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Am Sonntag spielte unser Fanionteam auswärts in Bremgarten. Ein Punkt aus dem Reussstädtchen zu entführen wäre ein grosser Erfolg gewesen.

"Erich ist ein Spieler, der gegen Stefan Renold (A19), Matthias Meier (A17) und Jannick Renold (B14) gewinnen kann. Christoph hat es da schon schwieriger - gegen den jungen Jannick könnte etwas drin liegen. Haseeb kann locker drauf los spielen". So etwa waren meine Gedanken vor dem Spiel. Als Zuschauer war nur Daniel Lanz vor Ort.

Also, gegen Jannick gewann Erich problemlos. Gegen Stefan (immerhin mehrfacher Schweizermeister!!) verlor er knapp (im fünften Satz) und gegen Matthias Meier verlor er leider auch (über vier Sätze).

Christoph kämpfte gegen den jungen Jannick. Im fünften Satz lag er 8:10 hinten. Christoph konnte ausgleichen und hatte dann mehrere Matchbälle! Doch Jannick beendete die Partie als Sieger. Gegen Matthias konnte Christoph den ersten Satz noch knapp gewinnen. Doch dann kam Matthias in Fahrt und liess Christoph keine Chance mehr.

Haseeb sammelte Erfahrung und leider nur sehr wenige Punkte (immerhin ein Satzgewinn gegen Stefan Renold).

Tja, so ging die Partie mit 1:9 verloren. Leider konnten wir keinen Punkt ergattern und bleiben mit vier Punkten am Tabellenende.....

Am Mittwoch, dem 2.11 durften wir in der nigelnagelneuen Halle in Spreitenbach antreten. Haseeb, Markus und meine Wenigkeit versuchten gegen Céline (C6), Pascal (C6) und Ljupko (C8) Punkte zu sammeln.

Nach den ersten drei Einzeln führten wir mit 2:1. Haseeb gewann gegen Pascal, Markus gewann in extremis gegen Ljupko im fünften Satz. Er lag "hoffnunglos" hinten (etwa 2:7), doch irgendwie kämpfte sich Markus wieder heran. Ljupko hat manchmal Phasen, da trifft er "alles", dann macht er wieder unglaublich viele leichte Fehler am laufenden Band. Auf alle Fälle gewann Markus am Schluss mit 11:8. Es gelangen ihm also beinahe neun Punkte in Serie!. Ich verlor über drei Sätze gegen Céline - schnief ;-(  .

Die nächsten Einzel hatten es in sich. Markus verlor knapp über drei Sätze (-9, -10, -5) gegen Pascal. Ich fightete in einem fünf "Sätzer" gegen Ljupko. Im ersten führte ich ständig und verlor dann doch noch, dann traf Ljupko nicht mehr sehr viel, ich dafür ein paar mal das Netz und schon führte ich mit 2:1 Sätzen. Satz vier ging klar an Ljupko. Nun kam er in diese Phase, wo er alles treffen kann und liess mir im fünften Satz dann keine Chance mehr (-4) - schnief ;-( . Haseeb machte es noch viel geschickter: den ersten Satz gewonnen, im zweiten hoch geführt und dann verloren. "So, Céline, nun habe ich Dir den Satz ja beinahe geschenkt, nun musst du aber auch das Match gewinnen" so etwa scherzte er mit seiner Gegnerin. Dieser war nun nicht mehr nach Scherzen zumute. Sie verlor zwar knapp den dritten Satz, doch den vierten und fünften Umgang entschied sie zu ihren Gunsten (13:11, 11:8). Unser B11 Aushängeschild schlich mit einer unerwarteten Niederlage vom Tisch! Schnief :-(.

Tja, schon lagen wir 4:2 hinten. Markus und Haseeb bestritten das Doppel. Nach zwei Sätzen lagen wir 0:2 zurück - trotz zum Teil deutlicher Führung. Au Backe!! Nun aber legte Haseeb los. Offenbar war sein Stolz nun doch etwas angekratzt. Er sorgte für furiose Topspinpunkte, Markus spielte konzentriert mit und steuerte einzelne wichtige Punkte zum Sieg bei. Zu drei, zu vier und zu sieben beendeten sie die Sätze und das Match für Schöftland.

Ich hoffte noch auf eine Wende an diesem Abend. Haseeb könnte Ljupko schlagen, was er dann auch kurz und bündig erfüllte. Markus könnte gegen Céline gewinnen, was er eben dann nicht erfüllte und mit 3:1 verlor. Ich könnte doch gegen Pascal gewinnen, was mir letzte Saison gelang! - doch diesmal leider konnte ich den Sieg nicht realisieren und mit 3:1 Sätzen ging die Partie an den Spreitenbacher. Schnief :-(.

Fazit: am Schluss mit 6:4 verloren. Nun stehen wir punktgleich mit Spreitenbach da. Wir müssen nun noch gegen das starke Brugg antreten - schnief :-(  .   Spreitenbach hat's etwas leichter gegen Baden. "Schaun mer mal", wie wir Ende November in der Tabelle platziert sind.

