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Überragender Erich Niessner sichert unserer Mannschaft einen wichtigen Punkt. Schöftland verliert gegen den Tabellenleader mit 3:7. Haseeb und Christoph spielten gut bis sehr gut. Aber gegen sehr starke Gegner resultierten leider keine Punkte. Das Doppel ging knapp verloren.

Gegen den Tabellenersten, welcher aus zwei Partien das Punktemaximum herausholte, rechnete sogar unsere Nummer 1, Erich, nicht mit einem Punktgewinn. Gespannt waren wir vor allem auf den jungen Spieler Ben Meier (C10, 14 Jahre jung), welcher alle Partien gegen hochkarätige Gegner gewinnen konnte. Filippo Nick (A17) und Guglielmo Pinzoni (A16) standen bis zu dieser Partie ebenfalls mit weisser Weste da. 

Christoph startete zuerst gegen den Youngster aus Luzern. Hochmotiviert ging Christoph ans Werk und wurde mit 11:4 vom Tisch geschickt. Christoph rappelte sich auf, war sich auch bewusst, dass ein junger Spieler durchaus zu packen war, weil es an Erfahrung fehlen kann. Tatsächlich wurde die Partie nun eng. Mit 10:12 ging der zweite Satz nach Luzern, der dritte Satz aber verdient mit 12:10 nach Schöftland. Im vierten Satz blieb es durchaus spannend, Ben Meier zeigte was ihn ihm steckte. Vor allem seine Vorhand war so etwas von sicher gespielt, dass am Schluss leider eine 3:1 Niederlage die Folge war. 

Haseeb war viel schneller fertig. Gegen Pinzoni hatte er schlicht null Chance. Pinzoni spielte mit Antitop auf der Backhand. Und diesen Belag wusste er sehr gut einzusetzen. Kamen die Bälle auf seine Vorhand, dann folgten Topspins vom feinsten. Und bei den unspektakulären Bällen wurden diese kurz gelegt, mit Anti oder ohne, wurden geschickt platziert. Für Rapid Luzerner eine Augenweide - für Haseeb ein Lehrstück. Mit 11:3, 11:3, 11:1 wurde Haseeb schon etwas gar brutal geschlagen.

Erich spielte gegen Fillipo Nick. Erich wusste, wie stark sein Gegner spielen konnte. Immerhin war dieser schon in der NLA und NLB im Einsatz. Erich zeigte eine sensationelle Leistung. Zwar ist er der Meinung, er spiele momentan nicht so gut. Doch aus meiner Sicht fightete er so gut wie schon lange nicht mehr. Er war läuferisch flott unterwegs, blockte hervorragend, war nahe am Tisch, dann sofort weit hinten, spielte Abwehr, zog harte Topspins, ging früh zum Ball. Aus "Schöftler" Sicht eine Augenweide. Nach einer 2:0 Führung ging der dritte Satz mit 10:12 an Filippo - und der vierte mit 7:11 ebenfalls. Nun gut, Erich hat einen unglaublichen Siegeswillen und so kam es zu einem spannenden fünften Satz den Erich mit 11:8 für sich entscheiden konnte. "Martin, ich bin kaputt" waren seine Worte nach diesem Fight.

Nun musste Christoph gegen Guglielmo antreten. "Mal schauen, was Christoph zustande bringt", waren die Worte von Haseeb. Viel traute er seinem Kollegen offenbar nicht zu. Christoph hatte allerdings einen grossen Vorteil. Als BMW Fahrer wie Haseeb hatte aber Christoph keine Probleme mit seinem BMI Wert :-))). Nun gut - auch er war chancenlos. Mit 5:11;3:11 und 9:11 zog er sich ein bisschen besser aus der Affäre als Haseeb.

Nun war ich gespannt auf die Begegnung Erich gegen Ben. 11:4, 11:4 für unsere Nummer eins war eine klare Sache - was sollte noch geschehen? Im dritten Satz begann Erich mit Aufschlag, 1:0, dann Aufschlagfehler, oh weh - und schon war die Selbstsicherheit bei Erich weg. Mit nur vier Punkten für Erich verkürzte Ben auf 1:2. Im vierten Satz konnte Erich dann knapp und sicher auch verdient das Match nach Hause bringen. Ben zeigte in diesem Match jedenfalls sein Potential.

Auch Haseeb konnte nun zeigen, was in ihm steckt. Gegen Filippo gelang ihm ein gutes Spiel. Verdient gelang ihm ein Satzgewinn. Und auch im vierten Satz gelang ihm mit 8:11 immerhin eine gute Leistung. Zu einem Sieg reichte es allerdings klar nicht. Vor dem Doppel lagen wir dank Erich also nur mit 2:4 zurück. Und dieses Doppel hatte es nun in sich. Unsere Mannschaft hätte es gewinnen können. Nach verlorenem ersten Satz führten wir im zweiten Durchgang mit 7:3 und verloren wegen vielen kleinen, unnötigen(?) Fehlern noch mit 8:11. Erich und Haseeb kämpften sich zurück und konnten verdient die Sätze zum 2:2 ausgleichen. Haseeb spielte zum Teil phänomenal - Erich sowieso. Der fünfte Satz musste nun entscheiden. Leider nicht zu unseren Gunsten. Wir lagen schnell weit hinten und mussten mit 5:11 die Niederlage akzeptieren. Dem verlorenen zweiten Satz trauerten wir noch etwas hinterher.

Allerdings nicht lange. Christoph zeigte in der letzten Runde gegen Filippo eine tolle Partie. Er brachte seinen Gegner ins Schwitzen und zum "laut" werden. Zwei, drei Mal musste Filippo aus sich herauskommen und sich lauthals motivieren. 11:9, dann 9:11, 9:11 zeigten, wie knapp die Partie verlief. Filippo zeigte Siegeswillen und irgendwie war es am Schluss doch ein verdienter Sieg für den höher klassierten Spieler (6,6).

Erich durfte/musste gegen Guglielmo antreten. Letztes Jahr hatte er in Luzern nach Matchbällen noch verloren. Er wusste also, wie stark sein Gegner spielen kann. 11:9 und 11:6 brachten Erich verdient mit 2:0 in Führung. Im dritten Satz führte er hoch mit 7:3 (?). Ein, zwei Netzbälle, knappe Kante, etwas Diskussion über Regelwidrigkeiten bezüglich Erichs Aufschlag und natürlich auch hervorragend gespielter Bälle von Pinzoni brachten ihn mit 12:10 wieder heran. Der vierte Satz ging ebenfalls knapp mit 11:9 nach Luzern. Im Entscheidungssatz lag Erich dann ständig deutlich in Führung, aus meiner Sicht spielte er wieder viel beherzter und mutiger, ging früh zum Ball und erzwang so Punkt um Punkt. Guglielmo wehrte sich aber vehement und kam noch zum 10:9 heran. Mit 11:9 sicherte sich Erich aber den Sieg und somit einen Punkt für unsere Mannschaft. Bravo, bravo bravo.

Haseeb zeigte gegen den jungen Ben in der letzten Partie eine respektable Leistung - aber dieser junge Spieler war deutlich der bessere Akteur (8,4,8). Der 3:0 Sieg war hochverdient.

Fazit: Dank einer super Leistung von Erich konnten wir einen Punkt gewinnen in Luzern. Erich spielt so gut wie lange nicht mehr. Und last but not least: BMI ist wichtiger als BMW.

 

Schöftland gewinnt gegen Aarberg unerwartet hoch mit 8:2. Aarberg trat wegen "Corona" etwas ersatzgeschwächt an. Erfreulich "viele" Zuschauer folgten dem Match von der Tribüne aus und sahen attraktiven Tischtennissport.

