040 Schöftland gegen Sisseln

Im Rahmen der O40 Spiele reisten Erich (A18!!!!!!!), Daniel Lanz (C8!) und Martin (D5) nach Sisseln. Anständig und sportlich fair wollten wir auch gegen Sisseln mit drei Spielern antreten. Erich war sich einmal mehr nicht zu schade, als dritter Spieler zur Verfügung zu stehen, weil alle anderen nicht konnten. Ich denke, wir haben noch ca. 10 andere Spieler zur Verfügung, doch niemandem anderem war es möglich, auswärts gegen Sisseln anzutreten.....Lag es am Weg? Mussten alle anderen an diesem Abend ganz wichtige Geschäfte erledigen (Wahlcouvert studieren, Steuerformulare ausfüllen, Haushaltbudget erstellen, Lampe auffüllen?) - Lag es an der Halle?? Sisseln - dyllisch am Rhein gelegen, bietet eine schöne Halle - von aussen betrachtet. Von innen betrachtet weist sie fürs Tischtennis einige Mängel auf. Licht! Wärme (oder muss man sagen: Kälte?)! Boden!!!. Zum Thema Boden lässt sich folgender Dialog anschliessen. Martin: "Hier drin ist's brutal rutschig. Schade, ich habe meine Schlittschuhe vergessen...." Darauf entgegnet Erich: " Martin, ich habe gute gute, neue Schuhe - für mich ist's nicht rutschig". "Doch, hier drin ists rutschig!", entgegnete der Schreibende. Nach dem ersten Einzel bemerkt Erich:" Martin, du hast recht, hier drin ists enorm rutschig! Hätte ich nie gedacht - sogar meine neuen Turnschuhe rutschen umher....!" Darauf der Schreibende:" Erich, es ist nicht nur rutschig, es ist auch saukalt in dieser Halle. Schade, ich habe Handschuhe und Kappe vergessen...."

Mit diesem Intro möchte ich versuchen, die Stimmung an diesem Abend wieder zu geben. Für Erich war es sicher kein Highlight spielerisch gesehen, ebenso für Daniel nicht. Für mich war es schon etwas anspruchsvoller, musste ich mich doch gegen ähnlich klassierte Gegner behaupten. Sisseln trat mit Gerhard Rösch (D4), Saffet Kaptan (D4) und Marc Chatelain(D2) an. Erich allein weist mehr Klassierungspunkte als das gesamte Team von Sisseln auf. Trotzdem spielte Erich respektvoll mit seinen Gegnern und liess ihnen Gelegenheiten, sich sportlich auszuzeichnen. Logischerweise gewann Erich alle seine Matches mit 3:0 Sätzen. Auch Daniel besiegte seine Kontrahenten alle mit 3:0. Er hatte aber schon etwas mehr zu kömpfen mit Gerhard (unangenehmer Noppenspieler) und mit Saffet.

Der Schreibende musste noch etwas mehr fighten als seine Mitspieler und gab auch zwei Sätze ab. Gegen Saffet bekundete ich zu beginn etwas Mühe mit seinen guten Aufschlägen. Und gegen Gerhard war es etwas schwierig, auf seine unangenehmen, leider auch unkorrekten Aufschlägen zu reagieren. Nachdem ich diese Saison schon einmal mich einen ganzen Match lang geärgert hatte über inkorrekte, viel zu kurz aufgeworfene Aufschläge, wies ich Gerhard darauf hin, dass er den Ball hochwerfen sollte. Vielleicht kam es etwas grob beim Gegner an - auf alle Fälle brauste nun ein Tornado über mich hinweg. Ich solle ruhig sein, ich wolle ihn nur aus dem Konzept bringen, das habe ihm noch nie jemand gesagt ("Ja, ja, das kenne ich, das sagen alle", versuchte ich daraufhin zu erklären). Auf alle Fälle brachte mich mein, aus meiner Sicht korrekter Einwand, völlig aus dem Konzept, sodass der zweite Satz flöten ging. Jedenfalls wurden nun die Aufschläge deutlich besser aufgeworfen, sodass auch mir eine Chance blieb, anständig und gut zu returnieren. Satz drei und vier gingen dann wieder an mich, sodass ich 3:1 gewinnen konnte.

Am Schluss siegten wir mit 10:0, gingen dann duschen, verabschiedeten uns von Marc und wunderten uns ein wenig, dass von den beiden anderen Spielern niemand mehr zum "Auf wiedersehen" gesichtet wurde. 

Nächste Saison lass ich mal offen, ob ich beim Match gegen Sisseln ganz andere, wichtige Sachen zu erledigen habe.....Wobei, der gemeinsame Abend mit Erich und Daniel, die lustigen und sportlichen Momente zählen am Schluss doch mehr als alle anderen Widerwärtigkeiten.

Last modified on Mittwoch, 26 Oktober 2016 20:58

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