauerin einfach mehr derartige Bälle. Zudem habe Erich beim Stand von 10:8 im fünften Satz einen Topspin mit Punktgewinn von Robin, sehr glücklich irgendwie mit der Hand gespielt, kassieren müssen und darauf hin habe er nicht einen einzigen "Ton" gesagt (entgegen seinen Gewohnheiten - die Redaktion) Auch dies entspricht den Tatsachen.

Die Redaktion nimmt zur Kenntnis, dass über die Bemerkung "Jammeri" als solche aber keine Gegendarstellung erfolgen muss. Der restliche Inhalt des Artikels wird zumindest von Erich nicht beanstandet. Sollten noch weitere Gegendarstellung erfolgen müssen, so müssen diese mindestens innert drei Monaten verlangt werden.

 

 

Spannender Spitzenkampf in Döttingen

Am Dienstag fand das Spitzenspiel in der ersten Liga statt. Unsere Mannschaft musste auswärts in Döttingen antreten. Erich (A17), Christoph (B13) und Dajana (B13) stellten sich dem Kampf gegen Robin Mühlebach (A16), Victor Granet (B15), und Tine Celcer (B15). Ich hatte an diesem Abend nichts besseres vor als meine liegen gelassene Trainerjacke beim Match in  Baden suchen zu gehen und dann noch den Abstecher nach Döttingen vorzunehmen (übrigens: die Trainerjacke war (noch) nicht auffindbar.......)

Auf dem Papier war wohl Döttingen etwas zu favorisieren. Zudem sind die Spielbedingungen in Döttingen speziell, sodass die Heimmannschaft sicher einen Vorteil aufweisen kann. In den letzten beiden Saisons trennten sich diese Mannschaften zwei Mal mit Unentschieden, einmal gewann Döttingen und einmal Schöftland. Alle Resultate waren immer sehr knapp. Man durfte sich also auf eine spannende Partie gefasst machen.

Christoph spielte zuerst gegen Victor. Die beiden Spieler wiesen bis anhin gegeneinander eine ausgeglichene Bilanz auf. Mit 3:1 konnte sich Christoph diesmal durchsetzen. Dajana kämpfte gegen Robin. Auch diese beiden Akteure wiesen mit 1:1 eine ausgeglichene Bilanz auf. Dajana startete gut, führte mit 1:0 im Satz und hatte dann bei 9:9 im zweiten Durchgang Aufschlag: Zuerst ein dummer Fehler während des Ballwechsels und dann ein Aufschlagfehler!! beendete diesen Satz zu Gunsten von Döttingen. Dajana spielte unbeirrt weiter, kämpfte sich in den fünften Satz und scheiterte dann leider mit 7:11. Schade, schade, schade - wer weiss, was passiert wäre, wenn sie mit dem zweiten Satz 2:0 in Führung gegangen wäre. Erich erwies sich an diesem Abend  als das Sorgenkind unserer Mannschaft. Diesen Eindruck musste man auf alle Fälle haben, wenn man als blinder seinen Matches hätte folgen müssen..... böse Zungen würden von einem "Jammeri" schreiben, ein Jammeri dem es nicht läuft, der Pech hat, der mit der Halle nicht zu recht kommt (was allerdings für die meisten auswärtigen Spieler in Döttingen zutrifft), der nur die Schlägerkante trifft, bei dem die Bälle nicht ankommen, usw. usw. Diese Aussagen stimmten sogar alle - nur: wer gewann am Schluss die Partie? Richtig: der "Jammeri". Mit 3:1 Sätzen (11:13 im vierten!) setzte sich unsere Nummer 1 gegen einen starken Tine Celcer durch.

Zum Glück folgte anschliessend das Spiel Victor gegen Erich. Mit 3:0 reüssierte Erich (9,4,9). Wirklich gut spielte Erich nicht sonderlich. Seine Aufschläge, sein Ballgefühl, sein Siegeswille reichten zum Erfolg. Dajana fightete mit Tine in einem tollen Match. Sie führte mit 2:0 in den Sätzen und 10:8 bei eigenem Aufschlag und verlor trotzdem noch - den gesamten Match. Bitter, bitter, bitter. Oberbitter musste es für Dajana natürlich gewesen sein, dass ein "Jammeri" im Hintergrund jammerte (logischerweise), der zwei Spiele für sich entscheiden konnte und sie selber mit leeren Händen dastand.... Christoph führte gegen Robin im ersten Satz mit 9:1 und musste sich dann doch noch geschlagen geben. Im dritten Satz war die Partie dann mit 11:9 entschieden. Vor dem Doppel stand es also 3:3.