 

 

Für unser erstes Heimspiel konnten wir in Vollbesetzung antreten, Erich (A17), Dajana (B13) und Christoph (B13) massen sich mit Jan Svoboda (B15), Daniel Aebi (C10) und Marc Weber (C7). Der klassierungsstärkste Spieler Marc Steinhauser (A16) fehlte leider "zertifikatsbedingt". Mit Jan Svoboda hatten die Aarberger allerdings einen sehr starken Spieler in ihren Reihen. Er zeigte ein sehr athletisches Spiel und seine Vorhandabschlüsse krachten nur so auf die gegnerische Tischplatte.

Gleich zu Beginn spielten die beiden Nummern Eins gegeneinander. Erich unterstrich einmal mehr, dass der Aufschlag der wichtigste Ball im Tischtennis ist. Zusammen mit seinem gefühlvollen Goldhändchen brachte er Jan beinahe zum Verzweifeln. Der Gegner konnte kein vernünftiges Spiel aufziehen. Erich zermürbte seinen Kontrahenten mit unglaublich guten Aufschlägen. Mit drei zu null Sätzen (6,3,11) konnte sich Erich auf der Bank schon bald wieder ausruhen. Christoph benötigte etwas mehr Zeit und musste sich gegen Daniel über vier Sätze anstrengen (-9,2,10,5). Daniel zeigte tolle Ballwechsel - doch Christoph war eindeutig der komplettere Spieler an diesem Abend. Auch Dajana musste gegen Marc(C7) vier Durchgänge absolvieren. Seit ihrer Geschäftseröffnung konnte sie nur wenig trainieren. Je länger das Match dauerte, umso mehr kam sie ins Spiel und gewann hochverdient.

Nun musste Christoph gegen Jan Svoboda antreten. Der Gegner konnte nun seine Klasse zeigen und mit unglaublich vielen harten Bällen schloss er die Ballwechsel ab. Mit 3:0 sicherte er vorläufig einen Punkt für Aarberg. Erich bekundete eigentlich keine Mühe gegen Marc (C7). Der Underdog konnte allerdings locker aufspielen und es gelangen ihm auch einige schöne Punkte, welche Erich manchmal zum Verzweifeln brachten. Es wart ein typisches Spiel, bei welchem der Gegner nichts zu verlieren aber vieles zu gewinnen hatte - und so gelangen Marc einige unglaubliche Bälle. Trotzdem feierte Erich einen 3:0 Erfolg. Dajana tat es ihm gleich. Gegen Daniel gelang ebenfalls ein 3:0. Allerdings waren Satz zwei und drei relativ knapp (5,9,9).

Vor dem Doppel führten wir also mit 5:1 Punkten. Dajana und Erich waren dann im Doppel gefordert. Sie machten es spannend und so musste der fünfte Satz entscheiden. Hier schwangen unsere Spieler oben aus und mit einem klaren 11:5 sicherte sich unser Team einen weiteren Punkt in Richtung eines "4 Punktesieges".

In der letzten Runde bekundete Christoph gar keine Mühe mit Marc. Seine guten Aufschläge und sein sicheres Spiel liessen ihn locker 3:0 gewinnen. Dajana kämpfte unterdessen gegen Jan. Sie konnte verdient den ersten Satz gewinnen. Auch der zweite Satz lag in ihrer Reichweite. Doch Jan spielte sehr sicher und auch in knappen Situationen zog er sein Ding durch. Er liess es einige Male locker krachen - auch bei Spielstand 9:9. Dajana verlor schlussendlich klar mit 1:3 Sätzen - Aarberg brauchte noch einen Sieg, um uns einen Punkt zu "stehlen". Erich (A17) gegen Daniel (C10) schien eine klare Angelegenheit zu werden. Im ersten Satz führe unsere Nummer Eins klar mit 7:3. Ein Netzball, ein Aufschlagfehler und einige sensationelle Punkte von Daniel liessen das Spiel kippen. Der erste Satz ging an Aarberg (11:13)! Auch der zweite Satz war sehr knapp. Zum Glück konnte Erich diesen mit 13:11 gewinnen. Auch in diesem Spiel zeigte sich einmal mehr, was ein Spieler erreichen kann, wenn er locker mitspielt und nichts zum Verlieren hat. Im dritten und vierten Satz schenkten sich beide Spieler nichts. Erich behielt aber relativ klar die Oberhand und gewann verdient mit 3:1 Sätzen (-11,11,7,8).

Der 8:2 Sieg war somit perfekt. Im Kampf gegen den Abstieg nahmen wir diese vier Punkte logischerweise gerne entgegen. Im "Whatsapp" kursierten darauf nicht ganz ernst zu nehmende Meldungen, die antönten, dass Schöftland nun für den Aufstieg spielen könnte.....schliesslich lagen wir nun an der Tabellenspitze - wer hätte das gedacht? Im nächsten Match gegen einen haushohen Favoriten Luzern werden wir dann wieder auf den Boden der Realität zurückkehren. Am Samstag, den 9.10, werden wir an den Vierwaldstättersee reisen - ich freu mich auf den anschliessenden "Ausgang".

 

 

Heimberg 1 gegen Schöftland 1

In einem gefälligen Auswärtsspiel trotzte Schöftland einem überlegenen Gegner einen Punkt ab. Bester Spieler des Abends: Erich Niessner mit drei Einzelsiegen. Team des Abends war logischerweise unser Gegner, dem aber kämpferisch einiges abverlangt wurde. Trotzdem. Ein Unentschieden wäre nur mit mit viel Glück möglich gewesen. Mit einem Punktgewinn konnte nicht unbedingt gerechnet werden, sodass die Rückkehr nach Schöftland nicht mit Katzenjammer angetreten werden musste.

 

Am Samstag spielte unsere erste Mannschaft gegen das Team aus dem Berner Oberland. Vor dem Corona-Abbruch in der letzten Saison wurde diese Begegnung als letzte Partie in Schöftland ausgetragen. Damals gewannen wir mit 6:4 gegen ein Heimberg, welches ein wenig ersatzgeschwächt antreten musste. Der Schreibende und auch unsere Spieler konnten sich aber bestens an den jungen, wirbligen Samuel Morales und den jungen, unangenehm spielenden Noppenspieler Curdin Robbi erinnern. Erich ging davon aus, dass vermutlich der "beste" Heimberger, Daniel Bühlmann (A17) diesmal mit von der Partie sein würde. Dem war dann auch so. Unseren Spielern Erich (A17), Christoph (B13) und Haseeb (B11) traten also Daniel (A17), Samuel (B15) und Curdin (B15) entgegen.

Die erste Begegnung hatte es dann schon in sich. Erich spielte gegen Curdin. Eine 8:4 Führung reichte Erich nicht zum Sieg im ersten Satz - au weia. Dann ging auch der zweite Satz verloren - noch mehr au weia. Der Schreibende vertraute zwar nach wie vor den Künsten von Erich - eine Wette auf eine Sieg von unserer Nummer 1 hätte er allerdings nicht angenommen. Im Satz drei und vier zeigte Erich nun sein Können, sein Ballgefühl und seine taktischen Fähigkeiten. Er konnte in den Sätzen ausgleichen und hatte nun das Momentum auf seiner Seite. Aber- au weia, au weia, au weia: Zu Beginn des fünften Satzes lag er bei Seitenwechsel mit 1:5 hinten. Nun konnte Erich aber auch noch seinen Siegeswillen demonstrieren. Mit harten, geschlagenen Topspins holte er Punkt um Punkt auf. Am Ende stand mit 11:7 ein nicht mehr geglaubter Punktgewinn auf "Schöftler" Seite.

Haseeb musste gegen Samuel antreten. Diese Partie war schnell zu Ende. Haseeb zeigte aber eine respektable Leistung. Im zweiten Satz kam er auf neun Punkte und mit seinem spektakulären, dynamischen Angriffsspiel machte er keine schlechte Falle. Aber insgesamt war Samuel deutlich der bessere Spieler. Besser waren seine Aufschläge, besser seine Returns. Und vor allem war er wie immer unglaublich locker drauf. Man spürte seine Spielfreude, man spürte seine Freude an genialen Bällen (Chop-block, ausgegrabene, "verlorene", aber eben dennoch genial zurückgebrachte Bälle). 11:4, 11:9, 11:7 war ein logisches Endresultat für den Youngster aus Heimberg.

