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Martin Bissegger

Martin Bissegger

Schöftland 3 gegen Döttingen 3

Am Donnerstag spielten wir schon wieder in Döttingen. Eine Woche vorher verloren wir in der Kategorie O40 gegen starke Döttinger mit 1:9. Nun mussten wir in der dritten Liga antreten. Daniel König (C7), Joel (C7) und ich (C6) versuchten unser Glück. Mit Thomas Rechsteiner (C6), Paul Seidel (C6) und Svetlana Harrer (C6) hatten wir gemäss Klassierung die etwas schwächeren Spieler als Gegner. Allerdings ist das Spiellokal in Döttingen vom Boden her aus meiner Sicht etwas speziell (ein toller, rutschfester, roter "Profibelag"), sodass in Döttingen der Heimvorteil nicht zu unterschätzen ist. Vielleicht ist alles auch nur Einbildung und selbstverständlich ist es so, dass für alle die gleichen Bedingungen herrschen, und selbstverständlich muss der Gegner auch Tischtennis spielen können, um zu gewinnen.

Tja, wo soll ich anfangen. Zuerst das Positive. Wir verloren nur mit 3:7 und konnten wenigstens einen wichtigen Punkt nach Hause holen. Das war es dann aber auch schon. Der Rest war nicht so toll. Daniel gewann leider keinen Match. Unser bester Spieler spielte gut. Er hatte tolle Ballwechsel aber am Schluss gewannen immer die Gegner. Gegen Svetlana kam er glücklich in einen fünften Satz, doch da war er dann chancenlos. Auch gegen Thomas ging es über fünf Sätze. Das Spiel wogte in den Sätzen 1-4 hin und her. Im fünften musste Daniel dann den Gegner mit 0:4 davon ziehen lassen. Nun lag er ständig im Rückstand, wenn er ein wenig aufholte, dann kehrte das Spiel wieder, sodass am Schluss ein 11:7 für Thomas resultierte. Gegen Paul gab es leider ein klares 0:3. 

Im Doppel spielten Daniel und ich gut. Wir mussten zwar über fünf Sätze aber im fünften Durchgang dominierten wir die Partie - es lief wie am Schnürchen (11:4). Dank diesem Doppelsieg resultierte am Schluss noch ein Punkt für uns.

Joel spielte ganz ordentlich schönes Tischtennis. Er trainiert ja momentan leider praktisch überhaupt nichts. Dennoch schlug er sich wacker. Mit dem 3:1 Sieg gegen Thomas trug er einen wesentlichen Beitrag zum Punktgewinn bei. Gegen Svetlana führte er im fünften Satz noch mit 10:8. Leider brachte er den Sieg nicht ins trockene. 

Ich gewann meine erste Partie gegen Thomas relativ deutlich. Schon glaubte ich, das ungute Gefühl mit der Halle überwunden zu haben. Gegen Paul folgte dann die Ernüchterung. Es lief mir in Satz 1 überhaupt nicht (-4). Dann lief es super (6), dann wieder gar nicht (-3!). Im vierten Satz lag ich hinten, konnte aus meiner Sicht verdient zum 10:10 ausgleichen, hatte dann einige Satzbälle, die zum Teil schon mit etwas viel Glück vom Gegner zunichte gemacht wurden. Am Schluss verlor ich im vierten mit 14:16! Ärgerlich!!!!!!!

Gegen Svetlana funktionierte gar nichts mehr. Sang und klanglos verlor ich mit 0:3 Sätzen......

Alles in allem ein mühsamer Abend. Uns blieb nichts anderes übrig, als dem besseren Gegner zum Sieg zu gratulieren.

 

Schöftland 1 gegen Bremgarten 1

Der Tabellenleader in der ersten Liga aus Schöftland (!) empfing am Montag die dritte Mannschaft aus Bremgarten. Neben Erich (A17), Christoph (B13) spielte zum ersten Mal in dieser Saison Erik (B12) in der ersten Mannschaft. Bremgarten trat mit Patrick Züst (B13), Janine Ebner (B12) und Marcel Vogelsang (B12) an.

Die Nummer eins an diesem Abend war "logischerweise" unser Erich. Er liess auch nichts anbrennen. 3:0 Siege mit 9:0 Sätzen. Was will man mehr. Allerdings war es nicht ganz so einfach, wie es die nackten Zahlen vermuten liessen. Gegen Janine Ebner (sie trainierte früher jahrelang mit "unserem" Alen) musste er gemäss eigener Aussage kämpfen. Seine genialen Aufschläge sicherten ihm dann doch einen komfortablen 3:0 Sieg. Auch Patrick und Marcel hatten einige gute Momente - aber dies reicht gegen einen guten Erich nicht.

Christoph verlor zu Beginn mit 0:3 gegen Patrick. Dann fing er sich allerdings auf und gewann die beiden anderen Matche relativ klar mit 3:1 (Marcel) und 3:0 (Janine).

Erik spielte zuerst gegen Janine. Für Erich war Janine die beste Spielerin des Gegners. Erik gewann knapp in den Sätzen (12,9,8) aber immerhin mit 3:0. Gegen Patrick gab es dann eine 1:3 Niederlage. Erik bekundete richtig Mühe mit den Aufschlägen des Gegners. In der letzten Partie des Abends musste Erik dann in einen fünften Satz gegen Marcel. Das Spiel verlief total ausgeglichen. Erik hatte den Matchball schon auf dem Schläger, der Gegner hatte noch etwas Glück und am Schluss verlor Erik mit Pech in der Verlängerung.

