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Am Freitag spielte unser Fanionteam gegen Ostermundigen. Erich, Reto und Christoph, er ersetzte gegenüber der Vorrunde Patrick, spielten gegen Kilian Althaus (B15), Severin Gilliéron (A17) und gegen Sonja Schenk (D3). Der stärkste Ostermundiger, Roman Wyss (A17), fehlte leider. In der Vorrunde gewann unser Team mit 6:4. Nun war es eine klare Sache. Mit 8:2 Punkten holte unser Team vier Zähler. Bei beiden Mannschaften geht es nur noch ums Prestige. Abstieg ist für beide Mannschaften kein Thema. Trotzdem wird natürlich um jeden Punkt gefightet - eben- das Prestige ist auch wichtig.

Erich musste nach seinen langen Thailandferien erst wieder Tritt finden - obwohl: man hat ja bei Erich so langsam das Gefühl, dass Ferien gegenüber der Arbeit eher den Normalzustand darstellen......-  und so musste er also gegen einen starken Kilian alles geben. Erst im fünften Satz gewann unser Erich mit 11:5 Punkten. Reto gewann gegen Severin wie schon in der Vorrunde sicher in vier Sätzen.  Das Spiel Reto gegen Kilian war dann herrlich zum Zuschauen. Mit vielen tollen Ballwechseln - Gegentopspins - konnten die leider etwas wenigen Zuschauer begeistert werden. Reto musste sich im fünften Satz knapp geschlagen geben. In der Vorrunde gewann Reto noch deutlich in drei Sätzen. Leider ging ihm in diesem Match auch noch sein altes, unersetzliches Holz in die Brüche!

Christoph gewann logischerweise gegen Sonja, verlor aber gegen Severin. Es Stand 4:2 für unser Team, weil natürlich auch Erich gegen Sonja gewinnen konnte. Das Doppel mit Reto/Erich gegen Kilian/Severin ging über vier Sätze an Schöftland.

In den letzten Einzelspielen gings natürlich wieder ums Prestige. Christoph zeigte sich top motiviert und spielte gegen einen starken Kilian wie in einem Guss!  14:12 war im ersten Satz noch knapp, dann aber folgte ein klares 11:4 und 11:5. Bravo! Reto gewann logischerweise gegen Sonja. Im letzten Einzel, Erich gegen Severin, wurde es noch einmal spannend. Erich hatte seinen Gegner eigentlich im Griff und doch wurden alle Sätz sehr knapp. 11:9 und 12:10, dann folgte nach 1:7 Rückstand noch ein 10:10 mit anschliessendem 10:12 für Severin, und auch der vierte Satz mit 12:10 wurde wieder eng - doch am Schluss gewann Erich doch relativ klar und "sicher"in vier Sätzen.

Mit 28 Punkten liegen wir auf Platz drei, zwei Punkte vor Aarberg, unserem nächsten Gegner. Bei dieser Partie geht es dann wieder ums Prestige - nach dem 1:9 Debakel der Hinrunde dürfen wir hoffentlich eine deutliche Steigerung von unserem Team erwarten.

In einem äusserst wichtigen Spiel gegen den Abstieg erreicht unsere Mannschaft einen tollen 6:4 Auswärtserfolg. Frick spielte mit Joachim Prinzbach(C9), Bernd Wenger (C8) und Michael Bauer(C6). Mit 23 Klassierungspunkten hatte Frick etwas mehr Zähler als unser Team (21 Punkte). Zusammen mit dem Heimvorteil in Frick durfte also nicht von einem Sieg ausgegangen werden.