Fast ähnlich erging es Christoph gegen die Nummer 1 von Heimberg. 11:5, 11:9, 11:7 war ein klares Verdikt für Daniel, wer der bessere Spieler war. Christoph spielte ansprechend. Auch ihm gelangen schöne Punkte - aber eben zu wenige, als dass es für einen Sieg hätte reichen können.

Nun folgte ein besonderer Leckerbissen. Samuel gegen Erich.  Unbekümmertheit, Draufgängertum gegen unser "Goldhändchen", gegen unsere Nummer 1. Mit zwei zu Null Sätzen (7;9) ging Erich etwas gar einfach in Führung. Samuel kämpfte sich zurück (8;6), sodass auch hier ein fünfter Satz für oder gegen Erich entscheiden musste. Lockerheit gegen Siegeswille, locker zurückgeschlagene Gegentopsspins standen unangenehmen "Schnittbällen", unangenehm variierten Topsspins gegenüber. Knapp, sehr knapp konnte Erich mit 11:9 gewinnen und zum 2:2 Zwischenstand ausgleichen. Dieser sah viel besser aus als erwartet.

Christoph konnte nun gegen Curdin sogar den ersten Satz verdient mit 12:10 gewinnen. Der Präsident blickte sehr optimistisch und freudig in die unmittelbare Zukunft. Curdin allerdings zerstörte diese Freude in den nächsten drei Sätzen. Christoph war nun leider chancenlos. Sein Gegner setzte seine Noppen sehr geschickt ein. Folgte von Christoph ein qualitativ etwas weniger guter Ball, dann ging Curdin in den Angriff über. Dies war natürlich sehr unangenehm für Christoph, weil ein solcher Spieler eben sehr schlecht "auszurechnen" war. 

Haseeb spielte anschliessend gegen Daniel. Diese beiden Spieler kannten sich auch schon zu Zeiten des MTTV-Kaders. Daniel war schon damals natürlich der bessere Spieler. Auch an diesem Abend war es nicht anders. Dennoch zeigte Haseeb eine sehr gute Leistung. Den zweiten Satz konnte er sogar sehr verdient gewinnen (11:8). Mit einigen spektakulären Gegentopspins setzte Haseeb auch ein paar Ausrufezeichen. Daniel setzte aber ein paar solcher Satzzeichen mehr. War der Aufschlag von Haseeb aus Nervosität ein wenig zu lang, dann rauschte ihm regelmässig ein Topspin um die Ohren, konnte ihn Haseeb blocken, dann rauschte als nächstes ein Backhandtopspin auf Haseebs Tischplatte und ihm dann um die Ohren. So ging das Match verdientermassen mit 3:1 Sätzen an den Lokalmatador.

Das anschliessende Doppel (Erich, Haseeb gegen Daniel, Samuel) war dann nochmals ein kleines Highlight aus "Schöfter" Sicht. Mit 11:6 dominierte unser Team den ersten Satz. Im zweiten war es umgekehrt (4:11). Die Zuschauer konnten klar erkennen, dass die Aufstellung im zweiten Satz gegen Schöftland, die Aufstellung im ersten Satz für Schöftland sprach. Mit 13:11 gewannen wir "logischerweise" den dritten Umgang um den vierten dann wieder deutlich mit 5:11 zu verlieren. Ich hoffte nun, dass wir im fünften Satz mit etwas Vorsprung in den Seitenwechsel gehen könnten, um dann mit einer mutigen Leistung das Satzende für uns zu gestalten. Aber - au weja: Wir lagen mit 0:5 hinten und nun folgte erst noch die schlechtere Aufstellung für uns. Mit der erhofften Beherztheit kämpften sich Erich und Haseeb noch einmal zurück - aber es reichte halt nicht mehr. Mit 5:11 musste sich Schöftland geschlagen geben. Erich war aber trotzdem über die gezeigte Leistung zufrieden. Er war sich bewusst, wie stark dieses Doppel aus Heimberg war. Einer der Bälle des Abends konnte in diesem Doppel bestaunt werden. Mit Gegentopspins fighteten die beiden Teams, Schöftland gelang ein super Ball - und Daniel legte noch ein Schippe drauf und mit einem herrlichen, unhaltbaren Gegentopsin markierte er verdient den Punkt für Heimberg. Ein Raunen aller Zuschauer mit entsprechendem Applaus war der Lohn für diesen tollen Punkt.

Tja, nun lagen wir 5:2 im Rückstand. Christoph musste nun gegen Samuel antreten. Au weia, dachte ich. Christoph aber führte klar im ersten Satz, mein Blick schweifte auf das andere Match (Erich gegen Daniel) um dann zu realisieren, dass Christoph am Schluss noch abgefangen wurde (11:9 für Samuel, hmmm). Christoph gab aber nicht auf und realisierte den Satzausgleich (11:9). Der dritte Durchgang ging wieder an Samuel (11:5). Und nun, im vierten Satz konnte Christoph am Schluss mit 10:9 in Führung gehen, hatte den Satzball zum 2:2 eigentlich auf dem Schläger, ein vermeintlich einfacher Ball lag für einen Topsspin bereit (normalerweise schliesst Christoph solche Bälle positiv ab), aber der Ball war etwas zu kurz, Christoph kam einen Tick zu spät, der Ball war trotz wenig Schnitt schon etwas tief, Christoph konnte nicht mehr ideal ziehen und peng: der Ball landete zum 10:10 im Netz! Schade, schade, schade. Es blieb anschliessend noch etwas spannend aber Samuel machte den Sack zu und gewann mit 3:1 Sätzen.

Erich zeigte im zeitgleich neunten Spiel an diesem Abend gegen Daniel eine taktische Meisterleistung. Erich war sich bewusst, dass er in einem Topspinspiel gegen Daniel vermutlich den kürzeren ziehen würde. Also spielte er seine "Balles de merde", wie es einst Dominique Benoît aus la Chaux-de-fonds kommentierte. Mit sehr unangenehmen, überraschenden Platzierungen, mit vielen Schnittwechseln, mit unglaublich geschnittenen Verteidigungsbällen, mit seinen phantastischen Services, ab und zu mit einem super Topspin, stellte er Daniel vor viele Probleme. Überraschend deutlich gewann Erich in drei Sätzen (9,8,6) und konnte so einen Punktgewinn für uns realisieren. Bravo, bravo, bravo.

Im letzten, unbedeutenden Einzel wurden Haseeb gegen Curdin klare Grenzen aufgezeigt. Mit 11:6, 11:3,11:3 war Haseeb brutal chancenlos. Sportlich akzeptierte Haseeb dieses klare Verdikt. Mit 7:3 mussten wir uns also geschlagen geben. Über den einen Punktgewinn konnten wir uns aber trotzdem sehr freuen.

 

Anschliessend gingen wir mit den "Heimbergern" nach Thun zu einem Italiener essen. Mit viel Fachsimpeln und alten Erinnerungen austauschend beendeten wir gemütlich einen ereignisreichen Abend. 

 

Spannender Kampf mit dem Drittplazierten

 

Am Freitag war in Schöftland wieder einmal mehr tolles Tischtennis zu bestaunen. Wer nicht dabei war, der hat einiges verpasst: Spannung, tolle Ballwechsel, "riesen" Ballwechsel, Kampf, Dramatik. Ein Spieler von Heimberg, Samuel Morales, ein junger Draufgänger und ein sportliches Multitalent bot den leider wenigen Zuschauern geniale Ballwechsel. Als Zuschauer waren nur Fabio und Adi (nach intensivem Training), Sa und der Schreibende anwesend. Uns wurde auf alle Fälle einiges geboten.