Im Doppel zuvor gewannen Erich/Erik mit 3:1 Sätzen ziemlich deutlich. Mit diesem 7:3 Erfolg bleibt unser Team an der Tabellenspitze. Der nächste Gegner wird Pratteln am Samstag, dem 19.10 auswärts sein.

 

Von einem und einem zweiten, die häufig spät, sehr spät, manchmal zu spät kommen......

Tja, das ist so eine leidige Sache mit der Pünktlichkeit. Ich war schon um 18.45 Uhr in der Halle für das Jugendtraining - keiner da (die Jugendspieler hatten Match in Wettingen in der sechsten Liga - das wusste ich nicht...), Fabio und Daniel waren um 19.00 Uhr da - diese zwei hatten mit mir einen Match gegen Aarau in der dritten Liga und natürlich war Erik Maey ebenfalls sehr pünktlich da für seinen Match gegen Döttingen in der zweiten Liga. Nun ist es ja allgemein bekannt, dass man gerne noch einspielt vor einem Match, dass man dazu aber auch einen Partner braucht.

Die Döttinger mit Mimmo, Daniel und Patrick waren ebenfalls sehr pünktlich da. Sie spielten folgendermassen ein: Daniel mit Patrick - Mimmo las die längste Zeit die Zeitung....auf meine Bemerkung hin meinten die Döttinger, er lese wenigstens den Sportteil.....

Die Aarauer spielten ebenfalls fleissig ein, die Spieler von Schöftland 3 ebenfalls. Ich trainierte/spielte ein noch ein wenig mit Silvan - bis Erik Maey bestimmt auf mich zukam und mich bat, mit ihm einzuspielen - was ich natürlich gerne sofort auch machte - weil, ja weil die Mannschaftskollegen von Erik noch nicht da waren - und sie würden noch lange nicht da sein.....

Haseeb rannte um 19.52 Uhr in die Halle und Przemek um 19.55 ........... Somit wir beim Einleitungssatz von oben angelangt wären.

Um 20.00 Uhr begannen die Spiele. Haseeb, gestresst vom Geschäft und seinen baldigen Ferien in Thailand ging sang- und klanglos gegen Mimmo unter. Haseeb war "null" eingespielt - Mimmo hatte wenigstens die Zeitung gelesen (Sportartikel!!) und ein paar Bälle gespielt. In seinem zweiten Match musste Haseeb noch zwei Matchbälle abwehren um dann im fünften Satz klar gegen Patrick doch noch zu gewinnen. In seinem letzten Einzel gegen Daniel bekundete Haseeb dann keine Mühe mehr (3,6,7).

Erik Maey spielte souverän und gewann alles mit 3:0 Sätzen. Und was machte unser zweite "Spätkommer" Przemek? Nun, er hatte wie Haseeb natürlich auch seine Gründe für sein spätes Eintreffen. Schliesslich sind Olga und sein Sohn momentan in der Schweiz - da hätte ich ehrlicherweise auch keine Zeit für's Tischtennis. Deshalb gehörte Przemek ein grosses Lob für seinen Einsatz. Und sein Einsatz war makellos. Er gewann alle Einzel. Gegen Mimmo war es allerdings ziemlich eng (9,-8,12,11).

Ja, und das Doppel gewannen Erik und Haseeb auch noch, sodass ein klarer 9:1 Sieg am Ende des Abends zu Buche stand. Bravo - die O40 Niederlage wurde "gerächt"...

Die dritte Mannschaft mit Daniel König, Fabio und Martin spielte gegen einen "Mitabstiegskandidaten" aus Aarau.

Dank einem genialen Fabio (3:0 Siege) einem guten Daniel (2:1 Siege) und einem kläglichen Martin (1:2) konnten wir immerhin mit 6:4 gewinnen und wichtige Punkte holen. Beat, als Zuschauer, versuchte uns, tatkräftig zu unterstützen.

Wie gesagt, Fabio spielte tadellos und überzeugte. Daniel hatte etwas mehr zu kämpfen. Fünf Sätze benötigte er gegen den jungen Nicolas Gloor (D5). 11:8 im fünften Satz, nachdem er mit 2:0 Sätzen geführt hatte. Ebenso benötigte er gegen Timo Kuronen (C6) fünf Sätze. Er führte am Schluss mit 10:6, musste dann Timo auf 10:10 herankommen lassen um dann mit 12:10 zu gewinnen! Knapp, Knapp, Knapp. Gegen den nominell besten Spieler, Phillip Styger (C7), verlor dann Daniel etwas überraschend klar mit 0:3 Sätzen.

Ich spielte an diesem Abend gar nicht gut - hatte auch noch etwas Pech. Gegen Timo, welchen ich in der letzten Saison klar schlagen konnte, verlor ich mit 1:3 Sätzen. Im zweiten Satz kassierte ich fünf Kantenbälle (5:11), im dritten konnte ich mit 11:1 gewinnen um dann kläglich und wieder mit etwas Pech im vierten Satz mit 11:7 zu verlieren.

Gegen Phillip lief es mir dann gut (3:0) um dann wieder schwach gegen Nicolas zu spielen. 0:2 lag ich hinten, konnte dann Satz 3 knapp und Satz 4 deutlich gewinnen, hatte das Momentum im fünften Satz eigentlich auf meiner Seite und machte dann nur noch Fehler um Fehler. Mit 5:11 ging ich gegen einen guten Nicolas unter.