Das Doppel ging sang und klanglos mit 0:3 verloren, sodass es nun eher nach einer Niederlage für Schöftland aussah. Christoph verlor gegen Tine mit 3:1. Unser Spieler spielte gut mit - allerdings konnte er bis anhin noch nie gegen Tine gewinnen. Dajana konnte gegen Victor ihre insgesamt gute Leistung an diesem Abend wenigstens noch mit einem Sieg befriedigend abschliessen. Döttingen führte nun nur noch mit 5:4. Unser Spitzenspieler (und Jammeri an diesem Abend) hatte es also noch in seinem "Goldhändchen", ein Unentschieden herauszuholen.

Tja, der Match gegen Robin, die Nummer 1 aus Döttingen, verlief nicht sehr vielversprechend. Für Erich passte an diesem Abend wirklich nicht vieles zusammen. Müde sei er, er habe zuviel gegen Haseeb am Vorabend trainiert, er treffe die Bälle nicht, es laufe nicht, "das gits doch nid" tönte es von Balwechsel zu Ballwechsel. 0:1 hinten und im zweiten Satz 2:9 hinten. "Na Bravo", dachte ich - jetzt verlieren wir dennoch. Doch plötzlich kippte das Spiel. Robin traf die Bälle nicht mehr. War er sich zu sicher? Beeinflusste das Jammern von Erich ein wenig? Wie durch ein Wunder konnte Erich mit 12:14 gewinnen, setzte dann im dritten Satz mit 11:3 noch einen Punkt obenauf, um dann den vierten Satz mit 4:11 zu verlieren. Die Spannung war nun auf dem Höhepunkt an diesem Abend. Der fünfte Satz verlief für Erich zu Beginn hervorragend. Mit 7:1 lag er in Führung, punktete vielmals direkt mit seinen Aufschlägen. Aber die Spannung hielt an bei diesem Match. Aufschlagfehler, dann guter Return von Robin (noch 7:3), dann zwei Punkte für Robin (noch 7:5). Nun Aufschlag Erich mit mässigem Erfolg. Robin spielte wieder beherzter mit, er witterte noch einmal eine Chance. Irgendwie zitterte sich Erich zum 10:9 und konnte dann mit 11:9 die Angelegenheit für sich entscheiden. Bravo! Das Unentschieden wurde doch noch Tatsache!

Fazit: Dajana spielte einmal mehr wunderschön, wurde vielleicht mit nur einem Sieg etwas zu schlecht trotz einer tolle Leistung belohnt. Christoph gewann jene Partie, die er gewinnen konnte und Erich spielte für seine Verhältnisse schlecht, jammerte und gewann schlussendlich drei Partien. Nun gut. Aus irgendeinem Grund ist er A17 klassiert. Darin zeigt sich eben auch die Klasse eines Spielers. Erich erwähnt immer wieder, dass im Tischtennis die Matche nicht mit den wenigen, begeisternden Punkten gewonnen werden. Sondern es sind viele kleine, scheinbar farblose, unspektakuläre Punkte, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Mit seinem "Goldhändchen" gelingen ihm eben viele von diesen Punkten. Mit seinem Schnitt, seinem Ballgefühl, seinen klasse Aufschlägen gestaltet er eben jede Partie sehr unangenehm für seine Gegner.

Wir liegen nun weiter klar an der Tabellenspitze. Am Freitag spielt unser Fanionteam die letze Partie der Vorrunde auswärts gegen den Tabellensechsten Bremgarten 2.

Am Freitag spielten Daniel König (C7), Fabio (C8) und Martin (C6) gegen den Tabellenersten Wettingen 2. Wettingen erschien mit Peter Leikauf (B12)!, Franz Beat Schwere (C8) und Wolfgang Müller (C8). Wettingen verlor noch kein Spiel bisher - und zu unserer grossen Freude :-( setzten sie ausgerechnet gegen uns zum ersten Mal mit Peter Leikauf einen sehr starken Abwehrspieler ein.

Unsere Mannschaft liegt bekanntlich unter dem Strich, sodass für uns eigentlich nichts zu verlieren war. Dementsprechend spielten wir in der ersten Runde. 

Daniel spielte gegen Peter ganz anständig mit. Im vierten Satz verlor er in der Verlängerung mit 13:15. Schade. Fabio kämpfte gegen Wolfgang. Buchstäblich. Nach einer 2:1 Führung musste er mit 11:13 im vierten Satz den Ausgleich hinnehmen. Der fünfte Umgang war ausgeglichen. Irgendwie kämpften beide bis zum 10:10 Ausgleich. Dann konnte Fabio in Führung gehen. Wolfgang kämpfte sich mit einem tollen Ballwechsel zurück, schmetterte den Ball unerreichbar in die Vh-Ecke von Fabio - unerreichbar?? Nein! Fabio erlief sich den Ball, beinahe mit dem Rücken zum Tisch gelang im ein Ballonball auf die Platte zurück, Wolfgang allerdings musste nur noch "draufschlagen" - aber wie durch ein Wunder sprang ihm der Ball an die Kante - aus- fertig - wir hatten den ersten Punkt.