Heimberg reiste etwas ersatzgeschwächt an. Nico Ritschard, verletzt (A16) und Daniel Bühlmann, beruflich abwesend (A17) fehlten auf der Gästeseite. Sie traten mit Samuel Morales (A16),  Curdin Robbi (B14) und Fabio Leus (B13) an. Auch wenn Curdin und Fabio nicht so hoch klassiert waren - Tischtennis spielen konnten diese zwei auch, wie unsere Spieler merken mussten. Curdin ist momentan der Leader bei Heimberg und belegt in unserer Gruppe den fünften Platz im "Knob-Ranking".

Dajana spielte zuerst gegen Fabio. Die beiden gingen über die volle Distanz. Im vierten Satz "verschenkte" Dajana eine vorzeitige Entscheiddung zu ihren Gunsten. Nach zwei Matchbällen beim 10:8 verlor sie noch mit 10:12. Im fünften Satz war es lange ausgeglichen. Ganz am Schluss hatte Dajana das Glück ein wenig auf Ihrer Seite - nicht unverdient - aber sie gewann den Finalsatz mit 11:7 natürlich aus Schöftler Sicht zu recht. Erich bekam es mit Curdin zu tun. Der Heimberger spielte mit langen Noppen auf der Backhand - und diese Noppen setzte er sehr unangenehm ein. Er streute immer wieder sehr kurze Blockbälle ein, brach so den Rhythmus der Gegner und setzte immer wieder auch mit gefährlichen VH-topspins seine Gegner unter Druck. Erich musste kämpfen. Erst im fünften Satz setzte er sich klar mit 11:4 durch. Sichtlich erleichtert kehrte Erich zur Spielerbank zurück. Christoph musste gegen Samuel Morales antreten. Ich war am zählen dieses Matches und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, was dieser Samuel an "Endschlägen" aus dem Hut zauberte. Ansatzlos, am Tisch, weit hinten, mit Backhand oder Vorhand peitschte und knallte er die Bälle Christoph um die Ohren. Ab und zu blieb mir nur ein Schmunzeln übrig. Da spielte Christoph einen Hammerball, Samuel schien ausgespielt zu sein und dann knallte es, und knallte es und krachte es. Unglaublich. Christoph blieb cool - aber man sah es ihm an. Phasenweise musste er diese Schläge bewundern. Einen Satz konnte er gewinnen. Aber insgesamt ging der Sieg für Samuel absolut in Ordnung (-9,-5,6,-6).

Nun durfte Erich gegen Fabio antreten. 11:3 im ersten Satz - alles klar? 4:0 Führung im zweiten Durchgang - alles klar? Eben nicht. Wie oben erwähnt, können alle Heimberger Tischtennis spielen. Mit 18:16 zitterte sich Erich in den dritten Satz. Dann aber gelang ihm standesgemäss ein 11:4 Abschlussresultat. Nun hatte ich ein wenig Mitleid mit Dajana. Sie traf auf Samuel. Dajana hatte den Punkt zum 1:1 schon gesichert, Samuel stand weit hinten an der Bande, nicht gut zum Ball - Peng! kam das Geschoss geflogen zum Punktgewinn für den jungen Heimberger. In diesem Stil konnte man noch viele Bälle bewundern. Immerhin, im zweiten Satz hatte Dajana zwei Satzbälle. Ganz alles gelang auch Samuel nicht. Aber locker vom Hocker drehte er auch diesen zweiten Satz (10:12) und mit einem 11:4 im Dritten war das Spiel gelaufen. Christoph kämpfte unterdessen mit Curdin. Das Spiel wogte auch hier wie bei Erich hin und her. Auch Christoph musste über fünf Sätze gehen und verlor leider diesen Entscheidungssatz knapp mit 8:11. Es stand vor dem Doppel 3:3.

Erich/Dajana führten gegen Samuel/Curdin ständig im ersten Satz und verloren dann dennoch mit 9:11. Im zweiten Satz war es dann umgekehrt. Heimberg führte hoch und verlor mit 8:11. Nun kippte das Spiel zu Gunsten des Gastgebers. Das 11:2 im dritten Satz war für mich nicht so überraschend, weil wir aus meiner Sicht die bessere Aufstellung hatten. Aber auch der vierte Satz und somit das Match ging mit 11:2 nach Schöftland. Erich spielte sehr klug und mit scheinbar leichten Bällen stellte er seine Gegner vor grosse Probleme.

Schöftland war auf dem Weg zu einem Sieg! Aber es war noch alles offen. Erich musste jetzt gegen Samuel antreten. Unsere Nummer eins führte ständig im ersten Satz und eh man sich versah stand es aus unserer Sicht 0:1. Mit 12:14 vergab Erich diesen Satz. Nun war er verärgert. Aus seiner Sicht war dies völlig unnötig. Er hatte das Spiel des Gegners unter Kontrolle und dann kam so etwas. Samuel konnte ab und zu seine verrückten Schläge mit Erfolg anbringen - sogar Erich musste einmal lächeln, weil schlicht und einfach ein unglaublicher Ball geschossen kam. Erich fand wieder zu seinen Stärken zurück. 11:7 im zweiten Satz versöhnte ihn wieder mit sich. Tja, unsere Nummer Eins ist nicht umsonst A17 klassiert, weist ein Goldhändchen auf und kann immer wieder mal einen "ball de merde" spielen, wie einst ein welscher Spieler verzweifelt seinen Mitspielern zuraunte. Ja, diese ekligen, scheinbar harmlosen Bälle brachten Samuel vollends aus dem Tritt. Er verlor die Geduld und die Nerven und ging mit 11:6, 11:2 unter. Bravo Erich!

Christoph trat gegen Fabio an. Diese beiden Spieler waren sich ebenbürtig. Christoph führte mit 2:0 Sätzen. Fabio wehrte sich und mit viel Kampf gewann er die nächsten beiden Durchgänge (9,9). Christoph musste also wie gegen Curdin in den fünften Satz. Die Spannung war nun enorm hoch. Christoph hielt dem Druck stand! Mit 11:7 sicherte er sich den Siegpunkt und somit den sechsten Punkt für Schöftland. Bravo, Bravo, Bravo!

Das letzte Spiel von Dajana war dann noch einmal eine Augenweide für die Zuschauer "Wie willst du gegen diesen starken Gegner spielen?" fragte ich Dajana. "Schuss, Schuss, Schuss." bekam ich trocken und überzeugt zur Antwort. "Wie bitte?" fragte ich erstaunt. "Nicht anders?" "Nee, nee" tönte es perfekt auf Hochdeutsch. "Du wirst sehen". So liess mich Dajana stehen. Und dann? Ja, und dann kam ein unglaubliches Feuerwerk an "Schuss, Schuss, Schuss". Drei, vier, fünf Mal Topsin, hart, fein, mit Gefühl, "das was der Ball verlangte", wie es Alen immer zu sagen pflegt. Dann Schuss und Schuss und Schuss. Curdin verstand zwei Sätze lang die Welt nicht mehr (3,7). Ungläubig sprach er mit seinen Kameraden. "Ich habe so etwas noch nie gespielt!" meinte er verzweifelt. Doch eben: die Heimberger können auch Tischtennis spielen. Irgendwie kämpfte sich Curdin zurück, Dajana war mit den Kräften ein wenig am Ende (-3,-9). Im fünften Satz ging Dajana zu Beginn unter. 1:5 lag sie hinten. Au weia! Doch Dajana gab noch einmal alles. Ich glaube, es stand 5:9 und dann 10:10. Was für ein Match. Es kam noch besser! 11:10! Matchball für Dajana!! Curdin wehrte ab. Und dann bei 11:12 kam einer dieser voll riskierten, kurzen "Stoppblockbällen" mit den langen Noppen von Curdin, dieser Ball brach den Rhythmus von Dajana, sie erreichte ihn nicht mehr vernünftig und aus war das Match. Nach hartem Kampf noch mit 11:13 verloren. Schade für Dajana - aber nicht unverdient für den Gegner. Unserem Team konnte es am Schluss egal sein. Es gewann mit 6:4 Bravo, Bravo, Bravo.