Auch das Doppel mit Fabio lief nicht nach Wunsch. Aus meiner Sicht kamen wir eher dank meiner Hilfe in den fünften Satz. Dort führten wir mit 9:5 und verloren dann am Schluss, schon eher wegen mir und nicht wegen Fabio noch mit 10:12. Bitter, bitter, bitter.....

Immerhin, wir gewannen mit 6:4 und diese drei gewonnene Punkte sind "gold" wert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

O40 Schöftland gegen Döttingen

Am letzten Mittwoch versuchten Daniel König, Beat und Martin in Döttingen im Tischtennissport vernünftig auszusehen. Leider liess unser Gegner dies nicht zu. Mimmo Calabretto (C10), Patrick Müller (B11) und Daniel Häfeli (C7) hatten etwas dagegen. Allerdings muss man etwas differenzieren - Daniel König sah nämlich ganz anständig aus. Er konnte gegen Mimmo und Daniel Häfeli jeweils mit 3:1 Sätzen gewinnen - das war es dann auch schon. Beat ging mit 1:9 Sätzen unter, meine Wenigkeit mit 2:9. Im letzten Spiel verlor ich im fünften Satz mit 10:12 gegen Daniel. Schade und kläglich - Statt mit einem 3:7 wenigstens einen Punkt zu holen, schlichen wir punktelos mit einem 2:8 aus der Halle - direkt in eine Pizzeria in Döttingen. Nun war der Abend endlich zu seinem gemütlichen Teil gekommen - der Ausflug nach Döttingen hatte sich wie immer dennoch gelohnt. Bei etwas Speis und Trank tauschten wir uns gegenseitig übers Tischtennis und andere Sachen aus. Vor allem die Döttinger konnten einige interessante, spannende Geschichten und Erlebnisse von ihren "Beizenausgangstouren" in Baden berichten.

Bei der Verabschiedung bemerkten wir, dass wir unsere Gegner am Freitag schon wieder treffen würden. Dann nämlich spielten die Döttinger in Schöftland gegen unsere zweite Mannschaft in der zweiten Liga und wir in der dritten Liga gegen Aarau. Für "Mimmo und Co." war allerdings klar, dass sie dann mit einem anderem Kaliber zu kämpfen haben werden.

Fortsetzung folgt nun im Matchbericht der zweiten Liga: Schöftland 2 gegen Döttingen 2.

 

Schöftland 3 gegen Möhlin 2

4:6 Startniederlage trotz "Favoritenrolle"

Am Freitag startete die dritte Mannschaft in die neue Saison. Daniel König (7), Fabio (8) und meine Wenigkeit (6) empfingen die Gäste aus Möhlin. Urs Rotzler (6), Christian Clausen (4) und Daniel Kaufmann (7) stellten sich unserem Team leider etwas sehr erfolgreich gegenüber. Daniel Kaufmann, welcher früher bei Muri spielte war der Beste an diesem Abend - er gewann alle drei Einzel. Zuerst gewann er gegen mich. Nach einer 2:0 Satzführung konnte ich zum 2:2 ausgleichen, ging im fünften Satz mit 5:1 in Führung und brachte den Match etwas kläglich trotzdem nicht nach Hause (8:11). Es sei am Rande noch erwähnt, dass Daniel vor drei Wochen noch an den Stücken ging (Meniskus - Op) ........ Daniel König sollte es sogar noch schlechter gehen. Er wurde mit 0:3 abgefertigt (-6, -3, -9). Am Schluss siegte Daniel dann auch noch gegen Fabio mit 3:1 Sätzen - mit diesem Sieg war dann auch unsere 4:6 Niederlage besiegelt - auweia.

Zwischenzeitlich führte Möhlin mit 5:1 Punkten und somit zeichnete sich eine "Kanterniederlage" ab. Daniel gewann zwar das erste Spiel gegen Urs - und dann kam von unserer Mannschaft gar nichts mehr. Meine Niederlagen gegen Daniel und Christian, die Niederlagen von Fabio gegen Christian (2:3) und Urs (2:3) und die Niederlage von Daniel gegen Daniel Kaufmann liessen uns alt aussehen. Solch einen Einstand wünscht man sich doch auf aus tiefstem Herzen - es kann nur noch besser kommen....

Immerhin: mit dem Doppel läuteten wir ein wenig die Kehrtwende ein: In einem spannenden, hart umkämpften "fünf Sätzer" holten Daniel und ich den zweiten Punkt. Wir führten mit 10:8 und mussten noch in die Verlängerung, um dann mit 12:10 souverän zu gewinnen. Es kam noch einmal etwas Spannung auf. Ich konnte gegen einen an der Schulter verletzten Urs mit 3:0 gewinnen, Daniel musste lange gegen Christian kämpfen um dann im fünften Satz klar mit 11:1 zu gewinnen. Wir lagen nur noch 4:5 hinten!

Fabio machte es noch etwas spannend. Er konnte gegen Daniel Kaufmann zum 1:2 verkürzen - doch am Schluss musste er sich mit 1:3 geschlagen geben. Die Niederlage war perfekt. Auf dem Papier waren wir favorisiert, Daniel Kaufmann rechnete mit einer deutlichen Niederlage, als er Daniel König in unseren Reihen erblickte -  er konnte nämlich noch nie gegen Daniel gewinnen. Doch am Schluss verloren wir die Partie - Christian spielte stark auf (er scheint zumindest etwas unterklasssiert zu sein....) und er steuerte sicher einiges zu unserer 4 : 6 Niederlage bei.