Ich spielte gegen Franz-Beat ganz gut mit. Im ersten Satz hatte ich einige Netzbälle gegen mich (-8). Den zweiten Durchgang gewann ich dann deutlich (7). Im dritten lag ich mit 5:10 zurück. Ich "wusste" aber, dass ich mit einer guten Leistung noch zurückkommen könnte. Tatsächlich gelang mir das 10:10, hatte dann drei Satzbälle und verlor dennoch mit 13:15. Aergerlich!!!!!!!! Dass ich dann den vierten Satz auch noch knapp mit 10:12 und somit das Match verlor war dann irgendwie symptomatisch. Schade! Aergerlich! Blöd!

Fabio spielte in der zweiten Runde gegen Peter wohl seinen Match des Lebens. Unbeeindruckt von dessen Stärke fightete Fabio wie verrückt. Ihm gelang ein grosses Kunststück. Im fünften Satz bezwang er Peter mit 11:8 Punkten. Peter weilt häufig in den USA, wo er nicht am Trainieren ist. Die Leistung von Fabio war aber sensationell, auch wenn der besagte "Trainingsunterbruch" bei dem Wettinger vorhanden war. Bis jetzt stand es 2:2 gegen das grosse Wettingen.

Leider verlor Daniel gegen Franz-Beat über drei Sätze relativ klar. Ich mühte mich mit Wolfgang ab. Mit seinen langen Noppen ist er eigentlich ziemlich berechenbar. Dafür streute er immer wieder "unmögliche" VH-Schussbälle ein, sodass das Spiel ausgeglichen verlief. Im zweiten Satz führte ich noch mit 7:5 und verlor dann trotzdem mit 10:12: Aergerlich!!! Wolfgang ging dann mit 2:1 Sätzen in Führung. Ich glaubte aber an mich und spielte "ruhig" weiter, sodass ich aus meiner Sicht verdient ausgleichen konnte. Dann begann der fünfte Zittersatz, ich ging 0:3 in Rückstand. Ständig musste ich nun diesen Punkten "hinterherlaufen" - tja, und dann verlor ich eben mit 7:11! Ich hätte mich Ohrfeigen können! Wir lagen 2:4 hinten - unnötigerweise.

Das Doppel bestritten Fabio und ich gegen Peter und Franz-Beat. Die Begegnung verlief ausgeglichen. Wir benötigten etwas Zeit, um reinzukommen.... (4:11, 8:11). Satz drei und vier gelang uns aber gut. Die Moral war noch nicht gebrochen (11:9, 11:6). Im fünften führten wir mit 5:3, dann passierten ein zwei "dumme" Fehler, sodass es zu einem 9:9 kam. Für mich passte es dann am Schluss zu diesem blöden Abend - mit 9:11 verloren wir nämlich das Match dennoch! Aergerlich, aergerlich, aergerlich!!!!!

In den letzten drei Einzeln wollten wir wenigstens noch einen Punkt gewinnen. Fabio verlor gegen Franz-Beat in vier Sätzen. Ich freute mich auf die Partie gegen Peter. Vor ca. zwei Jahren spielte ich nämlich ein ganz gutes Match gegen ihn. Doch diesmal lief es gar nicht. Mit -4,-11,-5 ging ich deutlich unter.

Nun lag es an Daniel, noch einen Punkt für uns herauszuholen. Unser Senior ging mit 2:1 Sätzen in Führung. Im vierten Durchgang packte dann Wolfgang einige von seinen "unmöglichen" Bällen mit der VH aus. Er konnte zum 2:2 ausgleichen. Es verlief also sehr spannend. Zum Glück konnte dann Daniel den Fünften klar für sich entscheiden. Mit 11:6 liess der  Wolfgang keine Chance mehr. Immerhin konnten wir so "dank" einer 3:7 Niederlage noch einen Punkt gegen den Tabellenersten ergattern.

Anschliessend verbrachten wir mit den "Wettingern" noch eine gemütliche Zeit im Ochsen. Gegen 24.00 Uhr war dann dieser Tischtennisabend auch vorbei. Wegen meiner schlechten Leistung hatte ich noch nicht so richtig Lust zum Schlafen - da kam das "Whatsapp" von Beat um 00.10  Uhr gerade noch richtig. Er war mit Haseeb und Boris auf der Heimkehr vom Spiel gegen Frick. So traf ich mich dann noch "kurz" mit Haseeb und Beat zum Austausch. Symptomatisch für diesen Abend stellten wir dann folgendes fest, als wir die Matche analysierten: Ich verlor an diesem Abend auch noch in Frick alle drei Matche. Auf dem Matchformular erschien nämlich statt Beat's Name meine Wenigkeit. Na Bravo - 6 Spiele an einem Abend verloren - das passt doch...... ( Entweder hat Haseeb mich irrtümlich eingetragen oder Frick hat irgendwie etwas falsch eingelesen - ich tippe jetzt einmal auf den Fehler von Haseeb - das passt doch zu einem IT-Spezialisten....)

 

 

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