Im Rahmen der O40 Spiele reisten Erich (A18!!!!!!!), Daniel Lanz (C8!) und Martin (D5) nach Sisseln. Anständig und sportlich fair wollten wir auch gegen Sisseln mit drei Spielern antreten. Erich war sich einmal mehr nicht zu schade, als dritter Spieler zur Verfügung zu stehen, weil alle anderen nicht konnten. Ich denke, wir haben noch ca. 10 andere Spieler zur Verfügung, doch niemandem anderem war es möglich, auswärts gegen Sisseln anzutreten.....Lag es am Weg? Mussten alle anderen an diesem Abend ganz wichtige Geschäfte erledigen (Wahlcouvert studieren, Steuerformulare ausfüllen, Haushaltbudget erstellen, Lampe auffüllen?) - Lag es an der Halle?? Sisseln - dyllisch am Rhein gelegen, bietet eine schöne Halle - von aussen betrachtet. Von innen betrachtet weist sie fürs Tischtennis einige Mängel auf. Licht! Wärme (oder muss man sagen: Kälte?)! Boden!!!. Zum Thema Boden lässt sich folgender Dialog anschliessen. Martin: "Hier drin ist's brutal rutschig. Schade, ich habe meine Schlittschuhe vergessen...." Darauf entgegnet Erich: " Martin, ich habe gute gute, neue Schuhe - für mich ist's nicht rutschig". "Doch, hier drin ists rutschig!", entgegnete der Schreibende. Nach dem ersten Einzel bemerkt Erich:" Martin, du hast recht, hier drin ists enorm rutschig! Hätte ich nie gedacht - sogar meine neuen Turnschuhe rutschen umher....!" Darauf der Schreibende:" Erich, es ist nicht nur rutschig, es ist auch saukalt in dieser Halle. Schade, ich habe Handschuhe und Kappe vergessen...."

Mit diesem Intro möchte ich versuchen, die Stimmung an diesem Abend wieder zu geben. Für Erich war es sicher kein Highlight spielerisch gesehen, ebenso für Daniel nicht. Für mich war es schon etwas anspruchsvoller, musste ich mich doch gegen ähnlich klassierte Gegner behaupten. Sisseln trat mit Gerhard Rösch (D4), Saffet Kaptan (D4) und Marc Chatelain(D2) an. Erich allein weist mehr Klassierungspunkte als das gesamte Team von Sisseln auf. Trotzdem spielte Erich respektvoll mit seinen Gegnern und liess ihnen Gelegenheiten, sich sportlich auszuzeichnen. Logischerweise gewann Erich alle seine Matches mit 3:0 Sätzen. Auch Daniel besiegte seine Kontrahenten alle mit 3:0. Er hatte aber schon etwas mehr zu kömpfen mit Gerhard (unangenehmer Noppenspieler) und mit Saffet.

Der Schreibende musste noch etwas mehr fighten als seine Mitspieler und gab auch zwei Sätze ab. Gegen Saffet bekundete ich zu beginn etwas Mühe mit seinen guten Aufschlägen. Und gegen Gerhard war es etwas schwierig, auf seine unangenehmen, leider auch unkorrekten Aufschlägen zu reagieren. Nachdem ich diese Saison schon einmal mich einen ganzen Match lang geärgert hatte über inkorrekte, viel zu kurz aufgeworfene Aufschläge, wies ich Gerhard darauf hin, dass er den Ball hochwerfen sollte. Vielleicht kam es etwas grob beim Gegner an - auf alle Fälle brauste nun ein Tornado über mich hinweg. Ich solle ruhig sein, ich wolle ihn nur aus dem Konzept bringen, das habe ihm noch nie jemand gesagt ("Ja, ja, das kenne ich, das sagen alle", versuchte ich daraufhin zu erklären). Auf alle Fälle brachte mich mein, aus meiner Sicht korrekter Einwand, völlig aus dem Konzept, sodass der zweite Satz flöten ging. Jedenfalls wurden nun die Aufschläge deutlich besser aufgeworfen, sodass auch mir eine Chance blieb, anständig und gut zu returnieren. Satz drei und vier gingen dann wieder an mich, sodass ich 3:1 gewinnen konnte.

Am Schluss siegten wir mit 10:0, gingen dann duschen, verabschiedeten uns von Marc und wunderten uns ein wenig, dass von den beiden anderen Spielern niemand mehr zum "Auf wiedersehen" gesichtet wurde. 

Nächste Saison lass ich mal offen, ob ich beim Match gegen Sisseln ganz andere, wichtige Sachen zu erledigen habe.....Wobei, der gemeinsame Abend mit Erich und Daniel, die lustigen und sportlichen Momente zählen am Schluss doch mehr als alle anderen Widerwärtigkeiten.

 

Eine Quizfrage sei zu Beginn gestellt: Erich Niessner ist schon beim Einspielen am Schimpfen, am "Händeverwerfen", am zynisch Lächeln; wo spielt unsere erste Mannschaft?

Richtig: in Kriens, genauer gesagt in der Krauer Halle in Kriens. Anhänger von Schöftland sind sich gewohnt, dass in dieser Halle unsere Nummer Eins zu allem fähig ist.....die Spielbedingungen liegen ihm einfach nicht.

Die Anhänger an diesem Samstagnachmittag waren Daniel Lanz und der Schreibende. Die Spieler waren wie oben erwähnt Erich, Christoph und Haseeb. Ihnen gegenüber standen alte Bekannte: René Ortner (A17), Jan Trampus (B15) und Martin Furrer (B15). In der Saison 2012/2013 spielten wir gegen die genau gleichen Gegner und gingen damals mit einer 1:9 Packung nach Hause. Reto Müller konnte damals ein Einzel gewinnen....(siehe Erläuterung oben). Zu Hause im Rückspiel gewannen wir dann immerhin mit 6:4.