Dieses Match hätte viele Zuschauer verdient gehabt. Diese unglaublichen Bälle von Samuel wären mir sogar ein Eintrittsgeld wert gewesen. Die Corona-Krise hat vermutlich eine tolle Kulisse vereitelt. Für mich ist aber klar. Ich werde beim nächsten Heimspiel wieder vor Ort sein. Halt mit Maske, wenn verlangt. Als Zähler braucht man vermutlich keine Maske..... Wir liegen momentan über dem Strich! Am 6.11 spielen wir das nächste Match wieder zu Hause! Gegen Tabellennachbar Aarberg. Dort spielt ein "B14er", Jan Svoboda, auch wieder so eine Nummer. Er bezwang im letzten Spiel Samuel Morales. Man darf gespannt sein, wie sich unsere Cracks schlagen werden.

 

 

 

Kämpferische Leistung von unserer 1.Ligamannschaft

 

Am Montag spielte unsere neue 1.Liga Mannschaft ihren vierten Match gegen ein favorisiertes Aesch. Mit Ernö Varga (B14), Thorsten Geisler (B13) und Philipp Zeugin (B15) kamen auch dementsprechend starke Spieler nach Schöftland. Unser Team musste leider ohne den verletzen Haseeb auskommen. So traten Boris (B15), Przemek (C10) und Ersatzspieler Fabio (C9) zum Kampf an. Auf dem Papier war die Sache klar - doch es muss immer zuerst alles gespielt werden. Auf unserer Seite stand ein starker Boris, ein motivierter Przemek und ein sehr motiviertet Fabio.

Przemek musste zuerst gegen Thorsten ran. Und dieser Macht hatte es bereits in sich. In drei Sätzen gewann der Underdog aus Polen sein Auftaktspiel (7,8,7). Was für ein Start! Boris musste gegen Philipp antreten. Der starke Blockspieler und neuerdings seit seinem Privattraining mit Alen auch vermehrt angreifende Aescher bereitete Boris etwas Mühe. Mit 0:3 (-5,-9,-7) musste sich Boris geschlagen geben. Fabio war gegen den starken Ernö voll motiviert. Er forderte seinem klar stärkeren Gegner alles ab. Mit 1:3 erzielte Fabio immerhin einen Achtungserfolg (-7,-9,7,-6) - zumindest war er nun im Match angekommen.

Boris konnte nun gegen Thorsten antreten. Mit 0:2 lag er erstaunlicherweise hinten (-9,-6), doch dann drehte Boris auf und erreichte den Satzausgleich (7,7). Der fünfte Satz hatte es dann in sich. Boris lag hinten, konnte zum 7:7 ausgleichen. ging dann mit 9:7 in Führung und hatte beim Stand von 10:8 sogar zwei Matchbälle. Thorsten war allerdings beim Aufschlag und so konnte er zum 10:10 ausgleichen. Der Aescher realisierte sogar die totale Wende und machte mit 12:10 den Sack zu und "stahl" uns einen wichtigen Punkt. Au weia! Fabio kämpfte mit Philipp wiederum mit viel Herzblut, konnte sogar den ersten Satz gewinnen. Leider verlor er aber schlussendlich doch mit 1:3 Sätzen.

Vor dem Doppel, welches im NWTTV ja wegen Corona nicht gesielt wurde, lagen wir nun schon mit 1:5 Punkten hinten. Nun rückte ein Punktgewinn in weite Ferne.

Boris zeigte nun sein Können. 3:1 rang er Ernö nieder. Immerhin ein Achtungserfolg für unsere Clubnummer 2. Wenn nun Fabio oder Przemek ein Spiel gewonnen hätte, hätten wir immerhin einen Punkt ergattert. Przemek war gegen Philipp leider chancenlos (-6,3,-8). Dafür zeigte Fabio zum dritten Mal ein "Hammermatch". Gegen Thorsten lag er 1:2 zurück. Dabei verlor er den ersten Satz mit 15:17!!!! Den vierten Satz zum Ausgleich sicherte sich Fabio mit einem kämpferischen 11:9 Sieg. Und im fünften Satz kam es noch besser. Mit 9:5 konnte Fabio davon ziehen. Mittlerweile trainierte in der Halle niemand mehr. Alle sahen einen toll aufspielenden Fabio glänzen. Thorsten allerdings kämpfte sich zurück - er konnte zum 9:9 ausgleichen. Dann kam es für Fabio leider ganz bitter. Es wollte ihm einfach nichts mehr gelingen. Unser an und für sich nervenstarke Fabio konnte leider den Match nicht nach Hause bringen. Mit 9:11 ging er logischerweise enttäuscht als Verlierer vom Platz.

Als kleiner Trost möchte ich Fabio das WM Spiel von 2017 ans Herz legen. Da führte Lin Gaoyuan im siebten Satz mit 10:5 gegen Xu Xin und musste am Schluss mit 10:12 als Verlierer vom Platz! Das kommt also in den besten Familien vor! Leider!  Somit gab es leider auch keinen Punktgewinn für unser Team. Mit 2:7 mussten wir leider die Segel streichen. Das Team liegt leider mit 1 Punkt als Zweitletzter unter dem Strich. So, nun haben wir genug "leider" gehört. Am 26.10 geht es weiter gegen Olten 1. Da müsste etwas drin liegen... Doch leider kann ev. Boris nicht spielen, leider sollte auch Fabio nicht mehr spielen, weil er sonst schon Stammspieler würde, leider ist ev. Haseeb immer noch verletzt - oh Mann - hören diese "leider" denn gar nie auf......Zum Glück ist unser Przemek stark, zum Glück haben wir noch einen starken Daniel König. Na also - geht doch!

 

Kämpferische Leistung von unserer 1.Ligamannschaft

 

Am Montag spielte unsere neue 1.Liga Mannschaft ihren vierten Match gegen ein favorisiertes Aesch. Mit Ernö Varga (B14), Thorsten Geisler (B13) und Philipp Zeugin (B15) kamen auch dementsprechend starke Spieler nach Schöftland. Unser Team musste leider ohne den verletzen Haseeb auskommen. So traten Boris (B15), Przemek (C10) und Ersatzspieler Fabio (C9) zum Kampf an. Auf dem Papier war die Sache klar - doch es muss immer zuerst alles gespielt werden. Auf unserer Seite stand ein starker Boris, ein motivierter Przemek und ein sehr motiviertet Fabio.

Przemek musste zuerst gegen Thorsten ran. Und dieser Macht hatte es bereits in sich. In drei Sätzen gewann der Underdog aus Polen sein Auftaktspiel (7,8,7). Was für ein Start! Boris musste gegen Philipp antreten. Der starke Blockspieler und neuerdings seit seinem Privattraining mit Alen auch vermehrt angreifende Aescher bereitete Boris etwas Mühe. Mit 0:3 (-5,-9,-7) musste sich Boris geschlagen geben. Fabio war gegen den starken Ernö voll motiviert. Er forderte seinem klar stärkeren Gegner alles ab. Mit 1:3 erzielte Fabio immerhin einen Achtungserfolg (-7,-9,7,-6) - zumindest war er nun im Match angekommen.

Boris konnte nun gegen Thorsten antreten. Mit 0:2 lag er erstaunlicherweise hinten (-9,-6), doch dann drehte Boris auf und erreichte den Satzausgleich (7,7). Der fünfte Satz hatte es dann in sich. Boris lag hinten, konnte zum 7:7 ausgleichen. ging dann mit 9:7 in Führung und hatte beim Stand von 10:8 sogar zwei Matchbälle. Thorsten war allerdings beim Aufschlag und so konnte er zum 10:10 ausgleichen. Der Aescher realisierte sogar die totale Wende und machte mit 12:10 den Sack zu und "stahl" uns einen wichtigen Punkt. Au weia! Fabio kämpfte mit Philipp wiederum mit viel Herzblut, konnte sogar den ersten Satz gewinnen. Leider verlor er aber schlussendlich doch mit 1:3 Sätzen.