Nun gut, die Saison ist noch lang und es kann nur noch besser gehen....

Clubmeisterschaft 2019

Von Martin

 

Am 5.Mai traf sich die "Schöftler Tischtennisprominenz" wieder einmal zu einer Clubmeisterschaft. Im letzten Jahr wurde der Anlass aus scheinbar mangelndem Interesse nicht durchgeführt - später stellte sich heraus, dass die möglichen Teilnehmer "vergassen" sich anzumelden, respektive jeder vom anderen annahm, der andere würde sich eh anmelden und sich eine eigene Anmeldung darum erübrigen würde....... mit dem Resultat, dass die Clubmeisterschaft ausfiel und alle im nach hinein überrascht waren und es schwach fanden, dass ......Nun gut, dies ist Geschichte und in dieser Saison hatte es nun mit den Anmeldungen geklappt. 

Immerhin meldeten sich 14 Spieler an. Leider fielen Christoph und Haseeb kurzfristig krankheitsbedingt aus. Wir bildeten zwei Gruppen (eine "starke" und eine "schwächere" (die Kids mit Julia)) und jeder sollte gegen jeden spielen. 

Julia konnte sich gegen die jungen Spieler noch durchsetzten und bezwang Ion, Tim, Rouven und Kimon sicher mit jeweils 3:0 Sätzen. Ion kam auf Platz zwei mit drei Siegen. Kimon, der jünger Bruder von Ion folgte mit zwei Siegen auf Platz drei. Rouven erreichte mit einem Sieg gegen seinen jüngeren Bruder Tim den undankbaren vierten Platz. Als fünftplatzierter folgte logischerweise Tim. Er darf für sich in Anspruch nehmen, gegen den starken Ion nur knapp mit 2:3 verloren zu haben. Unsere vier neuen Spieler zeigten auf alle Fälle schon ganz ordentliche Ballwechsel. Alle sind für unseren Verein eine Bereicherung und wenn sie fleissig weiter trainieren, werden sie eine ganz schöne Stärke schon in wenigen Jahren aufweisen. Mit Silvan (fehlte wegen schulischer "Austauschwochen") und Lionel ("internatsbedingt") und Elliot (Familienanlass) und Alessia (Schulanlass) und Enya (Familienanlass) fehlten weitere Nachwuchsspieler. Erfreulicherweise haben wir momentan einige motivierte Nachwuchsspieler in unseren Reihen.

Bei der stärkeren Gruppe war mit Erich natürlich der grosse Favorit am Start. Am gefährlichsten wurde ihm logischerweise Erik. Mit 3:0 konnte Erich zwar gewinnen - die Sätze waren aber äusserst knapp und nur jeweils zwei Punkte Differenz entschieden für Erich. Mit sechs Siegpunkten ohne Niederlage sicherte sich Erich zum x-ten Male (wir haben mit dem Zählen inzwischen aufgehört) verdient den Clubmeistertitel.

Platz "Zwei" schien auf dem Papier für Erik reserviert zu sein. Allerdings leistete er sich im letzten Spiel gegen Daniel Lanz einen argen Schnitzer und musste sich 3:0 geschlagen geben. Daniel hatte nichts zu verlieren, riskierte viel oder einfach alles und konnte Punkt um Punkt erzielen. Wegen dieser Niederlage konnte sich Fabio dank besserem Satzverhältnis noch vor Erik auf den zweiten Platz schieben. BRAVO! Wenn man bedenkt, dass Fabio längere Zeit verletzt war, so ist dieser gute zweite Platz eher eine Ueberraschung....

Hinter Erik platzierte sich Daniel Lanz (der andere Daniel, der König, fehlte "ferienhalbers"). Mit zwei Siegen ex aequo folgten Martin vor Markus (Martin knapp vor Markus - ebenfalls dank besserem Satzverhältnis) auf den Plätzen 5 und 6. A propos Satzverhältnis: Der Präsident himself konnte sich in einer kurzen, heftigen "Diskussion" diktatormässig aber völlig selbstlos gegen Markus so durchsetzten, dass das Satzverhältnis vor der direkten Begegnung zählen sollte. Fabio seinerseits sah schon seine Chancen auf einen Spitzenplatz davon schwimmen, stellte sich auf die Seite von Markus, wurde überstimmt von Martin und siehe da: dank besserem Satzverhältnis konnte sich Fabio vor Erik wie oben erwähnt auf Platz zwei vorschieben.... Die Welt war wieder in Ordnung......

Sibylle spielte wacker mit. Sie kam allerdings zu keinem Sieg. Toll war es trotzdem, dass sie sich zum Mitspielen entschloss. Als fleissige Trainingsteilnehmerin war es auf alle Fälle interessant, sich wieder einmal in einem Ernstkampf mit den anderen zu messen.

Das Mehldoppel fand auch wieder statt. Wie immer wurden die stärkeren Spieler mit den Schwächeren zusammen gebracht. Die Kids durften sich ihren Partner selber aussuchen. Das ausgeglichenste Doppel war bestimmt Erik mit Sibylle. Sie setzten sich  in einem Finalspiel auch klar gegen Erich/Kimon mit 3:1 durch.