Eine gute Stunde vor Matchbeginn waren wir alle anwesend. Während sich unsere Stars einspielten, pilgerten die beiden Anhänger buchstäblich durch Kriens und versuchten alles, dass dieser Match zu Gunsten von Schöftland ausfallen möge.... (siehe Foto oben)

Schliesslich ging es bei diesem Duell um einen wichtigen Abstiegskampf.

Beim ersten Einzel spielten René gegen Erich. Wie oben erwähnt; die Nerven von Erich liegen in dieser Halle immer etwas blank: bei der ersten Ballberührung von René traf dieser schon mal den Ball mit der Schlägerkante - unhaltbar sauste der Ball an Erich vorbei. Die Mimik von Erich sprach Bände! In ähnlichem Stil ging es weiter und mit 11:5 war der erste Satz weg. Nun, Erich ist, auch wenn alles sich gegen ihn zu verschwören scheint, immer ein Kämpfer. Denkbar knapp ging mit 12:10 der zweite Satz leider auch an den Krienser. Im Dritten lief es dann besser, Erich gewann 11:5 und nun glaubte man, das Blatt könne sich noch wenden. Doch René hatte etwas dagegen und reüssierte mit 11:8.

Bei Christoph sah es zu beginn ganz gut aus. Mit 11:9 gewann er den ersten Satz. Dann verlor er aber knapp mit 8:11 und 8:11 und im vierten dann klar mit 5:11. Haseeb spielte zuerst gegen Martin Furrer. Er zeigte ein tolles Spiel. Im ersten Satz verlor er zwar knapp zu acht, dann gewann er ebenso knapp zu neun. Der dritte Satz war dann zum Vergessen (11:3). Haseeb kämpfte sich im Vierten zurück und hatte Satzbälle. Doch Martin konnte ausgleichen und dann mit 12:10 gewinnen. Schade, schade.

Nun lagen wir schon mit 0:3 zurück. Haseeb verlor dann über drei Sätze gegen die Nummer eins von Kriens. Allerdings waren die einzelnen Ballwechsel zum Teil sehr sehenswert und René (A17) musste sich ganz schön anstrengen gegen unsere Nummer drei (B11). Es stand nun 0:4 und Erich war am Kämpfen mit Jan Trampus. Wie gesagt, in dieser Halle ist Erich zu allem fähig. Ich sah ihn schon drei Mal verlieren....Erich musste im vierten Satz den Ausgleich mit 11:9 hinnehmen. Im fünften spielte er dann noch einmal gross auf und führte mit 10:6. Doch Jan kam auf 10:9 heran - er machte es noch einmal spannend. Erich liess aber nichts mehr anbrennen und mit 11:9 holte er den ersten Punkt für Schöftland.

Den spannendsten Match an diesem Tag lieferten sich wohl Christoph und Martin. In allen Sätzen lag Christoph hinten. Aber mit viel Kampfgeist kämpfte er sich immer wieder heran. Martin Furrer spielt sehr attraktive Ballwechsel, er umläuft die Rückhand praktisch ständig und flipt und zieht mit der Vorhand, was das Zeug hält. Doch Christoph hielt immer wieder dagegen. Der erste Satz ging mit 11:7 an Martin. Im zweiten hatte er auch schon Satzbälle, doch Christoph konnte den Innerschweizer noch abfangen und gewann mit 13:11. Der dritte Satz ging knapp mit 11:9 an Kriens. Im Vierten war es wieder wie im zweiten Satz. Martin hatte etwa drei Matchbälle. Doch mit unglaublichen Ballwechseln kämpfte sich Christoph heran und konnte noch einmal mit 13:11 gewinnen. der fünfte Satz blieb ebenso spannend wie die vorhergegangenen. Martin führte hoch und Christoph konnte wieder zum 9:9 ausgleichen!! "Christoph gewinnt!!", raunte mir Haseeb zu. Doch leider wurde daraus nichts. Martin nützte seine beiden letzten Aufschläge geschickt aus und gewann mit 11:9 im fünften Satz!

Vor dem Doppel lagen wir also mit mit 1:5 zurück.

Das Doppel spielte Erich und Haseeb. Souverän und fast schon zu locker gewannen die Schöftler die ersten beiden Sätze. Erich und Haseeb harmonierten ausgezeichnet. Der dritte Durchgang ging klar an die Innerschweizer. Erich und Haseeb spielten aber zu gut und gewannen dann das Match im vierten Satz mit 11:8. Wir verkürzten auf 2:5. Rein theoretisch läge also noch ein 5:5 drin.

Haseeb spielte gegen Jan und gewann den ersten Satz. Sollte doch noch die Wende kommen? Nein. die nächsten drei Sätze gingen an den B15-Spieler und die Niederlage war da. Jetzt konnte im besten Falle noch ein Punkt für uns resultieren. Dafür war dann Erich besorgt. Gegen Martin Furrer realisierte er einen 3:0 Sieg. Das letzte Einzel (Christoph gegen René) war mannschaftsmässig nicht mehr so wichtig. Der Krienser setzte sich erwartungsgemäss auch durch und sicherte sich so den 7:3 Erfolg.

Auf unseren mageren Kontostand kommt also nur ein Punkt dazu. Mit vier Zählern sind wir auf dem letzten Platz. Der rettende sechste Platz hält momentan Kriens mit 7 Punkten inne....

Am Sonntag, dem 6.11 spielen wir gegen den Tabellenleader in Bremgarten.

 

 

Zum ersten Mal in dieser Saison spielten wir mit Beat. Nach zwei Niederlagen in Serie wollten wir wieder einmal gewinnen und so griffen wir auf den Spieler zurück, der momentan in der Form seines Lebens ist - dies wohlgemerkt beinahe ohne Training. Schon beim Einspielen mit Beat merkte ich, dass er gut drauf ist.