Vor dem Doppel, welches im NWTTV ja wegen Corona nicht gesielt wurde, lagen wir nun schon mit 1:5 Punkten hinten. Nun rückte ein Punktgewinn in weite Ferne.

Boris zeigte nun sein Können. 3:1 rang er Ernö nieder. Immerhin ein Achtungserfolg für unsere Clubnummer 2. Wenn nun Fabio oder Przemek ein Spiel gewonnen hätte, hätten wir immerhin einen Punkt ergattert. Przemek war gegen Philipp leider chancenlos (-6,3,-8). Dafür zeigte Fabio zum dritten Mal ein "Hammermatch". Gegen Thorsten lag er 1:2 zurück. Dabei verlor er den ersten Satz mit 15:17!!!! Den vierten Satz zum Ausgleich sicherte sich Fabio mit einem kämpferischen 11:9 Sieg. Und im fünften Satz kam es noch besser. Mit 9:5 konnte Fabio davon ziehen. Mittlerweile trainierte in der Halle niemand mehr. Alle sahen einen toll aufspielenden Fabio glänzen. Thorsten allerdings kämpfte sich zurück - er konnte zum 9:9 ausgleichen. Dann kam es für Fabio leider ganz bitter. Es wollte ihm einfach nichts mehr gelingen. Unser an und für sich nervenstarke Fabio konnte leider den Match nicht nach Hause bringen. Mit 9:11 ging er logischerweise enttäuscht als Verlierer vom Platz.

Als kleiner Trost möchte ich Fabio das WM Spiel von 2017 ans Herz legen. Da führte Lin Gaoyuan im siebten Satz mit 10:5 gegen Xu Xin und musste am Schluss mit 10:12 als Verlierer vom Platz! Das kommt also in den besten Familien vor! Leider!  Somit gab es leider auch keinen Punktgewinn für unser Team. Mit 2:7 mussten wir leider die Segel streichen. Das Team liegt leider mit 1 Punkt als Zweitletzter unter dem Strich. So, nun haben wir genug "leider" gehört. Am 26.10 geht es weiter gegen Olten 1. Da müsste etwas drin liegen... Doch leider kann ev. Boris nicht spielen, leider sollte auch Fabio nicht mehr spielen, weil er sonst schon Stammspieler würde, leider ist ev. Haseeb immer noch verletzt - oh Mann - hören diese "leider" denn gar nie auf......Zum Glück ist unser Przemek stark, zum Glück haben wir noch einen starken Daniel König. Na also - geht doch!

 

Erstes Heimspiel in der NLC spannend bis zum Schluss

Vor einer grossen Kulisse konnte unsere erste Mannschaft ihr erstes Heimspiel antreten. Adrian, Beat, Markus, Poldi!, Axel von Rupperswil!, wie so häufig die Familie Masucci, meine Wenigkeit, Tim Lüscher, Nils mit weiblicher Begleitung, am Schluss des Abends auch noch die Spieler von Bremgarten 2 und Schöftland 2 (Haseeb, Boris, Fabio): sie alle sahen attraktive, spannende Matche.

Lenzburg erschien in Bestbesetzung mit Silvan Lauper (A18!), Ronny Abt (B15) und Vito Semeraro (B15). Schöftland spielte ebenso in Topbesetzung mit Erich (A17), Dajana (B13) und Christoph (B13). Das erste Match verlor unser Team gegen ein starkes Luzern glatt mit 10:0. Lenzburg konnte daheim gegen Burgdorf bereits den ersten Sieg einfahren. Dabei erwies sich Ronny mit drei Siegen noch vor Silvan als Teamleader.

Erich war also gewarnt, dass mit Ronny zu rechnen war. Souverän und  konzentriert liess Erich im ersten Spiel nichts anbrennen (5,3,8). Dajana musste gegen den starken Silvan spielen. Sie verlor klar mit 1:3 Sätzen. Christoph begann mit einem riesigen Fight gegen Vito. Mit 0:2 Sätzen lag er hinten (-10!,-9!), konnte zum Satzausgleich gelangen (7,8). Leider ging dann der fünfte Satz mit 8:11 an Vito. Wir lagen mit 1:2 Punkten hinten.

Dajana konnte nun gegen Ronny spielen. Mit ihrem jahrelangen Training mit ihrem Vater Alen sollte sie ja eigentlich mit Abwehrspielern umgehen können. Sie sollte nicht nur - sie konnte auch. 3:0 Sätze für Dajana waren am Schluss ein klares Verdikt, wer an diesem Abend besser war. Erich war gegen Vito ebenfalls der bessere Spieler (klar 3:0), sodass wir nun mit 3:2 kurz in Führung lagen. Allerdings musste nun Christoph gegen den starken Silvan spielen. Ebenfalls mit 3:0 entschied der Lenzburger die Partie für sich. Allerdings waren davon zwei Sätze sehr knapp ausgegangen (11:13, 8:11, 13:15).  Vor dem Doppel stand es nun 3:3 unentschieden.

Das Doppel mit Erich/Dajana gegen Silvan/Ronny hatte es in sich. Fünf Sätze lang wurde gefightet und gelitten. Den dritten Satz verloren wir knapp in der Verlängerung, gewannen dann den vierten Satz und mussten leider mit 7:11 den fünften Durchgang Lenzburg überlassen. Nur zwei Bälle mehr hatten die Lenzburger für sich auf dem Konto verbuchen können (49:51). Schade aus unserer Sicht. Wir lagen nun mit 3:4 hinten.

Dajana spielte nun gegen Vito. Dieses Spiel war an diesem Abend vermutlich das eigenartigste Match des Abends. Zwei Sätze lang schien Dajana ihren Gegner im Griff zu haben, ständig führte sie - um am Schluss dann doch noch die Sätze abzugeben. Im zweiten Satz führte sie mit 8:2 und verlor trotzdem noch. Vito meinte am Schluss: "Ich hätte gar nicht gewinnen dürfen. Irgendwie habe ich die beiden ersten Sätze gestohlen". Am Schluss stand es 3:0 für Vito und seine Mannschaft führte mit 5:3 Punkten.

Nun hatte Christoph seine Sternstunde im Match gegen Ronny. Er lag mit 7:10 hinten im ersten Satz, konnte mit 13:11 das Spiel noch wenden. Nun war der Siegeswille von Ronny gebrochen. Mit 11:8 und 11:6 sicherte sich Christoph am Schluss verdient den wichtigen Sieg. Wer weiss, was Passiert wäre, wenn Ronny den ersten Satz gewonnen hätte?

Nun musste also das Königsduell Erich gegen Silvan den ganzen Matchabend entscheiden. Niederlage oder doch noch ein Unentschieden "für" Schöftland?. 

Erich spielte aus einem Guss. Er lief gut, blockte gut, "zog" gut, spielte taktisch gut und und und - ebenso tat es ihm aber auch Silvan gleich. Die Zuschauer sahen nun ein super Match. Im ersten Satz führte Erich ständig und verlor dann mit 9:11! Er liess sich nicht aus dem Konzept bringen und gewann verdient Satz zwei (7). Im dritten Umgang führte Erich mit 8:4, kassierte zwei unglückliche Kantenbälle, nervte sich nur ein wenig, verlor darum vielleicht noch einmal zwei Punkte, und noch einen und lag nun mit 8:9 hinten! Die Spannung war nicht mehr zu überbieten. unser Nummer Eins zeigte nun sein grosses Können. Mit 15:13 rang er Silvan nieder. Aber Silvan ist nicht umsonst A18 klassiert. Den vierten Satz gewann er mit 11:3 Punkten. Hichtkock schien an diesem Abend Regie geführt zu haben. Wer nun meinte, das Spiel kippe für Lenzburg, sah sich getäuscht. Es war unser Erich, der mit 11:3 den fünften Satz sehr klar für sich entscheiden konnte. Silvan kam nicht mehr ins Spiel rein. Erich gewann verdient und holte so den fünften Punkt zu einem gerechten Unentschieden "für" Schöftland. Bravo, Bravo, Bravo!!!