Daniel erwies sich bei der Siegeszeremonie einmal mehr in Höchstform als Topmoderator. Er sprang für Rea ein und managte in bewährtem Stil die Rangverkündigung. Sollte Daniel wieder in sein Spikoamt zurückkehren, dann wäre es ein grosser Gewinn für unseren Verein.

Traditionsgemäss liessen wir den Anlass am Schluss bei mir mit einer Grillade ausklingen. Bei eisigen Temperaturen draussen hatten wir aber eine umso wärmere Stimmung drinnen. Zu uns Spielern gesellten sich noch Tatjana, Sa, Sabine und Fabian (er sorgte sich um die Kids und spielte mit ihnen in erster Linie "MarioKart"). Später folgte noch Boris mit Michael. Aus meiner Sicht war es insgesamt ein toller Anlass. Wenn Sabine wieder bereit ist, so tatkräftig mit zu helfen bei der "Grillparty", so werden wir nächstes Jahr gerne wieder im selben Rahmen eine Clubmeisterschaft durchführen. 

Fotos siehe unter Multimedia, Galerie, Clubmeisterschaft

 

 

 

 

 

 

 

 

Schöftland 3 gegen Rupperswil 1

Am Freitag spielten wir in einem immens wichtigen Match gegen den Abstieg gegen das hoch favorisierte Rupperswil. Daniel König war als Spieler gesetzt, meine Wenigkeit irgendwie auch. Offen blieb die Frage ob Beat (er spielte zwar praktisch immer aber nur weil er aus Spielermangel "musste") oder Markus eingesetzt werden sollte. Markus hatte irgendwie nicht so richtig Lust zum Spielen, sodass sich Beat damit abfinden musste, ein weiteres Mal spielen zu müssen.

Am Dienstag vor dem Match erhielt ich folgendes SMS von Beat: "Hallo Martin, wir könnten am Mittwoch ja noch trainieren, weil es wichtig ist wegen der Abstiegsgefahr....." Tja, da las ich dieses SMS, traute meinen Augen nicht, verstand die Welt nicht mehr, wähnte mich im falschen Film und reflexartig kam mir der Gedanke: " Beat will mich so richtig veräppeln!" Aber weit gefehlt. Es war im todernst. So betrachtete ich meinen schnmerzhaften Tennisellbogen, vertrieb den Gedanken an einen gemütlichen Abend zu Hause und sagte logischerweise dem Training zu. Zum Glück!! Dieses Training gab Beat offenbar Mut und Selbstvertrauen für das Spiel am Freitagabend, weil, - Beat gewann alle seine Matche!!!!! Mit einer sensationellen Leistung, auch mit etwas Glück, aber mit Siegeswille zeigte er eine top Vorstellung bei dieser so wichtigen Ausgangslage!

Rupperswil erschien wie in der Vorrunde mit Markus Aumiller (C8), Philipp Baldinger (C8) und neu mit Claudio Schacher (D4) anstelle von Matthias Stalder. "Hmmmmmm", - dachte ich - "ausgerechnet Claudio - früher ein sehr guter Zweit- und Erstligaspieler, ist momentan unberechenbar weil nicht richtig einzuordnen."

Ich meinerseits plagte mich mit meinem seit Wochen schmerzhaften Tennisellbogen herum, zudem schien es mir, ich würde noch krank werden. Trotzdem wollte ich an diesem Abend meinen Beitrag leisten und Siege abliefern gegen den drohenden Abstieg!

Beat spielte zuerst gegen Claudio und hatte keine Mühe, zu gewinnen. Immerhin schien Claudio nicht mehr so stark zu sein wie früher.

Daniel musste gegen Philipp antreten und konnte wie in der Vorrunde gewinnen. 12:10, 12:10, 11:9. Knapp, knapp, knapp! Aber: Hauptsache gewonnen!

Ich musste gegen Markus und spielte eigentlich so gut wie noch nie gegen ihn. Ich führte 2:1 in den Sätzen und musste mich leider nach fünf Sätzen doch geschlagen geben.

Nun kam unsere starke Phase. Bis vor dem Doppel gingen wir mit 5:1 in Führung und hatten somit schon mal zwei Punkte im Trockenen! Ich gewann gegen Claudio klar. Beat zeigte wie oben erwähnt eine super Vorstellung gegen Philipp (2, -8, 10, 11 - knapp, knapp, knapp! aber: Hauptsache gewonnen!)

und Daniel zeigte ebenfalls eine Kampfleistung der Sonderklasse gegen Markus (7, -6, 7, 15!!!!! - knapp, knapp, knapp! aber : Hauptsache gewonnen!). Im vierten Satz hatte Daniel immer wieder Matchbälle, musste aber auch Satzbälle abwehren. Die beiden zeigten in dieser Phase tolle Ballwechsel. Mit vollem Risiko spielte Markus und zog zwei, drei sensationelle Backhandtopspins gegen den Matchverlust. Aber es nützte nichts. Daniel gewann und mit seinem typischen Ausruf: "Soooooo" beendete er die Partie zu seinen Gunsten.

Nun wollten wir natürlich den Sieg (eine Partie gegen Claudio lag ja nach dem Doppel mit grosser Siegeschance auf unserer Seite). Wir stachelten uns sogar an, möglichst vier Punkte zu holen.