 Joel startete im ersten Spiel des Abends mit einem wichtigen Sieg gegen Michael Bauer. In einem spannenden Fünfsatzkrimi entschied Joel die Partie im Fünften mit 11:8 zu seinen Gunsten. Ebenso reüssierte Daniel gegen Bernd in einem spannenden Fight in vier Sätzen. Mit 14:12, 11:9, 11:13 und mit 15:13 bodigte Daniel seinen Widersacher äusserst knapp! Bravo! Daniel König gewann gegen den stärksten "Fricker" Joachim in vier Sätzen. Unser Team lag mit 3:0 in Führung!! Die nächste Einzelrunde entschied Frick für sich. Bernd gewann gegen Joel und Joachim triumphierte über Daniel. Michael musste Daniel König als Sieger vom Tisch ziehen lassen. Vor dem Doppel lagen wir somit mit 4:2 in Front! Dem Doppel kam nun eine sehr wichtige Bedeutung zu. Daniel König und Joel spielten gegen Bernd und Joachim. Unser Team erwies sich als das etwas Bessere und konnte im fünften Satz mit 11:7 gewinnen. Daniel König gewann dann auch noch sein letztes Einzel und sommit war der Sieg im Trockenen. Joel zeigt gegen Joachim eine tolle Leistung. Im fünften Satz erst musste er sich geschlagen geben. Daniel verlor sein letztes Spiel gegen Michael in vier Sätzen. Dies spielte alles keine Rolle mehr, weil der Sieg dank der tollen Leistung von Daniel König gesichert war. Wie knapp der Sieg war lassen folgende Zahlen verdeutlichen: 6:4 in den Matches, 22:19 in den Sätzen und 385:383 in den Punkten! Vor dem Spiel hatten beide Mannschaften 14 Punkte. Jetzt führt unser Team mit 17 gegen 15 Zähler. Es bleibt extrem spannend in dieser Gruppe, was den Abstieg betrifft. Wenn man die Resultate der Vorrunde betrachtet, so könnten am Schluss drei Teams mit 18 Punkten dastehen. Brugg, Frick und Schöftland. Realistischerweise kann unser Team noch Punkte holen gegen Möhlin. Das Spiel findet am Donnerstag, dem 3.3 bei uns statt und hätte Zuschauer verdient! Gegen Lenzburg und Wettingen liegt sicher auch noch etwas drin, wenn unser Team in Bestbesetzung antreten kann.

Gegen den Tabellenzweiten hatten wir es mit einem starken Gegner zu tun. Die Griesser-Brüder (Simon C9, Andreas B11), und Sandro Civelli C9 haben immer noch die Möglichkeit den ersten Tabellenplatz den Spielern aus Muri streitig zu machen. Sie wollten und mussten 4 Punkte gegen uns holen. Beat und ich konnten leider diesem Ansinnen nicht viel entgegen setzen. Wir verloren alle unsere Partien. Wir gaben unser bestes - aber es war halt nicht gut genug. Ich verlor den letzten Match knapp im fünften Satz gegen Sandro - fast hätte es zu einer kleinen Sensation gereicht.

Monika hingegen spielte gross auf. Sie gewann gegen Sandro über vier Sätze. Gegen Simon Griesser musste sie über fünf Sätze gehen - sie siegte, nachdem sie mit 0:2 Sätzen hinten lag noch mit 11:6, 11:9 und 11:9. Gegen Andreas war sie ziemlich chancenlos. Sie gewann zwar den ersten Satz - aber dann fand Andreas immer besser ins Spiel und reüssierte dann schliesslich über vier Sätze.

Das Doppel ging auch an Brugg. Mit den beiden Siegen von Monika reichte es nur zu einem 2:8 Resultat. Dies ergibt für Brugg vier Punkte und weiterhin einen spannenden Verlauf um Platz 1. Muri ist sicher noch im Vorteil - aber es kann noch einiges passieren.

Wir liegen immer noch auf Rang 3. Im nächsten Spiel müssen wir aber auswärts gegen Döttingen spielen - dann könnte die Tabelle etwas anders aussehen.

Reto, Christoph und Ike spielten am Freitag gegen Aesch. Unsere Mannschaft ist leider momentan geschwächt. Erich weilt in den Ferien, Patrick ist mit seinem Asthma gesundheitlich immer noch angeschlagen und Ike ist immer noch mit seinem Knie handicapiert.