 

 

Am Montag spielte unsere erste Mannschaft gegen Bremgarten ein weiteres Heimspiel. Einmal mehr spielten Erich (A17), Dajana (B13) und Christoph (B13) gegen Bruno Böller (B13), Markus Korner (B13) und Christian Tallner (B14).

Nur zwei Tage zuvor konnte/musste Erich auswärts in Bremgarten schon einmal gegen Bruno und Markus im Rahmen der O40 Meisterschaft antreten.  An jenem Samstag verlor er etwas überraschend gegen Markus Korner und auch mit Bruno hatte er ein unglaublich spannendes, intensives und sehr enges Match. Eigentlich wollte Erich ja gar nicht spielen gehen. "Für meine Spielweise ist es kein Vorteil, wenn ich innert zwei Tagen gegen die gleichen Gegner spiele", war sein Kommentar. "Kommt dazu, dass ich nicht gerne in der Halle von Bremgarten antrete!", führte er weiter aus. Aber weil Erich grundsätzlich keine Spiele absagen will, war er bereit auf Wunsch des Präsidenten, gegen Bremgarten in der O40 Kategorie anzutreten.

So war ich nun echt gespannt, ob Erich in der ersten Liga würde Revanche nehmen können. Zu Beginn ging es gegen Markus Korner - ausgerechnet. Der erste Satz ging mit 9:11 verloren. "Oh weh", dachte ich. "Und das alles wegen mir und diesem blöden "Samstagmatch". Das wird keine gemütlich Pizza in der Traube geben.....", ging es mir durch den Kopf. Aber weil Erich grundsätzlich nicht gerne verliert, rappelte er sich auf und bezwang dann den Präsidenten von Bremgarten mit 3:1 doch noch relativ klar. Der gemütliche Pizzaabschluss rückte wieder in den Vordergrund.

Dajana und Bruno lieferten sich einen begeisternden Kampf. Dajana lag 1:2 hinten. Sie konnte aber das Game noch wenden und bezwang Bruno mit 11:7 im fünften Satz. Die Spielweise von Dajana war aus meiner Sicht wieder einmal mehr eine Augenweide. Technisch spielt sie brillant. Leider kann sie sich trotz ihrer tollen Technik nicht immer durchsetzen. Diesmal aber reüssierte sie verdient.

Christoph kämpft momentan etwas um seine Form. So verwunderte es nicht, dass es gegen Christian ein enges Spiel gab. 9:11, 11:13 - hmm  , dann 11:4! und 12:10 - hmmmm und dann im fünften 10:12 verloren.... Schade, schade. Ein spannendes Match hatte aus Schöftler Sicht leider den falschen Sieger.

Mit dem Sieg gegen Markus spielte Erich nun etwas besser und konnte gegen Bruno ein weiteres enges Match wie am Samstag zuvor verhindern. Mit 3:1 Sätzen stand es nun im Match ebenfalls 3:1 für Schöftland.

Dajana verlor nun 1:3 gegen Christian. Die Sätze waren zwar knapp (-7,10,-8,-9) aber Dajana musste die Niederlage akzeptieren. Christoph mühte sich derweil gegen Markus ab. Auch er verlor mit 1:3 Sätzen. Die Bilanz dieser beiden Spieler in den letzten 20 Jahren ist jetzt in etwa ausgeglichen (3:3). In den letzten Jahren gewann Markus allerdings eher häufiger - Christoph konnte dafür früher etwas mehr gewinnen. Vor dem Doppel stand es nun 3:3 unentschieden.

Einmal mehr spielten Dajana und Erich im Doppel zusammen. Mit 11:1 Siegen steht dieses Doppel einsam an der Spitze in der ersten Liga. Unser Team gewann klar mit 3:0 gegen Markus/Christian.

Vor der abschliessenden Einzelrunde war noch alles offen. Mit einem Sieg von Erich konnte grundsätzlich gerechnet werden. Aber eine Prognose abzugeben für Dajana gegen Markus und Christoph gegen Bruno war sehr schwierig.

Erich gewann gegen Christian deutlich und schnell (4,6,5). Er sass also relativ schnell wie so oft in dieser Saison wieder auf dem "Bänkli" und konnte ruhig seinen Kameraden zuschauen.

Christoph verlor zuerst gegen Bruno den ersten Satz (9:11). Dann kam er aber immer besser ins Spiel und siegte in vier Sätzen (-9,9,7,4). Der Sieg gegen Bremgarten und somit drei Punkte waren gesichert.

Für Dajana sah es gar nicht gut aus. Sie lag mit 0:2 Sätzen hinten (-8,-7). Ihr Vater Alen, während des Spiels mit mir am Trainieren und immer mit einem Auge den Match beobachtend, gab nun kleine Anweisungen an Dajana weiter: ruhiger spielen, warten und.....genau, richtig: drehen, den Oberkörper drehen bei den VH-Schlägen, sich die Zeit nehmen und drehen!

Offenbar nützte sein Coaching. Mit 11:6, 11:9 und 11:8 konnte unsere Dame die Partie nach Hause bringen und den 7:3 Heimsieg sicherstellen. Bravo!

Nach einem Match gegen Haseeb konnte ich dann auch noch mit Haseeb zu Erich und den Bremgarten Spieler in die "Traube" gelangen - der Pizzaabschluss war gerettet und verlief sehr harmonisch....

 

 

Starkes Unentschieden gegen den klaren Tabellenleader

 

In der "Plauschkategorie" O40 stand das allerletzte Spiel der Saison an. Der Tabellenleader Bremgarten begrüsste Schöftland. Zeitgleich mit dem wichtigen "Drittligamatch" von Schöftland 3 gegen Bremgarten 6 wurden einige Spieler in eben dieser Liga absorbiert, sodass unser Team etwas Mühe bekundete, eine komplettes Mannschaft gegen Bremgarten zu stellen. Dazu kam noch die ganze Aufregung um das Coronavirus, welche dazu führte, dass wir beinahe das Spiel abgesagt hätten. Weil mir Erich (A17) schon lange zugesagt hatte, sogar Boris (B14) sich noch mit Freude zu einem Match gegen starke Gegner meldete und sich ganz am Schluss auch noch Markus (D5) für das Match bereit erklärt hatte, konnten wir mit einer recht starken Mannschaft gegen Bremgarten antreten.

Bremgarten hatte sich schon vor der Partie den ersten Platz gesichert und sich somit die Teilnahme am Schweizer Final verdient. Ausser um's Prestige ging es also somit um nichts weiteres mehr....

Der Berichterstatter spielte während dieses Matches gegen Bremgarten 6 zeitgleich in der dritten Liga und bekam das Geschehen mehr oder weniger nur am Rand mit. Der erste Match zwischen Bruno Böller (B13) und Erich verlief auf alle Fälle extrem lang. In der dritten Liga waren schon beinahe zwei Runden gespielt, während dem der Match zwischen Erich und Bruno immer noch am Laufen war. Erich war am Schluss der glücklichere Gewinner. Im fünften Satz lag er mit 2:9 Punkten hinten und gewann dann doch noch mit 14:12 in der Verlängerung. Auch wenn Erich momentan etwas mit seiner Form am kämpfen ist, so ist er eben nach wie vor mit einem grossen Siegeswillen ausgestattet. Bravo!