Das Doppel mit Daniel und mir verloren wir relativ knapp in vier Sätzen. Mit vier Punkten den Abend zu krönen, hiess nun, die letzten drei Einzel zu gewinnen. Daniel gegen Claudio war eine klare Sache für uns wie oben bereits erwähnt. 

Beat gegen Markus zeigte nun eine Topleistung (6, -3, 10, 8), die im Vorfeld sicher nicht zu erwarten war. Das Mittwochtraining zeigte offenbar Wirkung. 

Nun lag es an mir, den vierten Siegpunkt zu holen. Gegen Philipp spielte ich ganz gut, führte einmal sehr hoch im dritten Satz und konnte ihn aber nicht heimbringen (-9) - ärgerlich!!. Statt 2:1 für mich lag ich mit 1:2 hinten. Auch der vierte Satz gelang mit nicht nach Wunsch, sodass ich mich geschlagen geben musste.

Schade, schade, schade. Trotzdem waren wir natürlich mit den drei erzielten Punkten mehr als zufrieden. Vor dem Match hätte ich ein Unentschieden unterschrieben! Nach dem Match gönnten wir uns alle eine Pizza in der "Traube" in Hirschthal  (Markus begrüsste mich ja schon zu Matchbeginn mit der Bemerkung: "Also, heute Abend gehen wir nach dem Match Pizza essen!") und tauschten uns aus bis weit nach Mitternacht.

 

 

 

 

O40 Schöftland gegen Bremgarten

Wenn man vom Gegner ein Bier bezahlt bekommt ......

Wenn man 10:0 abgefertigt wird .....

Wenn man trotzdem einen tollen Abend hinter sich hat ....

So etwa könnte man den Abend in Bremgarten zusammenfassen. Beat (C6), Daniel König (C8) und ich (D5) versuchten unser Glück gegen den Tabellenleader in Bremgarten. Zu unserem "erstaunen" trat Bremgarten etwas ersatzgeschwächt an. Bruno Böller (B15), Franco Fontana (C7) und Toni Fürling (C6) reichten in der Planung von Captain Markus Korner (B11) gegen uns. Man bedenke: Mit Erich (A17) - er spielte in der Vorrunde und gewann alles, Christoph (B15), Erik Maey (B12) hätten auf unserer Seite noch ganz andere Kaliber spielen können..... trotzdem: Bremgarten liess die etwas schwächere Garnitur auffahren -  und bodigte uns mit 10:0!

Klar: gegen Bruno war von unserer Seite nichts auszurichten. Er liess uns mitspielen, ging etwas in die Verteidigung, liess uns agieren und machte dann die Punkte....

Franco als ehemaliger B-Spieler und zugezogen von Spreitenbach, spielte aus meiner Sicht wesentlich stärker als letzte Saison und ist mit C7 eher unterklassiert. Er trainiert auch wieder mehr und sichtlich auch besser als noch zu "Spreitenbachs" Zeiten. 3:0 gegen mich und Beat und 3:1 gegen Daniel zeigten eine deutliche Sprache. Allerdings: Für Daniel bescherte diese Partie immerhin ein grosses Bier im "Mosquito"-Restaurant im Anschluss an diese Begegnung. Wieso?: Franco schloss zwei Sätze mit unhaltbaren Netzbällen ab.... Netzbälle, welche unseren Daniel irgendwelche Ausrufe auf "französisch" entlockten, deren Übersetzung hier nun nicht wiedergegeben werden sollen. Franco bezahlte seinem lateinischen Sprachbruder aus diesem Grund ein grossen Bier - eine lustige, kameradschaftliche und freundschaftliche Geste wie sie in O40 Partien vorkommen kann....

Auch Toni liess nicht viel anbrennen. 3:0 gegen Beat und 3:2 gegen Daniel und gegen mich.

Aus meiner Sicht spielte ich richtig gut gegen den aus unserer Sicht "jungen" Toni. Im vierten Satz lag ich weit hinten und konnte zum 10:10 aufholen um dann doch noch zu verlieren und in den fünften Satz gehen zu müssen. Dann gelang mir nicht mehr viel - dafür traf Toni jeden Ball. Mit 11:3 ging ich aus meiner Sicht unter Wert unter.....

Das Doppel mit Daniel verlief nicht so schlecht gegen Bruno/Toni. Aber auch diese Partie ging mit 3:1 Sätzen verloren, sodass wir mit einer brutalen Schlappe abgefertigt wurden.....

Dafür war dann das Trinken und Essen im "Mosquito" umso freundschaftlicher und lustiger (ich als Passivmitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied von Bremgarten geniesse jeweils die Zeit gegen Bremgarten), sodass der dritte Satz im Titel oben eben voll zur Geltung kam.

Um 00.30 Uhr etwa fuhren wir von Bremgarten nach Hause. Mit einer herben Niederlage im Gepäck aber dennoch mit dem Gefühl, einen insgesamt tollen Abend verbracht zu haben.

 

Schöftland 1 gegen Lenzburg 1

In der letzten Woche spielte unsere erste Mannschaft zweimal auswärts. Zuerst gegen Bremgarten 2. Erich, Dajana und Erik spielten ein 5:5 unentschieden. Erich gewann 3.5 Punkte, Dajana erspielte sich 1.5 Zähler und Erik ging leider leer aus. Allerdings war Erik immer noch krank und nach zwei durch"gekrampften" Spielen musste er entkräftet das letzte Spiel forfait geben.