Tatsächlich gelang ihm gegen Christian Zumsteg (C6) ein Einstieg nach Mass! Über fünf Sätze rang er seinen Kontrahenten nieder. Christian ist momentan noch etwas verletzt, aber mit seinem unangenehmen Antispinbelag ist es trotzdem schwierig, gegen ihn zu spielen. Mit 11:4, 9:11, 12:10 und im vierten Satz (trotz hoher Führung!) noch das 10:12 erleiden zu müssen, besiegte unser Beat Christian im fünften Satz mit 11:7. Bravo!

Ich konnte knapp gegen Peter Güntert gewinnen (C6) und Przemek gewann relativ klar gegen Urs Rotzler (C7). Wir lagen also 3:0 in Führung. 

Beat verlor nun aber über drei Sätze gegen Urs. Ich versuchte gegen Christian zu kämpfen. 6:11 im ersten Satz. Das liess nichts gutes verheissen. Doch dann änderte ich meine Taktik und siehe da, ich führte mit 10:4 im zweiten Satz. Na also, dachte ich. Dann stand es 10:10 und Christian dachte wohl: "Na also, geht ja doch noch!!!". Ich hatte noch einmal Satzball (so glaube ich zumidnest) doch am Ende stand es 11:13!!. Der dritte ging auch knapp mit 10:12 verloren. Möhlin holte also auf. Przemek allerdings machte seine Sache souverän klar. Er gewann 3:0. Vor dem Doppel führten wir mit 4:2. 

Das Doppel war dann allerdings miserabel und Przemek verlor mit mir über vier Sätze.

Die letzten drei Einzel waren nun Match entscheidend. Ich konnte gegen Urs nicht viel ausrichten. Im dritten Satz hatte ich noch Satzbälle - aber ich konnte sie nicht nutzen. Beat konnte seinen zweiten Einzelsieg verbuchen. Mit 11:6, 11:6, 11:6 gelang ihm gegen Peter ein deutlicher Sieg. Immerhin: das Unentschieden hatten wir auf sicher. Unsere klare Nummer 1, Przemek, zeigte gegen Christian plötzlich Neven. Nach 16:14, 11:5 gingen die Sätze drei und vier klar an den Möhliner! Przemek wollte es offenbar spanend machen. Im fünften Satz spielte er dann wieder aus einem Guss und dominierte das Match deutlich. Christian war chancenlos. Mit einem wichtigen 6:4 Sieg konnten wir einen Konkurrenten gegen den Abstieg distanzieren. Ende Oktober folgt ein nächster wichtiger Match gegen Spreitenbach 2.

 

Am letzten Samstag spielten wir auswärts gegen Bremgarten. Przemek(C8) und Patrick (C6) spielten diese Saison zum ersten Mal mit. Patrick ist wieder etwas motiviert und liess sich für unsere Mannschaft nachlizenzieren. Auch ich war sehr motiviert und wollte meine guten Trainingsergebnisse in Siege umwandeln. Mit Deborah Suter (C6) und Christos Glaros (C6) waren zumindest von der Klassierung her schlagbare Gegner am Start. Patrick Züst (B12) schien dann mit seiner Klassierung doch etwas gar weit von mir entfernt zu sein.

Meine Leistung war schlicht und einfach miserabel. Ich konnte aus meiner Sicht "nicht einen vernünftigen" Ball spielen. Ich will die Leistung meiner Gegner überhaupt nicht schmälern. Sie waren besser als ich und verdienten ihren Sieg vollumfänglich. Ich war und bin einfach enttäuscht von meiner eigenen Leistung, nicht annähernd das zu spielen, was ich im Training zu Stande bringe. An was ausser der Gegner könnte es gelegen haben? Okay, ich war nach einem gemütlichen Abend bei Beat erst um vier Uhr morgens im Bett und schon um 7.30 Uhr holte mich der Wecker aus dem schönsten Schlaf.....Dies ist aber mittlerweile nach einem Freitagabend sehr häufig der Fall und ich schien nicht müde gewesen zu sein. War ich zu nervös und wollte zuviel? Gut möglich. War ich schlecht eingespielt? Gut möglich. Lagen mir die Bedingungen nicht? Gut möglich. Aber Fakt ist und bleibt, dass ich keinen Match gewinnen konnte und ziemlich abserviert wurde! Bitter, bitter.

So mussten Przemek und Patrick die Kohlen aus dem Feuer holen. Patrick leistete einen guten Einstand gegen Patrick Züst. Im dritten Satz führte er noch mit 10:8. Er hätte 2:1 in Führung gehen können. Doch der gegnerische Patrick hatte etwas dagegen. Er gewann noch mit 12:10 und liess dann im vierten Satz nichts mehr anbrennen (11:3-Sieg). Patrick liess dann ein wenig den Kopf hängen. Zu gerne hätte er natürlich mit einem Paukenschlag seine Saison begonnen. Gegen Christos gab es ebenfalls ein spannendes Spiel. Patrick kämpfte um jeden Ball und liess mit seinem unangenehmen Spiel häufig die Gegner verzweifeln. Doch im Gesamten war Christos etwas besser und gewann verdient mit 3:1. Przemek zeigte seine Klasse . Gegen Deborah und Christos gewann er ziemlich locker. Somit stand es vor dem Doppel 4:2 für Bremgarten. Patrick wollte mit Przemek Doppel spielen. Das Spiel verlief sehr spannend. Im ersten Satz führten wir ständig..... am Schluss stand es 9:11!! Der zweiter Satz ging klar an Schöftland. Im dritten Durchgang lag Schöftland mit 10:9 vorne, musste den Ausgleich hinnehmen und dann mit 10:12 verlieren. Schade, schade! Auch der Vierte wurde gegen Schluss noch einmal spannend. Mit 9:11 mussten wir uns aber geschlagen geben.