Boris hatte es etwas einfacher. Gegen Franco Fontana (C9) gewann er klar mit 3:1 Sätzen (5,-7,6,4). Markus bekam es mit dem Clubpräsidenten von Bremgarten, Markus Korner (B13), zu tun. Markus spielte mit seinen Noppen schon immer sehr unangenehm und momentan schien er mir so stark wie schon lange nicht mehr zu spielen. Für "unseren" Markus ging es um Schadensbegrenzung. Mit 3:0 verlor er dann auch logischerweise relativ deutlich gegen ein guten Gegner.

In der nächsten Runde konnte dann Markus gegen Franco sein Können etwas besser zeigen. Er verlor zwar auch über drei Sätze aber im dritten Satz lag beinahe eine Überraschung drin. Mit 10:12 unterlag Markus sehr knapp. Schade.

Erich bekam nun die Stärke von Markus zu spüren. Unsere Nummer 1 verlor bis jetzt vermutlich erst einmal gegen Markus. An diesem Samstag allerdings gab es eine weitere Niederlage: mit 3:1 Sätzen musste sich Erich relativ deutlich geschlagen geben (-7,2,-7,-3)! Auch Boris verlor nun gegen Bruno. Allerdings sehr knapp. Nach unglücklich kassierten Netzbällen ging es für Boris in den fünften Satz, in welchem er dann mit 12:10 verlor. Bitter und Schade! Nach einer 2:0 Satzführung musste Boris doch noch als Verlierer vom Platz abtreten. Unsere Mannschaft lag vor dem Doppel mit 4:2 hinten.

Das Doppel war dann eine klare Sache für Erich/Boris. Gegen Franco/Bruno resultierte ein 3:1 Sieg (9,-9,5,7).

Unser Markus hatte nun mit Bruno Böller einen weiteren "Hochkaräter" als Gegner. Mit einigen schönen Punkten kam Markus zu ein paar Achtungserfolgen. "Logischerweise" verlor er die Partie (-3,-8,-6). Bremgarten führte nun mit 5:3 Punkten. Erich gewann erwartungsgemäss gegen Franco mit 3:0 Sätzen. Das letzte Spiel von Boris gegen Markus Korner entschied nun über Niederlage oder Remis. Dieses Match hatte es in sich. Boris lag mit 1:2 Sätzen hinten, wobei er den dritten Satz äusserst knapp mit 13:15 verlor. Im vierten Satz sah der Schreibende dann einen unglaublich tollen Ballwechsel. Der Ball ging unzählige Male hin und her. Das Publikum war begeistert. Markus konnte sich diesen Punkt sichern - und Boris war frustriert!! Der Spielball wurde wütend zertreten. Schade - aber irgendwie begreiflich. Trotzdem sollte sich ein Sportler nicht zu einer solchen "Frusttat" verleiten lassen. Nun gut, dem Publikum wurde auf alle Fälle etwas geboten....

Mit 11:9 konnte Boris dann diesen Satz doch noch nach Hause bringen. Der fünfte Satz hatte es dann auch in sich. Er verlief ausgeglichen. Einmal spielte Boris eine beidhändige Backhand - etwas das er immer wieder mal macht. Markus war nun darüber etwas frustriert und reklamierte bei Boris, er würde den Gegner "gering schätzen" - Boris verstand nun seinerseits die Welt nicht mehr ("auch Hugo Calderano, Weltnummer 6 spiele ab und zu eine solche beidhändige Backhand", wurde bemerkt). Wie schon vorher erwähnt: dem Publikum wurde etwas geboten - nicht nur Tischtennis....

Irgendwie kam es zum 9:9 Ausgleich - Boris gelangen nun zwei relativ einfache Punkte und das dramatische Match fand ein jähes, schnelles Ende zu Gunsten von Schöftland.

Mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennten sich somit die beiden Mannschaften. Tabellenschlussrang: Bremgarten klar Platz 1, Schöftland klar Platz 4.

 

Dank Auswärtssieg Ligaerhalt gesichert

 

In der letzten Runde spielten Daniel König (C7), Fabio Vezzio (C8) und ich (C6) ein nach wie vor wichtiges Spiel im Kampf um den Ligaerhalt. Rein rechnerisch waren wir von einem direkten Abstiegsplatz nach wie vor nicht gesichert und falls wir es nur auf den drittletzten Platz schaffen würden, hätte auch da noch eine Abstiegsgefahr bestanden. Mit einem 6:4 Erfolg sicherten wir uns nun aber ganz deutlich im minimum den fünften Platz und sind nun alle Abstiegssorgen los.

Bremgarten spielte mit Toni Fürling (C7), Daria Schindler (D4) und Marcel Finke (D5).

In der ersten Runde war ich chancenlos gegen Daria. Ihr schnelles Angriffsspiel, ihre leeren Aufschläge stellten mich vor grosse Probleme. Mit 0:3 Sätzen ging ich sang- und klanglos ein. Zum Glück spielten Fabio und Daniel wesentlich besser. Daniel König musste zuerst gegen den zweitstärksten Spieler in unserer Gruppe antreten - Toni Fürling. In der Vorrunde verlor Daniel noch mit 0:3 Sätzen. Diesmal konnte Daniel im fünften Satz sogar gewinnen. Mit 11:8 reüssierte Daniel schlussendlich relativ knapp. Fabio bekundete mit Marcel keine Probleme (8,7,7) - wir führten mit 2:1 Punkten. In der nächsten Runde konnte ich gegen Marcel ebenso deutlich gewinnen wie Fabio zuvor. Im zweiten Satz "schwächelte" ich ein wenig (14:12) - doch mit 3:0 Sätzen war es schlussendlich eine klare Sache. Mit diesen drei Siegen und einem gewonnen Punkt war der Abstieg definitiv vom Tisch! Fabio und Daniel spielten nun gegen Toni respektive gegen Daria jeweils über fünf Sätze - beinahe wäre uns eine 5:1-Führung gelungen - doch: Fabio unterlag mit 8:11 gegen Toni und auch Daniel verlor noch etwas knapper mit 9:11 gegen Daria. Es stand vor dem Doppel also 3:3 unentschieden.

Im Doppel spielten Daniel und ich zusammen - wie schon gegen Wettingen. Und wir spielten wirklich gut. In Satz eins und zwei lagen wir zwar gegen Schluss immer leicht hinten, doch mit einer spielerisch starken Leistung kämpften wir uns zurück und gingen mit 2:0 Sätzen in Führung (9,10). Im dritten Satz lief es dann noch besser und mit 11:8 sicherten wir das Match zu unseren Gunsten. Das Doppel verlief für unser Spiel-Niveau auf einem guten Level. Beidseitig gab es tolle Ballwechsel - toll war es natürlich auch für uns, dass wir am Schluss das gute Ende für uns behalten konnten.

Nun konnte Daniel gegen Marcel spielen. Für unsere "Nummer zwei "gab es keine Probleme (3,6,9) - das Remis und zwei Punkte waren gesichert. Ich spielte gegen Toni - in der Vorrunde konnte ich noch mit 3:2 knapp gewinnen. Diesmal verlief es etwas harziger. ich konnte mich zwar von Satz zu Satz etwas steigern (-6,-8), machte mir schon etwas Hoffnung für den Dritten und lag dann mit 5:10 hinten! Au weia! Ich kämpfte mich noch einmal zurück - nun gelang mir jeder Ball (endlich mal eine gute Leistung), konnte dann sogar noch einen Satzball verbuchen und verlor doch noch mit 13:11 (oder 14:12?). Schade, ich hätte gerne noch einen Satz oder noch zwei weitere Sätze gespielt. Wollten wir nun noch gewinnen, dann musste es Fabio gegen die starke Daria richten. Und Fabio richtete es gut. Beinahe mühelos konnte Fabio das Match für sich entscheiden (4,10,-8,5). Der Sieg war perfekt und drei wichtige Punkte waren gesichert! Der Ausflug nach Bremgarten verlief äusserst zufriedenstellend.

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