Unsere Spieler gaben ihr Bestes. Reto gewann standesgemäss zwei Partien und die dritte gegen Daniel Kurth gewann er kampflos wo. Christoph spielte eine solide Partie (er war gerade aus einem Skilager zurückgekehrt) und konnte gegen Davor Petrovic (B14) und gegen Stefan Wüest (B14) gewinnen. Gegen Stefan war es allerdings sehr knapp. Die Sätze zwei und vier gingen an Stefan mit 11:4 und und 13:11. Satz 1 gewann Christoph mit 12:10, den dritten mit 11:9 und den den entscheidenden fünften mit 16:14!! Insgesamt gewann Stefan in dieser Partei 57 Punkte und Christoph 54. Als Sieger liess sich dann allerdings Christoph feiern.

Ike hatte etwas Pech und spielte trotz Verletzung und Trainingsmangel gut. Er konnte leider kein Einzel gewinnen, verlor aber den letzten Match gegen Davor im fünften knapp mit 10:12. Dafür konnte er im Doppel mit Reto gewinnen. Auch hier war  es knapp und ging über fünf Sätze. Mit 11:5 behielten unsere Schöftler das bessere Ende für sich. In der Endabrechnung war dieser Doppelsieg aber enorm wichtig. Unser Team gewann so nämlich mit 6:4 und konnte drei Punkte aus dem Baselbiet nach Hause bringen.

Momentan liegen wir auf dem soliden vierten Platz. Am 5.Februar geht's mit einem Heimspiel gegen Ostermundigen weiter.

 

 

 

Am Montag spielte unsere 6.Ligamannschaft gegen das Schlusslicht Baden. Da wie gewohnt das Montagstraining gut besucht war, wollte unsere Mannschaft auf zwei Tischen spielen. Baden behagte dies aber gar nicht. Sie wollten auf drei Tischen spielen. Da wir ja gute Gastgeber sind, gewährten wir ihnen diesen Wunsch selbstverständlich. Was wollte das Team aus Baden damit bewirken? Wollte es seine Leidenszeit verkürzen? Nach einer Stunde und zehn Minuten war das Match nämlich vorüber. Die Gastfreundschaft hörte natürlich beim sportlichen Wert auf und unser Team mit Rea, Ferdi und Fabien schickten die Badener mit einer 0:10 Niederlage nach Hause. Kein Satzgewinn liessen unsere Spieler den Gästen zu.

Mit drei Punkten Vorsprung führen wir momentan die Tabelle wieder an. Der Aufstieg rückt immer wie näher. Mathematisch könnte er noch verhindert werden. Aber mit 9 Siegen aus 9 Spielen müsste nun noch einiges passieren, um den Aufstieg zu verpassen.

Chlaushock 2015

Der diesjährige Chlaushock fand ausnahmsweise in Zofingen statt. Dieses Mal verlegten wir einen grossen Teil des Anlasses nach draussen. In der Hoffnung, einen Samichlaus anzutreffen, pilgerten knapp zwanzig Schöftler mit Anhang beim Bärenhubel in Zofingen in den Wald. Leider trafen wir keine Bären und leider auch keinen Nikolaus an. Dafür entdeckten wir einen schönen Ort mitten im Wald. Mit kleinen Kerzen und zwei grossen, brennenden Finnenkerzen war der Platz angenehm warm und stimmig ausgeleuchtet. Zu einem Apéro sagte niemand nein und bald waren die Erwachsenen in anregende Gespräche vertieft. Die Kids durften (oder mussten) unterdessen Esswaren im Wald suchen gehen, die der Samichlaus auf seinem Weg verloren hatte. Mit Karte bestückt zogen Nils, Colin, Dunja, Marvin, Fabian, Seraina und Tabea los. Gesellschaft leisteten ihnen Erich und Dalila, ihres Zeichen ein Vierbeiner mit Vorlieben für Rauch, Feuer und Action im allgemeinen.