Wer könnte nun noch einen Sieg realisieren? Ich gegen Christos...... siehe oben - ich war chancenlos. Przemek gegen Patrick? Er lag 0:2 hinten. Doch Przemek zeigte sein Können und in einem tollen Match mit vielen tollen Ballwechseln konnte er zum 2:2 ausgleichen. 12:10, 11:8, 9:11, 9:11 - alles war knapp und spannend. Der fünfte Satz blieb ebenso hart umkämpft. Bei 9:9 hatte Patrick Aufschlag. Mit seinen Tomahawk-Aufschlägen konnte er zwei Mal direkt punkten und somit stand es 11:9 für Bremgarten. Wir lagen mit 2:7 zurück. Sollten wir ohne Punktgewinn von Bremgarten ziehen? Unser Patrick hatte etwas dagegen! Zum Glück! 11:2 im ersten Satz für uns, dann 5:11 und 9:11. Oh weh - das 8:2 rückte näher. Patrick gewann den Vierten zu sechs. Na also - es gab noch einmal Hoffnung! Der fünfte Satz war dann lange umstritten. Patrick führte nur minimal - doch am Ende konnte er mit 11:7 gewinnen und einen Punkt für Schöftland gewinnen.

Am Schluss gab es immerhin einen Punkt für uns. Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir nach Hause und liessen uns ein kleines Photoshooting bei der Reussbrücke nicht nehmen. Bremgarten (die Stadt) zeigte sich von seiner schönsten Seite und schien sich zu entschuldigen, dass Bremgarten (der TT-Club) "sooo unanständig" seine Gäste deklassierte und mit einer 7:3 Niederlage nach Hause schickte.

Photo siehe oben und in der Galerie

Am Sonntag kam es zur ersten Begegnung in der NLC in dieser Saison. Auswärts musste unser Team gegen Pratteln starten. "Aufstiegskandidat gegen Abstiegskandidat", so kam es mir in den Sinn als ich vor dem Parkplatz in Pratteln parkierte.

Pratteln hat sich diese Saison mit Thilo Vorherr A19 verstärkt. Zusammen mit seinem Vater Thomas A18, Jürgen Vanzeir B15 und Edgar Hagmann B14 sind sie zumindest auf dem Papier in unserer Gruppe das stärkste Team.

In der Halle kam es dann zur ersten positiven Überraschung. Thilo war nicht anwesend, weil er nicht rechtzeitig aus dem Urlaub zurückkehren konnte. Edgar Hagmann ist immer noch verletzt seit einem Skiunfall in der letzten Saison. Die beiden wurden ersetzt mit Jürgen Vanzeir B15 und Wladislaw Fortuna B12. Wir spielten mit Erich Niessner A18, Christoph Reimann A16 und Eric Maey B14. Eric ist leider aus beruflichen Gründen alles andere als übertrainiert und zudem erkrankte er in den letzten Wochen an einer Lungenentzündung.... Trotzdem: viel bessere Spieler haben wir leider nicht mehr zur Verfügung seit dem Rücktritt von Reto Müller und Patrick Waltenberger. 

 Erich beklagt ebenfalls seit längerer Zeit, nicht fit zu sein und hatte schon vor dem Spiel immer wieder betont, dass er nicht viel gewinnen werde. Der Schreibende hielt immer deutlich dagegen und betonte, wie stark er sei und wie er ja sowieso wisse, dass sein enormes Schnittspiel und sein enormes Ballgefühl für viele, viele Gegner eine unüberwindbares Hindernis sei.... Erich wollte nicht viel davon wissen.

Betrachten wir zuerst seine Spiele. Zuerst ging es gegen Jürgen Vanzeir. In der letzten Saison war er häufig am Montag im Training und konnte mit unseren NLC-Spielern trainieren. Kommentar Erich: "Ja, ja, auch gegen Jürgen werde ich kaum gewinnen, seit er mit mir trainieren konnte, kann er mein Spiel und meine Aufschläge lesen....." Zu acht, zu sieben und zu acht gewann unser Erich ziemlich deutlich. Beeindruckend waren unter anderem auch seine Aufschläge, die sehr häufig zu direkten "Gratispunkten" führten...

Dann ging es gegen Abwehrkünstler Thomas Vorherr. In der letzten Saison stand es im direkten Duell 1:1. Und heuer? Im ersten Satz ging bei Erich gar nichts. Mit 3:11 gab es ein brutales Resultat. Umgehend revanchierte sich Erich und gewann im zweiten Satz mit 11:3. "Na also - geht doch", dachte ich. Im dritten Satz führte Erich mit 9:5... "Na also, läuft doch wie am Schnürchen..." Doch dann lief bei Erich nicht mehr viel und ganz überraschend verlor er diesen Satz noch mit 11:9!!! Noch war ja nichts verloren. Im vierten Satz führte Erich mit 10:7. "Na also, klappt doch immer noch", waren meine Gedanken. Doch Thomas wollte heute nicht verlieren - oder Erich nicht gewinnen? Auf alle Fälle ging auch dieser Satz und somit das Match mit 11:13 an Thomas. Nun war der Ärger bei Erich immens hoch - wutentbrannt verliess er die Halle und wurde für einige Zeit nicht mehr gesehen.......