Aus diesem Grund spielten am Donnerstag Erich, Christoph und Dajana gegen den Tabellenleader Lenzburg.  Letzte Saison spielte unsere Mannschaft zusammen mit Lenzburg an den Aufstiegsspielen zur NLC mit. Diverse Ausfälle diese Saison lassen unser Fanionteam momentan auf Platz 5/6 schmoren. Von Lenzburg waren einige Zuschauer anwesend. Unser Team fand Unterstützung in der Person von Sa und meiner Wenigkeit. Axel Reich von Rupperswil ist immer wieder an attraktiven Spielen anzutreffen. So fand auch er an diesem Donnerstag den Weg nach Lenzburg. Die Heimmannschaft trat mit Silvan Lauper (A17), Vito Semeraro (A16) und Ersatzspieler Martin Wüthrich (C8) an.

Es gab einige tolle und spannende Begegnungen zu bewundern. Gegen Martin bekundeten unsere Spieler keine grossen Mühen. Es gab zwischendurch ein paar tolle Ballwechsel doch mit jeweils 3:0 Sätzen entledigten sich unsere Spieler souverän dieser Aufgabe.

Mit Vito und Silvan standen dann allerdings um einiges stärkere Gegner an der Platte. So musste Christoph in der ersten Partie nach einer 1:0 Satzführung die folgenden drei Durchgänge gegen den sehr starken Silvan abgeben und als Verlierer vom Tisch gehen.

Erich durfte zu Beginn gegen Vito antreten. Erich ist seit seiner Blinddarmgeschichte sicher noch nicht voll im Besitz seiner Kräfte und vor dem Match war er sich gar nicht sicher, ob er gegen Vito gewinnen könnte. Tatsächlich entstand ein spannender Match. Die einzelnen Sätze (8:11, 12:10, 11:7, 13:11) zeigten, wie knapp die Begegnung verlief. Erich war sichtlich froh, nicht noch einen fünften Satz spielen zu müssen.

Im gleich spannenden Stil ging es dann mit Christoph gegen Vito weiter. Der legendäre "Nasenlumpen" von Christoph kam hier ab und zu zum Einsatz. Für alle Nicht-Insider: Um manchmal etwas Zeit zu gewinnen nach den Ballwechseln - oder einfach nur zum Konzentrieren - zückt Christoph aus seiner Turnhose ein Nastuch um sich die Nase abzuwischen. Dieses besagte Nastuch scheint - zumindest von aussen betrachtet - gut und gern zehn Jahre auf dem Buckel zu haben..... Auf der Zuschauerbank löst diese Handlung jeweils ein Schmunzeln aus. Nun, der Nasenlumpen half leider nichts. Knapp über fünf Sätze musste sich Christoph geschlagen geben. Die Zuschauer sahen einen attraktiven Match.

Ebenso attraktiv war der Match zwischen Dajana und Silvan. Gegen den Abwehrkünstler von Lenzburg sind sowieso immer super Spiele zu erwarten. Dajana verlor über vier Sätze. So stand es 3:3 vor dem Doppel. Unser Stardoppel Erich und Dajana versuchten diesen wichtigen nächsten Punkt nach Schöftland zu bringen. Lenzburg hatte allerdings etwas dagegen und bezwang unser Team mit 3:1 Sätzen verdient.

Noch war nichts verloren. Christoph gegen Martin war ja wie gesagt eine ziemlich klare Sache. 4:4....

Erich gegen Silvan war in den letzten Spielen eher eine Sache für den Lenzburger. So war es auch an diesem Abend. Mit 3:0 ging Lenzburg mit 5:4 Punkten in Führung. Erich wehrte sich so gut es ging, phasenweise gab es echt tolle Ballwechsel zum Bestaunen! 

Dajana  (13) gegen Vito (16) musste nun über Sieg oder Unentschieden entscheiden. In der letzten Saison konnte Dajana gegen Vito gewinnen. Allerdings war Vito damals leicht angeschlagen. Das Kraftpaket von Lenzburg ("kleiner" Fan Zhendong) spielt wie Dajana technisch sehr schön und eben auch sehr kraftvoll. Wer ihm die Bälle zu brav auf die Backhand spielt wird mit druckvollem Spiel sofort "auseinander" genommen.

Dajana als elegante, technisch saubere Spielern - aber eben nicht sehr druckvolle Akteurin - bekam dies zu spüren. Die Zuschauer sahen einen äusserst attraktiven Match. Schnelle Blockbälle am Tisch, Topspin auf Topspinduelle zogen die Anwesenden in den Bann. Knapp (-9,8,9,9) konnte der Lenzburger den Siegespunkt für sich nach Hause bringen.

Nach einem spannenden, attraktiven Match durften wir dem Gegner also zu ihrem Sieg gratulieren. Lenzburg steht mit 30 Punkten an der Tabellenspitze. Wir mit 19 Punkten liegen auf Rang 6 - der zweite Platz ist aber immer noch in Reichweite. Allerdings weilt nun Erich in seinen verdienten Thailandferien und fehlt für zwei Spiele. Hoffentlich ist Erik bald wieder fit, um aktiv ins Geschehen eingreifen zu können.