Schon bald waren die Esswaren gefunden. So sassen oder standen alle beisammen und genossen den schönen, relativ milden Winterabend. Gemeinsam ging's dann nach knapp zwei Stunde mit einem Fackelzug weiter durch die Dunkelheit, weil noch weitere Esspakete gefunden werden mussten. Zwar sichteten wir wie oben erwähnt keinen Nikolaus. Trotzdem wurden alle Anwesenden vom Sankt Nikolaus auf schriftlichem Wege gelobt und getadelt. Trotz seines Stresses hinterliess Sankt Nikolaus unserem Präsidenten nämlich seine Notizen, welche er während des ganzen Jahres über uns gemacht hatte. Im grossen und ganzen erhielten wir alle sehr viel Lob und keiner musste nur annähernd befürchten, mit einer Rute oder gar mit einer Verschleppung in den Schwarzwald wegen ungebührlichen Verhaltens bestraft zu werden.

Der Schreibende hatte einzig ein wenig Bedenken wegen Erich. Ihm wurde vor allem sein Ereifern über gegnerischer Netzbälle vorgeworfen. Ein Punkt, den der Nikolaus natürlich ganz treffend erkannt hatte. Vermutlich hatte Nikolaus Mitleid mit unserem Verein, weil ja Erich am nächsten Tag bereits für die erste Mannschaft wieder im Einsatz stehen musste und er als Teamleader natürlich unverzichtbar für den Verein ist. Der Präsi war sichtlich froh, dass somit alle unversehrt bei ihm zu Hause erscheinen konnten und niemand mit dem Nikolaus in den Schwarzwald ziehen musste.

Jetzt wurde ein feines Chilli con Carne in der warmen Stube verspiesen. Anschliessend gabs ein feines Dessertbuffet mit mitgebrachten Köstlichkeiten. Gegen 22.00 Uhr verliessen die letzten Samichlaushöckler die ausgelassene Runde - froh, vom Nikolaus verschont und gleichzeitig stolz von ihm gelobt worden zu sein, müde vom langen Tag und schon wieder ein wenig angespannt vom kommenden Arbeitstag.

Im ersten Match der Rückrunde mussten wir gegen den klaren Tabellenleader spielen. Im Gegesatz zur Vorrunde erschien Muri noch stärker vertreten. Mit André Brunner (B12), Daniel Kaufmann (C8) und Christian Marthaler (C8) bekamen wir happige "Brocken" vorgesetzt. Haseeb hat sich bekanntlich in die Erstliga-Mannschaft verabschiedet, Trung möchte nicht mehr spielen und Beat hat eine Handverletzung. Somit kamen der starke Przemek (C7), die rekonvaleszente Monika (C6) und der trainingsfleissige Textautor (D4) zum Einsatz. Was muss dieser Schreiber nicht alles für Bermerkungen über sich ergehen lassen: "Du trainierst ja mehr wie Ma Long!! Wehe du gewinnst nichts!!"(zB. gegen Spreitenbach), "Du mit deiner Technik!!-zeig mal was Du kannst"..... Auf alle Fälle war ich an diesem Abend sehr motiviert - davon später mehr.

Pzremek spielte stark an diesem Abend. Gegen Daniel gewann er in drei Sätzen, gegen Christian über fünf Sätze. Dabei machte er sehr spannend und beendete den fünften Umgang mit 13:11 zu seinen Gunsten! Gegen André gab es ein spannendes Spiel mit vielen schönen Ballwechseln. André war allerdings zu stark und bodigte unsere Nummer eins über vier Sätze! Im Doppel musste Przemek mit mir Vorlieb nehmen. In vier Sätzen mussten wir den "Murianern" den Sieg zu gestehen. Im vierten Durchgang führten wir noch mit 4:2 um dann mit 4:11 zu verlieren....