Gegen Wladislaw hatte sich unsere Nummer 1 wieder beruhigt. In der Zwischenzeit hatte Schöftland das Doppel in vier Sätzen gewonnen. Im ersten Umgang führten Erich und Christoph ständig, dann "plötzlich" war 7:9, 7:10 und peng! weg war der erste Satz. Im zweiten Satz blieben unsere Spieler konzentrierter und gewannen klar mit 11:8. Im Dritten brillierten unsere Cracks: 6:0, 7:3, 9:3, 10:4 und Satzgewinn. Im vierten Teil lagen unsere Spieler auch wieder weit vorne um dann ein 8:8 entgegen nehmen zu müssen. Doch Erich und Christoph behielten die Nerven und gewannen mit 11:9 den entscheidenden Durchgang.

Gegen die Nummer Drei von Pratteln liess Erich nichts mehr anbrennen und gewann klar über drei Sätze.

Wie erging es Christoph? Zuerst musste er gegen Thomas antreten. In der letzten Saison konnte Christoph einmal gegen den Abwehrspezialisten gewinnen. Mit 7:11, 2:11! und dann mit 8:11 spielte Christoph ganz respektabel - aber es reichte leider nicht zum Sieg. Mit den Topsspins machte er aus meiner Sicht nur wenige Fehler. Aber mit den notwendigerweise eingestreuten Schupfbällen unterliefen ihm "scheinbar" einfache Fehler. Thomas variiert natürlich enorm seine Schnittbälle und darum ist es nicht einfach gegen ihn zu schupfen.

Gegen Wladislaw gab sich Christoph keine Blösse. Die beiden hatten geile Ballwechsel. Unsere Nummer zwei gewann klar in drei Sätzen!

Rechnen wir zusammen. Bis jetzt hat unser Team vier Punkte auf dem Konto. Erich zwei, Christoph ein und das Doppel ergibt vier Punkte: Immerhin holen wir in Pratteln einen Punkt.....

Was gelang Eric? Gegen Wladislaw begann er stark. 11:5 im ersten Satz. Dann folgte leider ein 7:11 und 3:11. Eric gab nicht auf und führte im vierten mit 10:8 bei Aufschlag Wladiswlaw. Mit zwei riskanten aber erfolglosen Returns musste Eric das 10:10 hinnehmen und dann gab es mit 10:12 leider die Niederlage. Schade. Wer weiss, was im fünften möglich gewesen wäre? Gegen Jürgen gab es nichts zu holen. 0:3 verlor Eric dieses Partie. Gegen Thomas spielte Eric ganz passsabel mit. Es gab schöne Ballwechsel aber leider am Schluss erwartungsgemäss zu wenig Punkte für unseren rekonvaleszenten Eric. Mit 7:11, 7:11 und 6:11 siegte der "Prattler" verdient.

Zum Schluss kam es nun zur Begegnung Christoph gegen Jürgen beim Spielstand von 5:4 für Pratteln.

Christoph war in guter Spiellaune und positiv eingestellt, obwohl er noch nie gegen Jürgen gewinnen konnte. Jürgen war aber auch heute zu stark. Christoph kam nie so richtig ins Spiel. Es gelang Jürgen immer wieder die Partie so zu lenken, dass er in den Angriff kam und dann gab es für Christoph kein entrinnen mehr. Drei, vier ,fünf Topsspins und dann war Christoph ausgespielt und der Punkt bei dem Gastgeber notiert. Für den neutralen Zuschauer gab es tolle, intensive Ballwechsel doch für die Schöftler Seele gab es einfach zu viele Siegpunkte für den Gegner. Nach drei Sätzen liessen sich die Gastgeber mit einem 6:4 Sieg feiern. 

Immerhin: einen Punkt haben wir in Pratteln geholt. Es wäre mehr drin gelegen, wenn Erich sein Spiel gegen Thomas gewonnen hätte, wo er doch jeweils klar führte. Aber so ist Tischtennis und so ist es gegen gute Abwehrspieler. Diese Spieler zeigen enorme Kämpferqualitäten. Erich ist sicher kein Vorwurf zu machen. Die Tischtennisgötter waren heute im Spiel gegen Thomas nicht auf seiner Seite.

Im zweien Match dieser Saison spielten wir zu Hause gegen Aarau1. Beat Schneider (C9), Bruno Carcer (C9) und Thomas von Bergen (C6) vertraten die Aarauer Delegation. Und sie vertraten sie sehr gut! Mit 3:7 wurden wir  gebodigt. Haseeb konnte mit seiner Klasse alle drei Spiele gewinnen - was ich auch erwartet hatte. Schliesslich kann Haseeb immer wieder mit mir trainieren....... so "musste" ich auch vor diesem Match am Mittwoch in Niedergösgen mit Haseeb den Abend verbringen. Haseeb war der Meinung, dass er unbedingt noch etwas trainieren müsse - er treffe keinen Ball..... Gegen Aarau traf er dann aber die Bälle sehr gut und liess nichts anbrennen. Nur gegen Tom musste er zu Beginn fighten und gewann nur mit 3:1. Gegen Bruno und Beat bekundete er dann gar keine Mühe und gewann klar mit 3:0 Sätzen.