 

 

 

O40 Schöftland gegen Aarau

Daniel König, Markus und ich besuchten am Mittwochabend den Aarauer Tischtennisclub. In der Kategorie O40 geht es ja in erster Linie um den Plausch am Tischtennis Spielen. Absteigen kann man ja nicht und mit dem starken Bremgarten steht der Sieger schon zu beginn der Saison fest....

Vom 3:1 zum 3:7. Damit ist eigentlich das wesentliche aus sportlicher Sicht schnell mitgeteilt. Dazwischen liegen aber einige tolle Matche, einige schöne Ballwechsel und natürlich viel Kampf und Krampf....

Markus und ich erschienen sehr spät zum Anlass. "Das wird heute nichts", dachte ich für mich. Keine vernünftige Einspielzeit und bis 19.00 Uhr gearbeitet. Zudem traten Aarau mit Beat Schneider (C8, kurze Noppen), Bruno Carcer (C8) und Thorsten Richter (C6, Antitop) an. Ich hatte noch die lange Nacht nach dem "Zofingermatch" im Kopf (einigen ist es ja bekannt, dass, wenn man mit Beat und anderen Clubkollegen noch zu einem Glas Wein zusammensitzt, ja dass es dann sehr spät werden kann - also wirklich sehr spät - sehr sehr spät...).

Mein erster Match ausgerechnet gegen Beat. in der letzten Saison konnte ich Beat zum aller ersten mal schlagen. Trotz der kurzen Einspielzeit nahm ich mir viel vor - und tatsächlich: Es lief mir ausgezeichnet. Mit 3:1 Sätzen konnte ich relativ klar erneut gewinnen. Das Trainieren mit Alen scheint sich (sehr) langsam aber sicher bemerkbar zu machen. Daniel gewann sehr deutlich gegen Thorsten (6,9,5).  Markus lieferte sich ein tolles Spiel gegen Bruno. Bruno war früher immerhin ein starker B-Spieler. Über fünf Sätze musste sich Markus allerdings geschlagen geben.

Anschliessend durfte unser ausgeruhter König (zur Erinnerung: Er kam wohlwissend nicht zum Schlummertrunk am Vorabend) gegen Bruno antreten. Daniel lag schnell mit 0:2 hinten. "Hmmmm", dachte ich, "da hättest du auch zum Schlummertrunk mitkommen können.....". Wie wenn er mich Lügen strafen wollte, steigerte sich Daniel und konnte das Spiel noch wenden. Wir lagen nun mit 3:1 vorne. 

Ich spielte gegen den Antitopspieler Thorsten und zeigte eine durchzogene Bilanz. 11:4 (ich hatte ihn im Griff), dann 8:11 (ich hatte ihn nicht im Griff), 13:11 (ich hatte ihn im Griff.....), dann 8:11 (er hatte mich im Griff). Der fünfte Satz musste nun entscheiden. Ich führte 5:2 und mit 9:5, sogar 10:5 (ich hatte ihn sowas von im Griff!!). Dann aber kehrte alles noch einmal. Ich begann mit Aufschlagfehler, kassierte zwei mal Netz, Thorsten machte Punkte, er nahm Time Out, ich nahm Time Out (10:8) und dann hatte ich mich nicht im Griff und machte dumme Fehler, traf die Schlägerkante und verlor noch mit 10:12....Tja, das war sehr bitter. Sehr, sehr bitter. Also wirklich: verdammt, unglaublich oberbitter. Das war schon fast gemein bitter.......

Unterdessen hatte Markus mit Beat wie gegen Bruno einen Fünfsatz Fight - den er leider auch verlor. Das Doppel ging mit 3:1 nach Aarau. Nun lagen wir mit 3:4 Punkten zurück. Daniel und ich verloren jeweils über vier Sätze gegen Beat und Bruno.

Und Markus? Er musste sich aus seiner Sicht wieder mit einem "Materialspieler" rumschlagen. Für alle, die es noch nicht wissen sollten: Die Motivation von Markus beim Spielen gegen "Materialspieler" geht so ziemlich gegen Null Grad -  gegen Null Grad? - ja, gegen Null Grad Kelvin - nicht Null Grad Celsius!  (für alle Nichtphysiker: Null Grad Kelvin ist der absolute Nullpunkt bei dem die atomaren Bewegungen eines Gases aufhören und alle Unordnung verschwindet - dies findet statt bei -273 Grad Celsius. Tönt es kompliziert? Fragt einfach Markus: Er kann euch zumindest schildern, wie es sich anfühlen muss bei -273 Grad Celsius oder eben Null Grad Kelvin!

Auf alle Fälle verlor Markus über drei Sätze und unsere (unbedeutende) 3:7 Niederlage war besiegelt. 

In der Burestube in Buchs traf man sich anschliessen zu Speis und Trank und liess den Abend noch einmal Revue passieren. Beste Gelegenheit für Markus von Null Kelvin wieder auf 20 Grade Celsius hoch zu fahren..... Hejo: s'Läbe isch doch schön!

Am folgenden Donnerstagmorgen wurde Alen meinerseits informiert, dass für Markus fortan nur noch "Noppentraining" angesagt sein wird. Bis Markus diese Beläge zu lieben gelernt haben wird........ (so war es doch schon bei George Orwell "1984" am Schluss des Buches möglich: Die Hauptfigur des Romanes (Winston Smith) liebte am Schluss mit Tränen in den Augen seine Peiniger........)

Bin mal gespannt, wie "aufgeweicht" Markus am Montag am Ende des Trainings sein wird

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