Monika spielte ganz ordentlich. Gegen Daniel hatte sie im ersten Satz noch Spielbälle zum Satzgewinn, verlor dann aber knapp mit 12:14. Auf ein 6:11 folgte dann ein schöner 11:2 Sieg. Im vierten wurde es knapp doch leider ging das Match mit 7:11 an Muri. Gegen André war sie an diesem Abend chancenlos. In der Hinrunde hatte sie noch Matchbälle gehabt - diesmal ging sie mit 3:11, 4:11 und 5:11 unter. Bis jetzt hatten wir also erst die beiden Siege von Przemek auf unserer Scorerliste. Der Schreibende spielte an diesem Abend ganz gut - leider reichte es nicht zu einem Sieg. Die Leistung war aus meiner Sicht sehr gut. Gegen Christian war ich im Hinspiel schlicht und einfach chancenlos. Diesmal konnte ich die Partie offen halten. Nach erstem Satzgewinn verlor ich knapp mit 8:11, 12:14 und 8:11. Gegen André war ich chancenlos. Gegen Daniel konnte ich früher schon einmal gewinnen - an diesem Abend  hatte ich leider etwas gar viel Pech. Im vierten Satz musste ich zu Beginn einen Aufschlag mit Kante entgegen nehmen - besser platzieren geht nicht! Dann folgten einige brutale Netzbälle und am Schluss verlor ich mit 11:13. Schade!

Wer mitgezählt hat, merkt, dass wir immer noch auf zwei Punkten sitzen.

Nun folgte am Schluss das letzte Einzel. Monika gegen Christian. Die beiden Protagonisten machten es spannend. 7:11, dann 11:1!! und 11:9 für Monika. Na also - vielleicht holen wir ja doch noch einen Punkt!! Der Vierte Satz ging mit 4:11 verloren. Der Entscheidungsdurchgang wogte auf und ab. Monika setzte Christian mit schön platzierten Winkeltopspins unter Druck, sie führte mehrheitlich doch dann stand es 8:10. Mit einem schön verwerteten Angriffsball verkürzte sie auf 9:10! Spannung pur. Wieder setzte sie zu einem Topspin an - aber, aber: Der Ball blieb ganz knapp am Netz hängen! Mit 9:11 im fünften Satz musste sich Monika und Schöftland 4 geschlagen geben. 2:8 verloren und leider keinen Punkt den "Murianern" gestohlen.

Wir hatten ja dank Przemek, Trung und Haseeb bis jetzt genügend Punkte gewonnen und liegen weit weg von einem möglichen Abstiegsplatz. Dieser "Nuller" tut also noch nicht so weh.

 

Im Spitzenduell gegen Wettingen holte unsere Mannschaft einen wichtigen 6:4 Erfolg. Fabian musste ganz kurzfristig wegen einer Erkältung absagen, sodass Colin kurfristig einspringen durfte oder aushelfen musste - je nach sichtweise. Wettingen erschien ebenfalls nicht in Topbesetzung. Auch in Wettingen lagen mehrere Spieler wegen einer Erkältung zu Hause im Bett. Giuseppe d'Imperio (D1), Otmar Hörler (D2) und Hans Christiansen (D2) sollten für Wettingen die Kohlen aus dem Feuer holen. Giuseppe als D1-Spieler sorgte vor allem bei Ferdi für einen roten Kopf. Wieso das? Einerseits mühte sich Ferdi redlich ab und kam recht ordentlich ins Schwitzen - andererseits nervte sich Ferdi, wieso der Verband einen solchen Spieler als D1 einstuft. Giuseppe war früher immerhin NLB-Spieler mit einer Klassierung von B15!!! Über vier Sätze musste sich Ferdi geschlagen geben. Auch Colin blieb gegen Giuseppe chancenlos (6.11, 3:11, 3:11). Colin spielte ganz ordentlich an diesem Abend. Leider reichte es noch nicht zu einem Sieg gegen diese Routiniers. Ferdi konnte mit seinem Können und seiner Routine besser glänzen und verbuchte gegen Otmar und Hans zwei Siege über jeweils drei Sätze. Zudem gewann er mit Rea das wichtige Doppel. Im fünften Satz bodigten sie Giuseppe und Hans mit 11:7!