Ebenso deutlich gewannen dafür die Aarauer gegen den Rest von Schöftland 2. Markus verletzte sich noch leicht am Unterschenkelmuskel im ersten Match. Vielleicht wäre für ihn noch etwas drin gelegen. Gegen Tom verlor er leider knapp über fünf Sätze. Gegen Bruno und Beat verlor er aber deutlich über vier und drei Sätze. Ich spielte anständig mit und verlor gegen Bruno als auch gegen Beat mit 1:3 Sätzen.  Gegen den mit kurzen Noppen spielenden Beat spielte ich aus meiner Sich so gut wie zuvor - doch es reichte nicht.

Das Doppel mit Haseeb war gelinde ausgedrückt eine Katastrophe. Sang und klanglos wurden wir mit 5:11, 2:11 und 6:11 abgefertigt.

Immerhin: Dank der Klasse von Haseeb konnten wir einen Punkt an diesem Abend mit nach Hause nehmen.

Am Mittwoch spielten Haseeb, Markus und meine Wenigkeit das erste Saisonspiel in Oberohrdorf. Markus spielte zum letzen Mal in der Saison 2006/2007 aktiv Meisterschaft. Damals in der ersten Liga mit Rolf Buchser, Erik Maey und Beat Knoblauch.

Nach 9 von 14 Spielen erzielte er damals eine Bilanz von 5 zu 22. Er war allerdings mit C8-Klassierung auch einer der tiefst klassierten Teilnehmer in jener Erstligagruppe.

 

Nun, am gestrigen Abend steht bei Markus eine 3:0 Bilanz, bei Haseeb ebenfalls eine 3:0 Bilanz und bei mir...... auch eine 3:0 Bilanz. Der Einstand in die Saison ist geglückt! Wir konnten Oberrohrdorf mit 10:0 besiegen.

Der Gastgeber musste allerdings mit Ersatz antreten. Stefan Ramisch D3 ersetzte Lorenzo Zoccoletti C6. Er spielte mit Richard Morks C7 und Benjamin Volmert D5. Insgesamt gaben wir drei Sätze ab - was heisst wir? - ich gab drei Sätze ab. Haseeb und Markus spielten tadellos und gewannen alles klar mit 3:0. Ich sorgte an diesem Abend ein bisschen für Spannung und war bestrebt, nicht allzu früh die Halle wieder verlassen zu müssen.....

Gegen Stefan D3 lag ich schnell weit hinten im ersten Satz, kam dann dennoch zu Satzball um dann in der Verlängerung noch zu verlieren - ärgerlich. Satz 2 und drei konnte ich relativ klar gewinnen um dann im vierten Satz mit 5 zu 9 hinten zu liegen. So etwas ist natürlich sehr unangenehm, vor allem wenn die beiden Clubkollegen zusehen und man merkt, dass sie sich so ihre Gedanken machen..... Also: es musste jetzt einfach ein Sieg her. Ich kämpfte mich zum 10:9 Matchball heran - oder lag ich noch 9:10 hinten?? Egal. Irgendwann stand es 10:10 und das Match wogte hin und her. Mehrmals Matchbälle für mich - aber auch Satzbälle für Stefan. Mit 17:15 konnte ich dann endlich das Match für mich entscheiden - puhhh - Glück gehabt!

Immerhin: Auch Markus gewann sein Match im dritten Satz nur mit 13:11 gegen Stefan.  Ich konnte dieses Spiel leider nicht beobachten. War ich doch selber beschäftigt mit Richard. Den ersten Satz verlor ich unglücklich mit 9:11. Im zweiten hatte ich keine Chance - ich ärgerte mich noch über die kassierten Netzbälle vom ersten Satz. Dann aber kam ich besser ins Spiel oder Richard immer wie mässiger. Ihm wollte am Schluss nicht mehr viel gelingen. Mit 5:11 ging der fünfte Satz doch etwas überraschend klar an mich. 

Haseeb gab eine Demonstration seiner Klasse an diesem Abend. Gegen Stefan gab er während dem Match noch ein wenig Returnunterricht. Im Doppel wuchtete er brutal harte Topsspins den Gegnern auf die Platte - chancenlos mussten Stefan und Benjamin die Überlegenheit eingestehen. Es schlichen sich natürlich immer auch wieder mal Fehler ein, weil Haseeb volles Risiko spielte - er war allerdings nie im Zweifel, wer als Sieger von der Platte gehen würde....

Mit Benjamin haben die Oberrohrdorfer einen Antispinspieler in ihren Reihen. Gegen Haseeb konnte er nicht viel ausrichten. Zu schnell und zu präzise waren seine Topsspins. Markus und ich spielten weniger mit Topsspins - diese konnte Benjamin häufig sehr unangenehm kurz blocken. Markus und ich spielten einfach mit Benjamin mit, sodass auch er mal etwas riskieren musste und Fehler machte. Auf diese Weise liefen wir ihm nichts ins Messer und konnten relativ klar mit 3:0 gewinnen.

Fazit: An einem wunderschönen Sommerabend, den man auch gerne zu Hause im Garten genossen hätte........ kamen wir in den Genuss von jeweils drei Siegen. Da verzichtet man doch gern auf die "Grillade" und freut sich auf die nächsten Spiele.

Am 1.Mai, dem Tag der Arbeit führten wir heuer die Clubmeisterschaften durch. Im Vorfeld zu reden gaben die wenigen Anmeldungen zu diesem Traditionsanlass. Im Vorstand überlegte man sich, ob man die Meisterschaften absagen sollte. Obwohl auf Wunsch der Mitglieder das Datum sehr früh bekannt gegeben wurde, konnten sich viele "Schöftler" nicht zu einer Teilnahme durchringen. Offenbar verkannte der Vorstand den Umstand, dass sehr viele Mitglieder lieber an 1.Mai Kundgebungen teilnehmen wollten, als ihrem Hobby zu frönen.....

Wie dem auch sei. Wir führten die Spiele durch und so trafen sich bei regnerischem und kaltem Wetter acht Erwachsene und drei Jugendspieler in der Turnhalle zu Schöftland. Wir spielten in zwei Gruppen, die ersten vier erkoren dann den Clubmeister in weiteren Gruppenspielen, die anderen spielten die Plätze 5 - 8, und die letztklassierten die Plätze 9-11 aus. Erfreulich war, dass Fabio Vezzio mit von der Partie war. Er nahm auch schon an diesem Anlass teil - doch dieses Jahr war er als Passivmitglied und für nächste Saison als Clubmitglied am Start. In folgenden Gruppen wurde gespielt, wobei die Jugendspieler bei den Erwachsenen mittaten und gleichzeitig in ihrer Kategorie den Sieger erkoren:

Gruppe 1:                                                                                                                                      Gruppe 2:

Erich                         Favorit, Clubnummer 1, Rekordsieger, und und und                                             Haseeb                   der Knöchelverletzte, Nummer 2                                       

Przemek                    Das Kraftpaket, der Linkshänder,                                                                       Daniel König            der "Altersmeister"

Fabio                        Neumitglied, der Fighter                                                                                   Daniel Lanz              Aufschlagwundertüte, der "Ballwechsel-Verlangsamer"

Martin                       "Trainingsweltmeister", Fitnessspezialist......                                                       Joel                         der Youngstar

Colin                         der Ruhige                                                                                                     Nils                          das Energiebündel, der "Vorlaute"?.......                      

Tim                          Der Neueinsteiger    

 

Bei Punktegleichstand wurde automatisch der tiefer klassierte Spieler auf die bessere Rangierung gesetzt.

Nun, mehr oder weniger setzten sich die Favoriten durch. Erich gewann in der Gruppe 1 logischerweise souverän. Hier war vor allem spannend, was sich Przemek und Fabio für ein Duell liefern werden. In der Meisterschaft verlor Przemek gegen Fabio.  Heute konnte sich Przemek mit 3:1 durchsetzen, wobei die Satzresultate äusserst knapp waren. Der Schreibende hätte die Rangliste etwas durcheinander bringen können. Im fünften Satz gegen Przemek führte er noch mit 7:3 und verlor dann mit 11:9!!!!! Mit einem Sieg wäre der Präsi nämlich auf Rang zwei gemäss der abgemachten Klassierungsregel gerückt. So aber entsprach die Schlussrangliste der Setzrangliste.

In Gruppe 2 verlief es spannender. Joel gewann gegen Haseeb und Daniel König, sodass der Youngstar mit Haseeb die Plätze eins und zwei belegten. Daniel König und Daniel Lanz folgten auf Rang drei und vier. Somit durften sich Przemek, Joel und Haseeb mit Erich um den Meistertitel raufen. Joel gewann gegen Przemek, Haseeb gegen Joel und Przemek gewann im fünften Satz gegen Haseeb. Dies bedeutete Punktegleichstand hinter dem Sieger Erich. Gemäss der vorgängig abgemachten "Klassierungsregel" kam Joel so auf den verdienten zweiten Platz! Bravo!! Przemek wurde so sogar noch vor Haseeb dritter!

Rang fünf erkämpfte sich Fabio, vor Daniel König, Martin und Daniel Lanz. Daniel Lanz spielte heute weit unter seinen Verhältnissen. Ihm wollte aber auch gar nichts gelingen.

Die Plätze 9-11 waren gleichbedeutend mit der Jugendrangliste. Diese Resultate sind beim Textautor noch nicht eingegangen, weil er bei der Rangverkündigung mit dem Grill beschäftigt war - respektive mit der glühenden Holzkohle im Grill! Jawohl - wir trafen uns nämlich am Schluss der Veranstaltung noch in Zofingen zum gemütlichen Beisammensein. Die Resultate werden an dieser Stelle noch geliefert.....

So: jetzt folgen mit Verspätung die Resultate der Jugendspieler. Nils gewann gegen beide Spiele. Somit wurde er Clubmeister bei den Jugendspielern. Bravo! Etwas überraschend siegte Tim gegen Colin. Am Vormittag in den Gruppenspielen gewann Colin noch klar mit 3:0. Doch nun musste er sich mit 1:3 geschlagen geben. Tim wurde also zweiter und Colin logischerweise dritter.

Wie gesagt: ab ca. 15.00 Uhr war in Zofingen open house. Von Weil kamen noch Alen mit Familie zum Grillierplausch. Trotz nassem Wetter brutzelten die Fleischstücke und Wurstwaren auf dem Grill, sodass der Hunger gestillt werden konnte. (Bilder siehe Fotogalerie)

Draussen sitzen und essen war natürlich nicht möglich. Nach dem Essen verbrachten wir den Tag und Abend mit "Töggele", Diskutieren, Pokern (unter der Regie von Alen), Hund spazieren führen (Nils und Colin) usw., usw. 

Ich freue mich auf nächstes Jahr und hoffe, dass wieder mehr Spieler aktiv mitmachen werden. Alen auf alle Fälle möchte, wenn es seine Hüften und Terminplan zulassen, nächstes Mal dabei sein.....

                  

 

 

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