Rea spielte an diesem Abend gross auf und gewann alle Einzel sowie das Doppel. Gegen Giuseppe musste sie allerdings auch kämpfen. Erst im fünften Satz, dafür relativ klar mit 11:5 triumphierte sie über den ehemaligen NLB-Spieler. Dank diesen wichtigen Siegen von Rea glückte der Sieg über Wettingen. Wir haben momentan sechs Punkte Vorsprung auf Wettingen (ein Spiel weniger) und neun Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Bremgarten. Gemäss Aussage von Beat sollten zwei Mannschaften aufsteigen - es sieht also sehr gut für uns aus.

 

Am Freitag spielten wir, Ferdi, Carl und Martin, zu Hause gegen Winznau. Die Familie Stebler (Vater Guido, Tochter Saskia) mit José Carabantes vertrat Winznau. Schöftland wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann mit 7:3. Ferdi und der Schreibende liessen nichts anbrennen und gewannen ihre Einzel klar. Carl konnte Saskia in einem spannenden Fight über fünf Sätze bezwingen. Er musste im fünften Umgang noch drei Matchbälle abwehren um dann mit 12:10 zu gewinnen. Des einen Freud ist des anderen Leid. Saskia war nach diesem Spiel verständlicherweise für eine gewisse Zeit untröstlich. Sie rappelte sich wieder auf und konnte dann im letzten Einzel gegen Ferdi tolle Ballwechsel zeigen. Natürlich ist Ferdi ein zu grosser Routinier aber mit 11:7,11:9,9:11!!!!!! und mit abschliessendem 11:8 zog sich Saskia ganz anständig aus der Affäre. Das Doppel mussten wir Winznau zugestehen.

José Carabantes zeigte auf der Winznauer Seite neben Saskia eine ganz gute Leistung. Mit seiner lockeren und technisch sehr schönen Spielweise kann er es sicher weit bringen, wenn er weiterhin fleissig trainieren wird. Gegen Carl gewann er klar. Gegen die "alten Papis" Ferdi und Martin reichte es noch nicht ganz - mit der Betonung auf  "noch nicht". Schau'n mer mal.

Ferdi und Martin also drei Punkte, Carl einen - das ergibt 7:3 und drei weitere Punkte im Gesamtscore.

Zum Glück erschien noch Beat als Zuschauer, sodass der Schreibende zusammen mit Ferdi und Erich (er trainierte mit Przemek) noch zu einem Schlummertrunk einkehren durften. Dabei konsultierten wir das Sportreglement des NWTTV's und stellten fest, dass vermutlich jeweils zwei Mannschaften aus der sechsten Liga aufsteigen werden. Momentan sieht es also ganz gut aus. Wir liegen ja an erster Stelle - punktgleich mit Wettingen. Rang drei liegt 7 Punkte zurück.

Am Samstag spielte unser Fanionteam auswärts gegen Pratteln. Nach zwei Niederlagen durfte man gespannt sein, wie sich unsere Mannschaft gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn schlagen wird. Erich, Reto und Patrick traten gegen Thomas Vorherr (A18), Edgar Hagmann (B15) und Wladislaw Fortuna (C10) an. Als Unterstützer unseres Teams waren die Freundin von Patrick, Daniel Lanz und der Schreibende anwesend. Geklatscht und mitgefiebert schienen nur die "Schöftler" zu haben - die "Prattler" waren sehr ruhig -obwohl als Zuschauer in der Ueberzahl.

Die Partie verlief sehr ausgeglichen. Reto gewann gegen Edgar relativ klar. Erich hatte gegen den Verteidigungskünstler Thomas Vorherr mehr Mühe und verlor über vier Sätze. Die Klasse von Thomas ist unbestritten und in der NLC ist er eine Bank. Trotzdem hat Erich mehrheitlich gegen ihn schon gewonnen. An diesem Abend lief es für Thomas. Gemäss der Aussagen der Spieler lag es eventuell auch am Nittaku-Ball. Für Laien mag dies vermutlich etwas gar suspekt klingen. Trotzdem ist es frappant, wie die Qualität der neuen Plastikbälle enorm variiert und wie mit diesen neuen Bällen auch anders gespielt werden kann und zum Teil auch gespielt werden muss. Mit dem oben erwähnten Ball kann auf alle Fälle weniger hart "geschossen" werden, was sicher auch ein Vorteil für den Verteidigungsspieler ist.

Patrick zeigte gegen den jungen Wladislaw eine solide Leistung und reüssierte über vier Sätze. Nun musste Reto gegen Thomas. Auch hier zeigte sich das gleiche Bild. Reto verlor relativ klar. Der Schreibende erinnert sich an vorherige Duelle, bei denen Reto mit harten Endschlägen zum Ziel "Punktgewinn" kommen konnte. An diesem Abend war er es unmöglich. Auch Reto musste viele, langsame Topspins ziehen, den Gegner an den Tisch locken um dann mit einem schnellem Topsspin versuchen, zum Punkt zu kommen. Thomas konnte diese Topspins immer wieder gekonnt retournieren. Thomas glich also zum 2:2 aus.

Patrick gegen Edgar war dann eine etwas komische Partie. Der Schöftler führte 2:0, musste das 2:2 hinnehmen, obwohl der im vierten Satz noch mit 9:6 führte!! Patrick leidet seit einiger Zeit an gesundheitlichen Problemen und offenbar schien sein Körper nicht mehr mithalten zu können. Er gab im fünften Satz aus gesundheitlichen Gründen forfait. Die Leistung von Edgar soll damit überhaupt nicht geschmälert werden. Er spielte sich immer mehr in Spiellaune und kam dann so richtig ins Match rein. Edgar musste auf diese Saison hin seine langen Noppen austauschen, weil die neuen Plastikbälle seinen üblichen Noppenaussenbelag innert einem Training zerstörten!! Thema Plastikbälle.....: Siehe oben. So langsam kommt er mit dem neuen Material immer wie besser zurecht.

Pratteln führte nun 3:2. Erich spielte gegen Wladislaw. 3:0. Klare Sache. Gesamtstand 3:3. Das Doppel wurde nun matchentscheidend. Beide Parteien lieferten sich einen grossen Kampf. Im ersten Satz war Schöftland scheinbar überlegen, verlor dann aber mit 15:13. Der zweite Satz ging mit 11:7 klar an uns. Der dritte wurde wieder spannend - wir gewannen knapp mit 13:11. Im vierten Satz hatten wir Matchball und verloren aber denkbar knapp mit 16:14! Der fünfte Durchgang musste nun entscheiden. Bei 10:8 hatten wir zwei Matchbälle - und gewannen mit 11:8. Bravo!. Nun lag ein Sieg in Reichweite. Patrick trat zu seinem dritten Einzel nicht mehr an. Pratteln glich somit zum 4:4 aus. Reto gegen Wladiwlaw schien auf dem Papier eine klare Sache. A16 gegen C10. Dabei ist zu erwähnen, dass Wladiswlaw sicher besser spielt als C10-Niveau. Im ersten Satz verlor er knapp mit 12:10. Satz zwei war eine klare Angelegenheit für Reto. Im dritten konnte dann der Unterbaselbieter gewinnen um dann aber trotzdem im vierten Satz das Match zu verlieren. In der Zwischenzeit lieferten sich Erich und Edgar ein ausgeglichenes Duell. Mit 11:7, 11:9, 9:11 und 11:9 gewann unsere Nummer Eins über vier Sätze und konnte so den Gesamtsieg mit 6:4 realisieren.

Nach der Vorrunde liegen wir nun Platz auf drei mit 17 Punkten. Die Abstiegsplätze sind weit entfernt. Die Rückrunde darf nun entspannt in Angriff genommen werden.

 

 

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